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Raiffeisen Super League 2017/2018
Sa 03.03.18, 19:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

0 : 0
(0:0)

UNENTSCHIEDEN GEGEN LAUSANNE

Der Grasshopper Club Zürich spielt gegen ein äusserst defensives Lausanne 0:0. Obwohl die Hoppers mehr Spielanteile hatten, gelang ihnen kein Tor.

Nach der Niederlage im Cup-Halbfinal stand heute die 24. Runde der Raiffeisen Super League auf dem Programm. Das Ziel war klar: Gegen Lausanne müssen drei Punkte her!

In der Anfangsphase hatten die Hoppers klar mehr vom Spiel. Den Ballbesitz gab man nur äusserst selten ab. Trotzdem waren Torchancen in den ersten zwanzig Minuten Mangelware. GC war bedacht, das Spielgeschehen zu kontrollieren und riskierte dementsprechend wenig. Die erste Möglichkeit kreierte der Stadtzürcher Traditionsverein nach einem Fehlpass im Lausanner Aufbauspiel. Pusic tankte sich bis an die Strafraumgrenze durch, dort spielte er den Ball zu Jeffren. Leider hätte dieser Pass ein bisschen früher gespielt werden müssen, da der Südamerikaner so bereits aus einer Offside-Position gestartet war. Im weiteren Verlauf der Partie war es schwierig für die Hoppers, eine Lücke in der orangen Wand vor dem Tor der Waadtländer zu finden. Der Gegner beschränkte sich seinerseits nur aufs Kontern, was aber zu keiner Gefahr führte, da die Angriffsversuche meist vor der Mittellinie unterbunden wurden. In der ersten halben Stunde kam es vor keinem der beiden Toren zu grösserer Gefahr. Die beste Aktion der Hoppers war ein Eckball von der rechten Seite, welcher Taipi sehr nah ans Tor trat. Die Kugel wurde letztlich vor dem ersten Pfosten von einem Lausanner geklärt. Die Waadtländer stellten die Offside-Falle sehr gut. In der 40. Spielminute musste das Djuricin erfahren. Nach einer Flanke von Andersen nahm der Österreicher die Kugel schön mit der Brust an. Der Schiedsrichterassisstent hob die Fahne sofort. Schade, da wäre unsere Nummer 9 alleine vor Castella zum Abschluss gekommen. Nur zwei Minuten später kam GC zu einem gefährlichen Freistoss. Bergström kam am zweiten Pfosten ganz frei zum Kopfball und versenkte das Leder im Netz. Dann folgte der Blick zum Linienrichter - wieder Offside! GC machte fortan mehr für die Offensive. In der letzten Minute der ersten Halbzeit spielte Andersen einen schönen Pass ins Zentrum, wo Pusic knapp verpasste. Am zweiten Pfosten lauerte Jeffren, welcher mit seinem Schuss an Pasche scheiterte. Der Lausanner wehrte den Ball einen Meter vor der Linie ab. Danach war Pause.

In der zweiten Halbzeit kam der FC Lausanne-Sport zur ersten richtigen Chance des Spiels. Bergström spielte den Ball riskant ins Zentrum direkt in die Füsse von Margiotta. Dieser stürmte auf Lindner zu, haute den Ball aber ins Aussennetz. GC machte sofort wieder Druck. In der 51. Spielminute wurde Andersen schön in den Strafraum geschickt. Der Däne probierte den Ball über Castella zu lupfen, doch der Torwart von Lausanne entschärfte die Aktion mit der Faust. Der Stadtzürcher Traditionsverein suchte die Führung und kam in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit zu einigen gefährlichen Angriffen. Man merkte, dass Yakin in der Pause die richtigen Worte gefunden hat. Trotzdem fehlte den Hoppers im letzten Drittel oft die zwingende Idee. Nach 62 gespielten Minuten kam es zu einer Überzahlsituation für GC. Andersen scheiterte beim ersten Versuch an der Grätsche von Loosli und Taipi verzog seinen Nachschuss klar. Kurze Zeit später kam Kodro für Jeffren in die Partie. Der Bosnier war direkt für die nächste Grosschance verantwortlich. Nachdem sich Andersen auf der rechten Seite in den Strafraum durchtankte, war es Kodro, welcher das Leder aus rund vier Metern knapp am nahen Pfosten vorbeilenkte. In der 83. Spielminute sah Taipi nach einem Foul von Pasche die gelb-rote Karte. Unnötigerweise hat er sich nach dem Spielunterbruch mit dem Gegenspieler angelegt - beide sahen dafür Gelb. Für Taipi war es leider schon die zweite des Spiels. Zu zehnt war es schwierig für die Hoppers, den Druck hochzuhalten. Trotzdem kam Kapic zu einem gefährlichen Abschluss. Der Ball segelte aber über die Querlatte. Hätte GC mehr aus seinen Möglichkeiten gemacht, wären sicherlich drei Punkte drin gelegen. So muss man sich mit einem Unentschieden gegen ein sehr defensives Lausanne zufrieden geben.

Cheftrainer Yakin ist mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: «Heute hat die Mentalität nicht gestimmt. Keiner auf dem Platz wollte die nötige Verantwortung übernehmen. Mit einer solchen Einstellung kommt man auch trotz mehreren Torchancen nicht zu einem Sieg.»

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