1. Halbzeit
Im Vergleich zum letzten Pflichtspiel in Genf stellt Trainer Scheiblehner auf acht Positionen um. Einzig Paloschi, Imourane und Decarli bleiben im Team. Die Partie geht früh gut los: Bereits in Minute drei schlenzt Veron Lupi aus rund 20 Metern. Lachen-Torhüter Truninger taucht den Ball aber stark raus.
Bei Minute 14 kommt Lee, in seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz seit der Verletzung im Barrage-Hinspiel, frei zum Kopfball aus kurzer Distanz. Diesen setzt er jedoch genau auf den Goalie.
Weitere sieben Minuten verstreichen bis zu einer Ecke durch Veron Lupi: am zweiten Pfosten kommt Captain Decarli zum Kopfball und setzt ihn an den Pfosten.
Giandomenico bedient in der 32. Minute Lee mit einer flachen Hereingabe, doch der Winkel ist zu spitz für den Koreaner – Truninger macht diesen auch gekonnt zu.
Etwas später setzt Veron Lupi zum Dribbling an, quer durch den Strafraum. Sein Flachschuss kommt aber zu zentral auf Truninger, der sein Team bisher gut im Spiel hält. Der Klassenunterschied zwischen der Super League und der fünfthöchsten Liga (2. Liga interregional) ist dennoch gut sichtbar.
Dann erklingt der Pausenpfiff. Die Spieler und Trainer vom Heimteam bejubeln sich zurecht für eine starke Leistung und ein überzeugtes Dagegenhalten.
2. Halbzeit
Zur Pause kommen Arigoni, Muci und Meyer in die Partie. Letzter wurde hier in Lachen / Altendorf ausgebildet, ehe er via Rapperswil beim GCZ gelandet ist. Nach nur 28 Sekunden scheppert schon der Pfosten. Eine butterweiche Flanke von Bettkober findet Veron Lupi, der trotz seiner kleinen Grösse zum Kopfball kommt und diesen ans Aluminium setzt.
Fünf Minuten nach der Pause probiert es der FCLA mit einem Distanzschuss von der Mittellinie. Dieser satte Versuch würde zwar einige Zentimeter am Lattenkreuz vorbeizischen, aber Glaus lenkt ich dennoch zum Eckball raus. Diesen verteidigt GC souverän.
Kurz darauf kommt GC zu einem Eckball. Paloschi erreicht diesen und köpfelt nur knapp am Tor vorbei. Fast kann sich in Minute 58 Heimkehrer Meyer zum Torschützen gegen seinen ehemaligen Club krönen. Ein richtig strammer Schuss wird von Truninger erneut sehr überzeugend rausgetaucht.
In der 65. Minute schockt Lachens Innenverteidiger beinahe den GCZ: Frrokaj hämmert einen Freistoss aus 25 Metern satt an die Latte. Nur sechs Minuten kann sich der 36-Jährige gleich nochmals per Freistoss versuchen. Dieses Mal braucht es eine starke Parade von Glaus.
Langsam beginnt die heisse Phase dieses Spiels: Nach 77. Minuten hat Muci die Führung auf dem Fuss: Meyer spielt von der rechten Seite flach rein, Muci schiebt den Ball aus kurzer Distanz allerdings knapp am Tor vorbei.
In der 85. Minute erlöst Marques den Grasshopper Club Zürich mit dem 1:0! Meyer flankt von der rechten Seite rein, wo Marques im Zentrum zu seinem ersten Profi-Tor einnickt. Für einmal ist Truninger im FCLA-Tor ohne Chance.
Mit dem erlösenden ersten Treffer fällt die Gegenwehr der Unterklassigen. Nach einer Ecke von Asp Jensen kommt Muci völlig frei zum Kopfball und nickt zum 2:0 ein. Kurz darauf trifft Muci noch den Pfosten. Dann ist Schluss. Nach einem Kraftakt steht GC in der nächsten Runde.
