1. Halbzeit
Die Startphase zeigte sich ausgeglichen. Beide Mannschaften kamen zu vereinzelten Offensivaktionen, wirklich gefährlich wurde es aber vorerst nicht. Auf Seiten vom GCZ versuchte sich Evans Maurin spektakulär in der Anfangsphase, als er nach einem Eckball und einem anschliessenden Durcheinander per Fallrückzieher abschloss.
In der 18. Minute kamen die Gäste zu einem ersten Eckball und sogleich wurde es im GC-Strafraum gefährlich. Imeri zog den Ball auf den ersten Pfosten, von wo der Ball quer durch den Fünf-Meter-Raum segelte. Schlussendlich konnte die GC-Hintermannschaft aber klären.
Im Anschluss genoss der BSC mehr Spielanteile, während sich GC Zürich auf schnelle Umschaltmomente konzentrierte. In der 27. Minute kamen die Zürcher zum ersten nennenswerten Abschluss. Nach einem Eckball von Sonny Kittel kam Adama Bojan an den Ball. Der Stürmer vermochte mit seinem Kopfball Marvin Keller im YB-Tor aber nicht wirklich fordern.
Kurz vor der Pause kamen die Young Boys nochmals gefährlich vor das GC-Tor. Nach einem Angriff über links kam der Ball zu Hadjam, der sich per Finte Platz verschaffte. Schlussendlich verzog der YB-Aussenverteidiger aber klar. Anschliessend war Pause im Letzigrund.
2. Halbzeit
Die Zürcher starteten fulminant in die zweite Hälfte. Bereits nach zwei Minuten wurde Irankunda im YB-Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Piccolo entschied sofort auf Elfmeter für GC Zürich! Adama Bojang übernahm die Verantwortung und scheiterte an YB-Schlussmann Keller – so blieb es weiterhin beim 0:0 und die grosse Chance auf den Führungstreffer war dahin.
In der 51. Minute konnte YB einen gefährlichen Konter fahren. Schlussendlich kam Ugrinic an den Ball, setzte das Leder aber klar über die Querlatte von Justin Hammel. Und die Berner blieben gleich im Angriff, nur wenige Minuten danach kam Ganvoula nach einem Eckball am ersten Pfosten gefährlich zum Abschluss, doch auch hier fehlte die Genauigkeit im Abschluss.
In der 68. Minute kam GC Zürich wieder gefährlich vor das Tor. Der eingewechselte Bryan Lasme erhielt im Mittelfeld den Ball und stürmte bis zur Strafraumgrenze. Dort fackelte er nicht lange und zwang mit einem satten Flachschuss Marvin Keller zu einer Parade.
Die Schlussphase war geprägt von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Beide Mannschaften zeigten sich aber bemüht, den Führungstreffer zu erzielen und kamen vereinzelt zu guten Aktionen und Abschlüssen. Nennenswerte Chancen gab es ab der 88. Minute. Die Zürcher konnten einen Konter über Lasme und Verón Lupi fahren. Letzterer versuchte anschliessend in der Mitte den eingewechselten Abels zu bedienen. Der Holländer kam dabei aus bester Position an den Ball und versuchte per Hacke Keller zu düpieren – doch der YB-Schlussmann war auch hier zur Stelle. Und es waren weiterhin die Grasshoppers, die zu gefährlichen Möglichkeiten kamen. Nur eine Minute darauf war es Verón Lupi, der es per Schlenzer versuchte, doch auch hier reagierte Keller glänzend.
In der dritten Nachspielzeitminute kamen die Gäste durch Monteiro zu einer letzten guten Möglichkeit: Der YB-Stürmer wurde per Kopf gesucht, verpasste es aber, den Ball noch entscheidend abzulenken. Anschliessend war Schluss im Letzigrund – es blieb beim 0:0-Unentschieden.
Weiter geht’s für die Zürcher in einer Woche. Dann ist man am Samstagabend um 20:30 Uhr in Genf zu Gast.
