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NEIN ZUR UFERSCHUTZINITIATIVE

NEIN ZUR UFERSCHUTZINITIATIVE

Am 22. September stimmen die Stadtzürcher*innen über die Uferschutzinitiative ab. Die Initiant*innen wollen damit das Zürcher See- und Limmatufer schützen. Tatsächlich zielen sie auf das geplante Fussballstadion auf dem Hardturm ab.

Die Uferschutzinitiative will das See- und Limmatufer vor grossen Bauten schützen. Gebäude mit einer Höhe von mehr als 25 Metern sollen einen Mindestabstand zum Ufer einhalten, der dem Vierfachen der Limmatbreite entspricht. Diese Distanz entspricht genau dem Abstand von der Limmat zu den geplanten Hochhäusern des Stadionprojekts Ensemble.

Das Unterstützungskomitee der Uferschutzinitiative besteht zu einem grossen Teil aus Mitgliedern, die das Stadionprojekt seit vielen Jahren bekämpfen und den Bau des Stadions mit Einsprachen verzögern.

Der Zürcher Stadtrat lehnt die Uferschutzinitiative ab und hat als Alternative einen Gegenvorschlag ausgearbeitet. Dieser soll die Erholungsräume an den Gewässern sichern und die Flora und Fauna schützen, ohne dass bauliche Entwicklungen an Ufernähe verboten wären.

Der Grasshopper Club Zürich ruft dazu auf, dem Zürcher Stadtrat, dem Gemeinderat und den Parteiparolen der SP, SVP, GLP, FDP, EVP und Mitte zu folgen und am 22. September NEIN zur Uferschutzinitiative zu stimmen. Bei Stichentscheid zwischen Initiative und Gegenvorschlag sollte Letzterer bevorzugt werden.

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