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Offizielles Statement des Los Angeles Football Club (LAFC)

Offizielles Statement des Los Angeles Football Club (LAFC)

Liebe Community des Grasshopper Club Zürich,

es ist uns ein Anliegen, nach den Ereignissen in Lausanne und der Partie vom Samstag gegen den FC Luzern einige Dinge offen anzusprechen. Wir verstehen die Frustration über die sportliche Situation und teilen diese auch. Der Club befindet sich nicht dort, wo wir ihn haben möchten. Das ist schmerzhaft, für uns und unsere Fans.

Es ist uns wichtig, in diesem Zusammenhang Klarheit zu schaffen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben wir erhebliche Investitionen getätigt, um den Betrieb der Grasshopper Fussball AG (GFAG) aufrechtzuerhalten. Wir sind dieses Engagement eingegangen, weil wir an den Club, seine Geschichte und Zukunft glauben. Gleichzeitig bleibt es die finanzielle Realität, dass die laufenden Kosten die aktuellen Einnahmen weiterhin übersteigen und der Verein auf fortlaufende externe Unterstützung angewiesen ist, um im Profifussball überleben zu können.

Als wir diese Verantwortung übernahmen, wussten wir, dass es langwierig und schwierig sein würde, die Wende herbeizuführen. Allerdings haben wir unterschätzt, wie sehr. Wir haben uns verpflichtet, den Verein zu sanieren, was weitreichende und entschiedene Massnahmen erforderte, um ihm eine nachhaltige Zukunft zu sichern. Diese Arbeit ist struktureller Natur und ist derzeit in vollem Gange. Ihre ganze Wirkung wird sich jedoch erst nach einigen Saisons entfalten. Wir sind aber dennoch nicht zufrieden damit, wo wir heute stehen – weder in der Tabelle noch kommerziell.

Bei den jüngsten Protesten wurden wir aufgefordert, den Verein zu verlassen. Wir möchten deshalb klar festhalten, dass wir offen für Gespräche über einen Teil- oder Vollverkauf der GFAG sind, sofern die langfristige Nachhaltigkeit des Clubs sichergestellt ist. Wir haben keinerlei Interesse an der Eigentümerschaft an sich, sondern ausschliesslich an der Zukunft des Clubs. Soll der Club eine Zukunft haben, erfordert das einen geeigneten, engagierten und finanziell leistungsfähigen Eigentümer.

Ein bedingungsloser Rückzug unsererseits würde zur Liquidation des Vereins führen und über 150 Mitarbeitende, ihre Familien, Sponsoren, Partner, Gönner und das ganze Clubumfeld direkt betreffen. Ohne fortlaufende Investitionen seitens der Eigentümer kann die GFAG nicht als professionelle Fussballorganisation weiterbestehen.  Sollte dies jedoch der tatsächliche Wunsch sein, sind wir auch bereit, auf dieser Grundlage Gespräche zu führen.

Seit mehreren Wochen suchen wir den Dialog mit Vertretern der Fangruppierungen, bislang ohne Erfolg. Wir laden sie hiermit auch öffentlich ausdrücklich nochmals dazu ein, mit uns konstruktive Gespräche über die Ausrichtung des Clubs zu führen. Es ist uns ein Anliegen, offen und transparent in den Austausch zu gehen und erwarten, dass sich alle Beteiligten von demselben respektvollen Umgang leiten lassen.

Zuletzt möchten wir betonen, dass unsere unmittelbare Priorität darin besteht, uns auf die verbleibenden Saisonspiele zu konzentrieren und den Klassenerhalt des Clubs zu sichern. Wir danken allen, die die Mannschaft mit viel Herzblut und Leidenschaft Woche für Woche unterstützen.

Official Statement of Los Angeles Football Club (LAFC)

Dear Community of Grasshopper Club Zürich,

we are addressing you today because the events in Lausanne and Saturday’s match against FC Luzern make it necessary to speak openly about what is at stake. We understand the frustration, and we share it. The current state of the club is not where any of us want it to be, and watching GC Zürich today is painful — for supporters and for us alike.

It is important to us to provide clarity in this context. Over the past 2.5 years, we have invested significantly in order to keep the Grasshopper Fussball AG (GFAG) operating. We have made this commitment because we believe in the club, its history, and its future. At the same time, the financial reality remains that GFAG’s running costs continue to exceed its current revenues, and the club depends on ongoing external support to compete in professional football.

When we took on this responsibility, we knew the turnaround would be long and difficult. We underestimated how much. We committed to turning the club around, which required taking decisive and far-reaching measures to secure any sustainable future for it. This work is structural, it is underway, and it will show its full effect over multiple seasons. We are not satisfied with where we stand today — in the league table or commercially.

Recent protests have called for us to leave the club. We wish to state clearly that we are open to discussions regarding a partial or full sale of GFAG, provided it secures the club's long-term sustainability. We have no attachment to ownership for its own sake — only to the club's future. Any viable future for the club requires a suitable, committed, and financially capable owner.

An unconditional withdrawal on our part would result in the club's liquidation and directly affect over 150 employees, their families, sponsors, partners, donors, and the wider community. Without continued investment from ownership, GFAG will not exist as a professional football organisation. However, should that be the genuine wish of the supporters, we are willing to engage in discussions on that basis as well.

For several weeks, we have sought dialogue with representatives of fan groups, to no avail. We renew that invitation today and ask them to come to the table for constructive conversations on the direction of the club. We will engage openly and transparently, and expect the same standard of respect to guide all interactions.

We wish to emphasize that our immediate priority is to focus on the remaining matches of the season and to secure the club's place in the league. We thank everyone who supports the team week after week with great passion, dedication and heart.

  • ECKDATEN: FC Lausanne-Sport vs. GC Zürich
  • Spiel LS vs. GCZ unter Ausschluss der Öffentlichkeit