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UNENTSCHIEDEN GEGEN SION

UNENTSCHIEDEN GEGEN SION

Trotz einer 4:1-Führung müssen sich die Hoppers die Punkte mit Sion teilen. Die Tore für Blauweiss erzielten Ndenge, Schettine, Bolla und Kawabe.

1. HALBZEIT

GC Zürich startete aktiv in die Partie und so tauchte Kawabe bereits nach einer Minute im gegnerischen Strafraum auf, Lindner konnte jedoch intervenieren. Und in diese Richtung ging es gleich weiter: Nur zwei Minuten später spielte Bolla einen Ball in den Strafraum. Dort verpasste Herc, sodass Sangbin zum Abschluss kam. Der Süd-Koreaner setzte das Leder aber über das Tor und es blieb beim 0:0. Jedoch nicht lange: Nach einem weiteren GC-Angriff musste die Sion-Defensive zu einem Foul greifen. Aus aussichtsreicher Position lief Tsiy Ndenge zum Freistoss an. Unsere Nummer 7 zeigte ein weiteres Mal seinen starken Fuss und setzte den Ball unhaltbar in den Winkel – 1:0 für GC! Mit der Anfangseuphorie im Rücken stürmten die Hoppers weiter in Richtung Sion-Tor. So erreichte nur drei Minuten später ein Schmid-Freistoss Stürmer Schettine, der für seine Farben souverän zum 2:0 einnetzte. Was für eine Startphase von GC! Trotz dem Rückstand liessen die Gäste aus dem Wallis jedoch nicht nach und kamen ihrerseits zu guten Möglichkeiten: Erst lenkte Justin Hammel einen Kopfball von Chouaref an die Latte, anschliessend schoss Itaitinga aus guter Position am Tor vorbei. Nach dieser ereignisreichen Startphase beruhigte sich die Partie ein wenig und das Geschehen spielte sich vor allem im Mittelfeld ab. Lang dauerte diese ruhige Phase jedoch nicht an und die Zuschauer im Stadion Letzigrund sahen zwei weitere Treffer innert zwei Minuten: So war es in der 34. Minute Stojilkovic, der von einem Fehler im GC-Aufbau profitierte, allein auf Hammel losstürmte und zum Anschlusstreffer einnetzte. Das Sion-Aufbäumen hielt jedoch nicht lange an, denn zwei Minuten später marschierte Bendegúz Bolla durch die walliser Defensive. Der Aussenverteidiger setzte zum Abschluss an und versenkte den Ball sensationell im unteren Eck – der zwei-Tore-Vorsprung war somit wiederhergestellt. Die Hoppers hatten vor der Pause noch eine weitere Möglichkeit durch Jeong, das Tor wollte jedoch nicht mehr fallen und so blieb es beim 3:1 zur Pause.

2. HALBZEIT

Die zweite Hälfte begann etwas ruhiger als der erste Durchgang und Grosschancen blieben bis in die 60. Minute aus. Dann tauchte Mario Balotelli nach einer Flanke im GC-Strafraum auf. Sein Kopfball flog aber am Tor vorbei. Nur zwei Minuten später war es wieder der Italiener, welcher für Unruhen sorgte: Mit einem Steilpass bediente er Stojilkovic, der den Ball aus spitzem Winkel aber am Tor vorbei setzte. Während Sion etwas besser aufkam, war es GC, welcher zur besten Möglichkeit kam: Bolla lancierte mit einem schönen Pass Kawabe, der allein auf Lindner loslaufen konnte. Der Japaner scheiterte jedoch am Sittener Schlussmann und so blieb es beim 3:1. Doch Kawabe bekam einige Minuten später einen zweiten Versuch: Dieses Mal zeigte die Nummer 40 keine Schwäche und versenkte den Ball im Sion-Tor – 4:1 für GC Zürich. Bei diesem Spielstand blieb es jedoch nicht lange: Sechs Minuten später konnte der eingewechselte Zuffi den Ball im GC-Strafraum annehmen, zurechtlegen und zum zweiten Sion-Treffer im Netz unterbringen – 4:2. Und es kam noch schlimmer für die Zürcher: Innerhalb zwei Minuten erzielten die Gäste zwei weitere Treffer zum 4:4-Ausgleich. In der 82. Minute landete ein Balotelli-Schuss abgelenkt im GC-Tor und in der 84. Minute war es Sio, der zum Ausgleich für die Walliser traf. Dies war zugleich der Schlusspunkt dieser Partie, in welcher sich die beiden Mannschaften die Punkte teilen.

Für die Hoppers geht es nächstes Wochenende in Winterthur weiter. Anspiel auf der Schützenwiese ist am Samstag um 20.30 Uhr.

Ich habe heute vom spielerischen Aspekt her ein gutes GC gesehen. Das habe ich letzte Woche bemängelt. Wir haben eine Reaktion auf das Derby gezeigt, wo wir nicht präsent waren. Es war eine der besten Leistungen der Saison, unter dem Strich fühlt es sich aber wie eine Niederlage an. Wenn du mit 4:1 führst, dann musst du die drei Punkte nach Hause bringen und den Gegner nicht noch einladen.  Es ist ärgerlich, dass wir eine sehr gute Leistung nicht mit drei Punkten belohnt haben."

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