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GC Zürich sichert sich mit 3:2-Sieg gegen den FC Winterthur den Barrageplatz

GC Zürich sichert sich mit 3:2-Sieg gegen den FC Winterthur den Barrageplatz

Im wichtigen Spiel um den Barrageplatz nimmt Cheftrainer Zeidler im Vergleich zum Derby zwei Änderungen in der Startelf vor. Tsimba fehlt aufgrund der Sperre, dafür rückt Frey in den Sturm. Zudem sitzt Abrashi nach seiner Kopfverletzung auf der Bank. Für ihn rückt Zvonarek ins Zentrum, während Abels die Captainbinde übernimmt.

1. Halbzeit

Die Partie beginnt für die Grasshopper denkbar schlecht. Der FC Winterthur kommt früh zweimal gefährlich vors Tor und nutzt beide Chancen eiskalt. In der 7. Minute köpft Kasami zur frühen Führung ein. Nur wenig später folgt der nächste Rückschlag: Wieder ist es Kasami, der nach einer Standardsituation zum 0:2 trifft. Der Treffer wird nach einem möglichen Handspiel noch vom VAR überprüft, zählt am Ende jedoch. GC erwischt einen schwachen Start und kassiert innerhalb weniger Minuten den doppelten Nackenschlag. Bereits in der 18. Minute reagiert Zeidler mit einem frühen Wechsel. Hassane muss vom Platz, Lee kommt als offensive Massnahme ins Spiel. Danach übernehmen die Zürcher zunehmend das Spieldiktat. GC erhöht das Tempo und versucht Kontrolle über die Partie zu gewinnen. In der 28. Minute sieht Captain Abels nach lautstarken Reklamationen gegen den Schiedsrichter die Gelbe Karte. Trotz mehr Ballbesitz und engagierterem Auftreten bleibt GC im letzten Drittel zu harmlos. Zwar wirken die Hoppers nach den beiden Gegentreffern deutlich wacher, doch wirklich gefährlich werden sie jedoch nur selten. Gerade angesichts der Bedeutung dieser Partie ist der schwache Start kaum zu erklären.

2. Halbzeit

Nach der Pause bringt der Grasshopper Club Zürich frischen Elan ins Spiel. In der 59. Minute zeigt Schiedsrichter Wolfensberger nach einem Handspiel auf den Punkt, die grosse Chance auf den Anschlusstreffer. Abels übernimmt die Verantwortung und verwandelt sicher zum 1:2. Nur drei Minuten später gleicht GC die Partie tatsächlich aus. Der Jubel bei den Hoppers kennt keine Grenzen mehr, der Doppelschlag ist perfekt: Nach einem Ballverlust der Winterthurer schalten die Zürcher schnell um. Lee zieht aus der Distanz ab, der Ball wird noch entscheidend abgelenkt und landet unhaltbar im weiten Eck zum 2:2.

Der FC Winterthur reagiert in der 67. Minute mit einem Dreifachwechsel. Kryeziu macht Platz für Arnold, Diaby wird durch Smith ersetzt und Sidler verlässt den Platz für Maluvunu. Doch GC bleibt am Drücker. Nach einer guten Chance von Asp Jensen folgt in der 70. Minute die nächste Ecke und plötzlich liegt der Ball erneut im Netz. Abels köpft GC zur 3:2-Führung. Der Captain avanciert endgültig zum Man of the Match. Die zweite Halbzeit gehört nun klar den Zürchern.

Kurz vor Schluss nimmt Zeidler nochmals einen Wechsel vor: Krasniqi verlässt unter Applaus den Platz, Marques kommt ins Spiel. Wenig später ist die Entscheidung gefallen: GC sichert sich den Barrageplatz und Winterthur spielt nächste Saison in der Challenge League.

Fazit

Nach der ersten Halbzeit scheint dieses Spiel bereits entschieden zu sein. Doch der verwandelte Penalty von Abels zu Beginn der zweiten Hälfte bringt die Hoffnung zurück, während Winterthur danach komplett den Faden verliert. GC zeigt eine unglaubliche Reaktion. Der Puls bleibt bis zum Schluss am Anschlag, ehe die Grasshoppers die Partie tatsächlich mit 3:2 drehen und beweisen: Diese Mannschaft lebt noch.

Ausblick

Zum Abschluss der Meisterschaft gastiert GC am Samstag um 18:00 Uhr beim FC Lausanne-Sport. Danach folgen die Barrage-Spiele gegen den FC Aarau oder den FC Vaduz.

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