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Bittere Niederlage gegen Stade-Lausanne-Ouchy

Bittere Niederlage gegen Stade-Lausanne-Ouchy

GC Zürich startet im Vergleich zum Sieg in Winterthur mit zwei Veränderungen in der Startelf in den Cup-Halbfinal: Die gelb gesperrten Abels und Stroscio werden durch Zvonarek und Marques ersetzt.

1. Halbzeit

Der Start in diese wichtige Partie ist ansprechend: In den neunten Minute kommen die Grasshoppers zu einer ersten guten Möglichkeit. Frey leitet einen Konter ein und lanciert Asp Jensen. Der wird beim Abschluss noch gestört, sodass Ouchy-Torhüter Besson parieren kann.

Nach knapp 20 Minuten ist es wieder Asp Jensen, der für Torgefahr sorgt. Nach einer Ecke kommt er von der Strafraumgrenze per Volley zum Abschluss. Aber auch diese Möglichkeit kann Besson zunichtemachen.

Zehn Minuten vor der Pause dann die dickste Torchance für die Zürcher. Abrashi mit dem langen Ball aus rund 40 Metern, Köhler köpfelt den Ball wunderbar aufs Tor. Statt ins Gehäuse springt sein Versuch allerdings an die Latte. Das wäre die so wichtige Führung vor der Pause gewesen.

Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff haben die Grasshoppers noch eine Chance, in Führung zu gehen. Wieder kommt eine gute Flanke in den Ouchy-Strafraum, Meyer schliesst ab, aber Besson kann im Nachfassen klären.

So stehts 0:0 zur Pause – trotz deutlichem Chancenplus der Zürcher.

2. Halbzeit

Nach der Pause dann der Paukenschlag. Mit der ersten nennenswerten Möglichkeit geht das Heimteam in Führung. Ein Abschluss aus der Distanz von der linken Strafraumecke fliegt unhaltbar an Hammel vorbei ins Tor. Stade Lausanne-Ouchy geht in der 52. Minute in Führung.

Die Grasshoppers brauchen einen Moment, um sich von diesem Schock zu erholen. Eine knappe Viertelstunde dann wieder ein Lebenszeichen im Ouchy-Strafraum. Tsimba holt eine Ecke raus, der anschliessende Kopfball von Frey findet aber das Tor nicht.

Eine Viertelstunde vor Schluss hat GC Zürich Glück, dass nicht bereits die Entscheidung fällt. Sartoretti trifft von der Strafraumgrenze nur den Pfosten.

Doch die letzten Angriffsbemühungen der Grasshoppers zerschlagen sich. Lausanne-Ouchy kommt zum Schluss durch eine direkt verwandelte Ecke gar noch zum 2:0. Zu diesem Zeitpunkt spielt GC Zürich nur noch zu zehnt, weil Köhler nach einer Notbremse vom Platz muss.

Fazit

Mit etwas mehr Effizienz und Glück hätten die Grasshoppers mit einer Führung in die Pause gehen können. Im zweiten Durchgang will offensiv dann aber nicht mehr viel gelingen. Lausanne-Ouchy schiesst sich so durch zwei Traumtore in den Cupfinal.

Ausblick

Am nächsten Samstag, 25. April, trifft GC Zürich zum Start in die Relegation Group zuhause auf den FC Luzern. Anpfiff ist um 18 Uhr.

  • Auftakt in die Cup-Saison in Regensdorf
  • Heimspiel gegen den FC Sion vom 23. August wird verschoben
  • Julian von Moos wechselt zu GC Zürich