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DION KACURI IM INTERVIEW
Junghopper Dion Kacuri im Interview.
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DION KACURI IM INTERVIEW

Dion Kacuri kam 2010 als 5-Jähriger zum Grasshopper Club Zürich. Ende Oktober feierte er sein Profidebüt mit dem Grasshopper Club Zürich, als ihn Trainer Contini gegen den FC Sion in den letzten Spielminuten für Kaly Sène einwechselte. Nun steht der Mittelfeldspieler seit dieser Saison im Kader der ersten Mannschaft und vor kurzem hat er seinen Vertrag mit dem Grasshopper Club Zürich bis 2025 verlängert. Wir haben ihn für ein kurzes Interview getroffen, wo er uns vieles über seine Zeit bei GC Zürich erzählt hat.

Dion du hast die Saison in der U18 angefangen. Mittlerweile bist du ein Teil der ersten Mannschaft und hattest auch schon deine ersten Einsätze. Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Es ist wirklich schnell gegangen von der U18 bis in die 1. Mannschaft. Es ist schwer zu beschreiben. Ich habe das ganze Leben lang dafür trainiert und jetzt, dass ich es in die 1. Mannschaft geschafft habe, ist es ein unglaubliches Gefühl.

Seit 12 Jahren bist du bei uns. Als Fünfjähriger bist du zu GC Zürich gekommen und trägst schon seit klein auf Blauweiss. Kannst du dich noch an deine ersten Jahre bei GC erinnern?

Es war schon lange her, aber ich weiss noch, dass wir in der Anfangszeit sehr viele Hallenturniere gespielt haben. Damals spielte ich bereits gemeinsam mit Simone Stroscio. Es waren coole Zeiten, wenn ich daran zurückdenke.

Was hat GC für eine Bedeutung für dich?

GC hat eine sehr grosse Bedeutung für mich. Es ist unglaublich für diesen Verein zu spielen. Wenn man 12 Jahre lang für einen Verein spielt, dann hat man alles miterlebt was in diesen Jahren passiert ist. Es ist wirklich grossartig für diese zwei Farben spielen zu dürfen, ich gebe immer alles für Blauweiss.

Als du 2012 zu GC Zürich gekommen bist, war Amir Abrashi in einer ähnlichen Situation wie du jetzt, nämlich kurz vor dem Sprung in die 1. Mannschaft. Er spielte auch eine wichtige Rolle beim Cup Sieg 2013. Heute ist er dein Captain und du trainierst jeden Tag mit ihm. Wie ist es mit so einem Spieler zusammen zu trainieren?

Er pusht einem ständig mit seiner Mentalität. Man merkt sofort, dass er ein Leader auf dem Platz ist. Er war der erste, der mich gut ins Team aufgenommen hat und hilft mir jeden Tag sehr. Es ist unbeschreiblich mit einem solchen Spieler zu spielen. Schon als ich klein war, war er immer eines meiner Idole. Ich habe heute noch zwei, drei Trikots von ihm zu Hause und jetzt spiele ich gemeinsam mit ihm. Das ist schon genial!

Hoffst du, dass du in ein paar Jahren auch zu einer Identifikationsfigur für die nächste Generation werden kannst?

Ja, ich hoffe es, für solche Sachen trainiere ich jeden Tag. Mal schauen wie es in ein paar Jahren aussehen wird. 

Der 31. Oktober 2021 ist ein spezieller Tag für dich. Dort hast du im Sieg gegen Sion dein Debüt gegeben. Was war das für ein Gefühl für Blauweiss einzulaufen?

Es war unglaublich. Am Tag zuvor spielte ich mit der U21 und in der 60 Minute wurde mir gesagt, dass ich am nächsten Tag mit der 1. Mannschaft nach Sion fahren musste. Ich habe mich unglaublich gefreut und konnte während der ganzen Busfahrt nicht ruhig sitzen bleiben. Als ich eingewechselt wurde war ich nervös, aber es war ein unglaubliches Gefühl, mit den Fans und der gesamten Atmosphäre.

Was auch immer wieder auffällt, ist, dass deine Familie immer dabei ist und dich lautstark unterstützt. Was hat das für eine Bedeutung für dich?

Ja, es ist wirklich speziell bei jedem Spiel meine Eltern und Freunde im Stadion zu sehen und zu spüren wie sie mich unterstützen. Das macht mich sehr glücklich und bin dankbar so eine Familie zu haben.  

Ist es auch dank ihnen, dass du so weit gekommen bist?

Ja, meine Eltern vor allem – mein Bruder, meine Schwester. Sie unterstützen mich schon seit 12 Jahren. Sie haben sehr viel für mich getan und waren immer für mich da. Ich bin ihnen sehr dankbar dafür. 

Kommen wir zu einem anderen Aspekt deines Lebens. Momentan absolvierst du eine Ausbildung  bei der UNITED school of sports. Nächstes Jahr fängst du mit deinem Praktikum hier auf dem Campus an. Läuft es dort gleich gut wie im Sport?

Ja, es läuft ziemlich gut und bin glücklich diese Schule machen zu dürfen. Sie bietet mir sehr viel Flexibilität und Freihat, sodass ich ohne Probleme trainieren kann. Für das bin ich der UNITED school of sports sehr dankbar. 

Gleichzeitig eine Fussballkarriere und eine Ausbildung zu absolvieren, bedeutet auch, dass man im Leben viele Opfer bringen muss. War das für dich nie ein Problem?

Ja, auf jeden Fall, aber das stell für mich kein Problem dar. Ich mache es schon seit 12 Jahren und habe mich schon seit klein auf daran gewöhnt. 

Was sind deine persönlichen Ziele und Träume für deine Fussballkarriere?

In den nächsten paar Jahren will ich sicherlich Stammspieler der 1. Mannschaft werden und mein volles Potenzial zeigen. Zudem möchte viele Erfolge mit GC erreichen. Anschliessend ist es der Traum jedes Fussballspielers in einer der Top-5 Ligen zu spielen und in der Champions League, Euros und Weltmeisterschaften auflaufen zu dürfen. Das sind meine Ziele für die nächsten paar Jahre.

Du bist auch regelmässig mit der Nationalmannschaft unterwegs. Momentan mit der U18. Wie ist es für dich für die Schweizer Nationalmannschaft zu spielen?

Es bedeutet mir sehr viel. Ich bin hier aufgewachsen, in die Schule gegangen und dann noch für die Schweiz spielen zu dürfen ist einfach unglaublich. Man kann es gar nicht in Worte fassen. 

Gehen wir zurück zum Start deiner Karriere. Wie bist du zum Fussball gekommen?

Schon seit ich laufen kann, spiele ich Fussball. Als ich klein war, klebte ich die Kissen mit Klebeband zusammen und spielte so zu Hause Fussball. Nach der Schule spielte ich auch immer wieder mit meinen Freunden und meinem Bruder Fussball. So einfach ging es. 

Wenn du zurückschaust, was sind deine schönsten und emotionalsten Erinnerungen, die du im Fussball erleben durftest? 

Es war besonders schön, als wir in der U15 als einziges GC Team den Cordial Cup gewonnen haben. Kurz danach haben wir mit der U16 das Cup-Finale erreicht. Leider wurde es aber wegen der Pandemie abgesagt. Schliesslich, mein Debüt für die Schweizer Nationalmannschaft ist auch etwas, auf das ich sehr stolz bin. Ich muss sagen, ich habe bereits sehr viele schöne Momente im Fussball erlebt. 

Jetzt bleiben noch ca. 4 Monate zu spielen in dieser Saison. Was sind noch deine persönlichen Ziele die du dir gesetzt hast bis Ende Saison?

Auf jeden Fall möchte ich noch ein paar Einsätze mit der 1. Mannschaft sammeln. Des Weiteren sind wir mit der U21 momentan auf Rang 1 und ich hoffe, dass wir auch Tabellenleader bleiben, damit wir schliesslich in die Promotion League aufsteigen können. 

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