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BITTERE NIEDERLAGE
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BITTERE NIEDERLAGE

GC Zürich muss sich trotz einer kämpferischen Leistung gegen Servette mit 2:3 geschlagen geben. Beide Tore für GC erzielte Hayao Kawabe.

1. HALBZEIT

Beide Mannschaften versuchten gleich zu Beginn, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Erst war es Dadashov, dessen Schuss nach einem guten GC-Konter von der Gäste-Verteidigung geblockt wurde, anschliessend verzog Fofana für die Servettiens aus aussichtsreicher Position. In der 13. Minute war es dann wieder Renat Dadashov, der am Ende eines tolles GC-Angriffes zum Abschluss kam. Nachdem Morandi Bolla über rechts lancierte, flankte dieser auf den freistehenden GC-Stürmer - Dadashov scheiterte aber an Jeremy Frick. Die Hoppers machten weiter Druck und nur einen Augenblick später war es wieder Giotto Morandi, der einen weiten hohen Ball auf Dadashov spielte. Die Nummer 27 nahm den Ball sauber mit der Brust mit, liess seinen Gegner hinter sich und stand allein vor dem Servette-Keeper, scheiterte aber erneut am Schlussmann der Gäste. Die Hoppers zeigten sich sehr bemüht in dieser Phase und nur zwei Minuten später zog Hayao Kawabe aus rund 20 Metern ab. Sein Schuss war sehr platziert, prallte aber gegen den Pfosten, womit es beim 0:0 blieb. In der 18. Minute gelang es dann auch den Westschweizern, einmal etwas für Entlastung zu sorgen und zu einer guten Chance zu kommen: Cognat verfehlte das Tor aus spitzem Winkel jedoch knapp. Anschliessend flachte die Partie etwas ab und es gelang keiner Mannschaft mehr, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Kurz vor der Pause übte dann Servette etwas intensiveren Druck aus als Pflücke  Hammel mit einem Schuss aus der Distanz prüfte. Der GC-Torwart und seine Defensive blieben jedoch stabil und somit ging es mit dem 0:0 in die Halbzeitpause.

2. HALBZEIT

Die Hoppers starteten mit einer weiteren Top-Chance in die zweite Hälfte: In der 49. Minute erreichte ein Li Lei-Pass Dadashov im Strafraum, wo es wieder zum Duell mit Jeremy Frick kam. Dieses Mal prallte der Abschluss von Frick wieder zurück an den GC-Stürmer, von wo aus der Ball ins Toraus rollte – weiterhin 0:0. Und die Hoppers blieben dran: In der 55. Minute spielte Kawabe den heranstürmenden Bolla an. Der Ungare liess seinen Gegenspieler im Strafraum mit einer Finte stehen, sein Schuss wurde aber von der Servette-Defensive gerade noch so geblockt. So kam es wie es kommen musste und die Gäste gingen mit ihrer ersten Chance in der zweiten Halbzeit in Führung: Nach einem Angriff über die linke Seite kam der Ball im Rückraum zu Fofana. Dieser zog ab und bezwang damit Justin Hammel zum 0:1. Und das war noch nicht genug. Nur vier Minuten später wird Fofana im GC-Strafraum zu Fall gebracht. Der Gefoulte lief gleich selbst zum Strafstoss an und verwandelte souverän zum 2:0 – der Doppelschlag der Gäste aus dem Nichts. Ein Schock für die Zürcher, welche aber gut von diesem zurückkamen: Nach einem GC-Angriff versuchte es Christian Herc mit einem Volley aus der zweiten Reihe: Sein Abschluss misslang aber etwas und Momoh lenkte den Ball weiter auf Hayao Kawabe, der aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer für Blauweiss erzielte. Die Hoppers drückten nun auf den Ausgleich. Und dieser kam in der 72. Spielminute: Wieder war es Hayao Kawabe, der auf der rechten Seite in den Strafraum drang und aus spitzem Winkel durch die Beine von Jeremy Frick traf – Ausgleich für GC! Die Zürcher waren nun klar in der Überhand und wollten den dritten Treffer erzielen. Jedoch kam es wieder anders und Servette gelang stattdessen das dritte Tor: Nach einem Chaos im GC-Strafraum profitierte Pflücke und konnte nur noch ins leere Tor einschieben. GC versuchte im Anschluss noch einmal alles nach vorne zu werfen, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen und so musste man sich mit 2:3 geschlagen geben.

Bereits am kommenden Sonntag bietet sich den Hoppers die Chance, eine Reaktion auf diese Niederlage zu zeigen. Dann trifft man im Zürcher Derby auf den FCZ. Anpfiff zur Partie im Stadion Letzigrund ist um 16.30 Uhr.

Ich denke, wir haben es in der ersten Halbzeit verpasst, in Führung zu gehen. Servette war in der ersten Viertelstunde etwas besser. Wir haben aber unser Umschaltspiel gut umgesetzt und hatten auch die Möglichkeiten, in Führung zu gehen und das Spiel in die richtige Bahn zu leiten. Leider ist uns das aber nicht gelungen.

In der zweiten Hälfte waren es dann wie bereits zu oft in dieser Saison individuelle Fehler, welche zu Gegentoren führten. Wir haben aber eine gute Willensleistung gezeigt, indem wir zurückkamen. Dann musst du mit dem Momentum im Rücken etwas Zählbares mitnehmen, aber das dritte Tor war eines zu viel.

Im Vergleich zum letzten Match haben wir eine Reaktion gezeigt. Es ist einfach ärgerlich, dass sich die Jungs nicht für den Aufwand belohnen konnten. Doch wir wissen, woran wir sind und an was wir arbeiten müssen. Nun liegt die Konzentration auf dem nächsten Spiel."

Giorgio Contini nach dem Spiel
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