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Schweizer Cup
Sa 18.09.21, 20:15 Uhr | Stockhorn Arena, Thun

1 : 0
(0:0)

GC UNTERLIEGT DEM FC THUN

Der Grasshopper Club Zürich verliert in der zweiten Runde gegen den FC Thun und scheidet somit aus dem Schweizer Cup aus. Das einzige Tor der Partie erzielten die Berner Oberländer in der 59. Minute.

1. Halbzeit

Cheftrainer Giorgio Contini versuchte es in der zweiten Runde des Schweizer Cup mit einer Systemumstellung. Seine Jungs liefen in einer klassischen 4-4-2-Formation auf. Trotz der Umstellung zeigte sich GC von Beginn an bereit und kontrollierte die Partie. In der siebten Spielminute stiess Nuno Da Silva ein erstes Mal über die rechte Seite in den Thuner Strafraum. Seine Hereingabe erreichte aber keinen Mitspieler und so klärten die Berner Oberländer. Sieben Minuten später ergab sich die nächste gute Möglichkeit für die Hoppers. Über die Stationen Lenjani, Diani und Herc wurde Leonardo Campana in den Lauf lanciert. Der Ecuadorianer zog ab und zwang Thun-Torwart Hirzel zu einer ersten Parade. Auf der anderen Seite hatte die Heimmannschaft in der 15. Minute ihre erste gute Torchance. Die Berner Oberländer griffen über die rechte Seite an und brachten den Ball gefährlich in die Mitte. Dort zeigte sich Mateo Matic aber hellwach und begrub den Ball unter sich. Auch danach blieb es eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der 21. Minute hatte erst Lenjani eine Top-Chance auf die Führung, scheiterte aber per Kopfball. Und nur drei Minuten später war es Gerndt, welcher auf der anderen Seite die Chance zum 1:0 auf dem Fuss hatte. Bolla störte in dieser Situation aber noch entscheidend und so blieb es beim 0:0. Anschliessend übernahm GC wieder etwas mehr das Spieldiktat, zu einem Treffer reichte es den Zürchern aber nicht und so ging es torlos in die Halbzeitpause.

2. Halbzeit

Auch wenn der FC Thun etwas besser aus den Katakomben kam, blieb es eine ausgeglichene Partie in der Stockhorn Arena. Das Spielgeschehen fand vorwiegend im Mittelfeld der beiden Mannschaften statt und so blieb es lange beim 0:0. In der 59. brachen die Thuner dann den Bann: Nach einem Freistoss aus dem Halbfeld war es Sutter, welcher zum Kopfball kam und zum 1:0 für das Heimteam einnickte. Anschliessend brauchten die Hoppers etwas Zeit, sich wieder zu fangen. Und die Aufgabe wurde ab der 68. Minute nicht einfacher: Toti Gomes unterband einen Thuner Konter mittels Grätsche. Der GC-Innenverteidiger sah dafür seine zweite gelbe Karte womit die Hoppers nun zu zehnt gegen den Rückstand ankämpfen mussten. GC-Coach Giorgio Contini versuchte anschliessend, mit einigen Wechseln neuen Offensivdruck zu erzeugen. Dies zahlte sich aus und so lief Noah Loosli in der 80. Minute durch das Thuner Mittelfeld und lancierte Shkelqim Demhasaj. Der Stürmer tauchte alleine im Strafraum auf, vergab jedoch die Ausgleichschance. Der Druck von GC nahm nun wieder zu: In der 84. Minute kam Momoh Francis nach einem Pusic-Eckball zum Abschluss. Diesen konnte der Thun-Keeper aber gerade noch parieren. Nur zwei Minuten später die nächste Grosschance. Allan Arigoni lief über die rechte Seite durch und spielte den Ball in die Mitte. Dort erreichte Demhasaj zwar den Ball. Jedoch nicht genügend, um diesen im Tor unterzubringen. In den Schlussminuten warfen die Hoppers zwar noch einmal alles nach vorne. Der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen und somit scheidet GC in der zweiten Runde aus dem Schweizer Cup aus.

Lange Zeit, um diese Niederlage zu verarbeiten bleibt den Hoppers nicht. Bereits unter der Woche geht es in der Meisterschaft gegen Lugano weiter. Anpfiff zum Spiel am Donnerstagabend im Stadio di Cornaredo ist um 20.30 Uhr.

Giorgio Contini nach dem Spiel

«Wir sind natürlich enttäuscht über das Ausscheiden. Wir hatten einen sehr guten Start. Im Verlauf der ersten Halbzeit haben wir dann etwas den Faden verloren. Was für uns ärgerlich war und Thun etwas besser aufkommen liess. In der zweiten Halbzeit haben wir uns das Leben selber schwer gemacht. Mit dem Gegentor nach einem Standard, was so nicht passieren darf, und der roten Karte. Es gibt nicht viel schönzureden. Es ist ein Ausscheiden, welches wir so nicht wollten. Nichtsdestotrotz muss man wieder aufstehen und gewisse Sachen ansprechen. Auch wenn der Schluss nicht so schlecht war. Wir haben uns zu zehnt noch einmal gewehrt und alles nach vorne geworfen, die Laufbereitschaft war da. Aber Schlussendlich waren wir in der entscheidenden Phase zu wenig clever und somit auch zu wenig effizient.»

Matchbesuch 21/22