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Super League 2021/2022
Sa 11.09.21, 18:00 Uhr | swissporarena, Luzern

1 : 1
(1:0)

UNENTSCHIEDEN IN LUZERN

GC muss sich auswärts in Luzern mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Den Ausgleich für die Zürcher erzielte Christian Herc zu Beginn der zweiten Halbzeit.

1. Halbzeit

Den Start in die Partie missglückte den Hoppers. Bereits in der 3. Minute musste GC-Torhüter André Moreira ein erstes Mal hinter sich greifen. Sidler zog aus rund 25 Meter ab und traf zur frühen Führung für die Innerschweizer. Und die Heimmannschaft blieb gleich am Drücker: nur vier Minuten später bediente Ndiaye Sorgic in der Mitte. Der Luzerner-Captain verpasste aber aus aussichtsreicher Position per Kopf. Die erste GC-Chance gab es in der 12. Minute. Nach einem Fehler im Aufbauspiel der Luzerner tauchte Demhasaj plötzlich allein vor Müller auf. Der GC-Stürmer schoss aber über das Tor der Luzerner und liess so die grosse Ausgleichsmöglichkeit liegen. Die Zürcher fanden anschliessend besser in die Partie. Es war eine äusserst animierte Partie in Luzern, mit Chancen auf beiden Seiten. Für GC verpassten Demhasaj und Pusic (31. und 35. Minute), die Luzerner selber haderten mit einem Pfostentreffer (29. Minute). Tore gab es aber keine mehr und so gingen es für die Hoppers trotz einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit einem Rückstand in die Pause.

2. Halbzeit

Unverändert starten die Hoppers in die zweite Halbzeit. Nach sechs Minuten wurde Bolla auf dem rechten Flügel lanciert und brachte den Ball scharf und flach zur Mitte. Dort stand Herc am zweiten Pfosten goldrichtig und verwandelte gegen die Laufrichtung von Müller eiskalt zum Ausgleich! Ein toll herausgespieltes Tor der GC-Offensive. Und die Zürcher nahmen den Schwung gleich mit, zeigten sich nun vermehrt in der Offensive. In der 61. Minute dann das Comeback von Léo, der Stürmer ersetzte Shkelqim Demhasaj. Und der Rückkehrer war sogleich im Fokus: In der 67. Minute bediente Noah Loosli per Flanke den Stürmer in der Mitte. Den Abschluss von Léo konnte Müller im Tor der Luzerner aber gerade noch so um den Pfosten lenken. GC die bessere Mannschaft in der zweiten Halbzeit und näher am Führungstor. Besonders gegen Ende der Partie nahm der Druck der Zürcher nochmals zu. In der 87. Minute tauchte Dominik Schmid nach einer Flanke von Bolla plötzlich alleine am zweiten Pfosten auf. Der Aussenverteidiger nahm die Flanke direkt ab, Müller aber war wieder zur Stelle. Der FCL-Schlussmann parierte glänzend und fischte den Ball aus der Ecke. Es sollte die letzte grosse Möglichkeit sein und so müssen sich die Zürcher mit nur einem Punkt in Luzern begnügen.

Weiter geht es für GC in einer Woche. Dann trifft man im Schweizer Cup auswärts auf den FC Thun Berner Oberland. Anpfiff am Samstag ist um 20:15 Uhr.

Giorgio Contini nach dem Spiel

«Am Schluss ist es ein Punkt, welcher für beide Mannschaften zu wenig ist. Unser Matchplan war, dass wir von Beginn an bereit sind. Der Plan ging aber nicht auf, wir wurden zum Beginn überfahren und überrascht von Luzern. Das darf so natürlich nicht passieren. Wir wussten, dass Luzern das Vertrauen aus den letzten Partien hat. Das Führungstor war natürlich was Spezielles, was wir anerkennen müssen. Anschliessend sind wir besser ins Spiel gekommen, konnten aber die Geschenke nicht annehmen. Da denke ich vor allem an die Grosschance von Demhasaj. In der Halbzeit haben wir einige Sachen angesprochen, z.B. die Zuteilung in der Mitte. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Ballbesitz, es war ein guter Aufritt. Der Ausgleich war verdient, anschliessend war es ein offenes Spiel. Wir hatten die besseren Möglichkeiten, Luzern war im Umschaltspiel über Konter gefährlich. Schlussendlich hat dieses Unentschiedenen einen bitteren Nachgeschmack für uns. Ich bin aber zufrieden mit der Art und Weise und auch das wir im physischen Bereich bis zum Schluss Vollgas geben konnten.»

Matchbesuch 21/22