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Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 27.04.19, 19:00 Uhr | Maladière, Neuchâtel

1 : 1
(0:1)

REMIS GEGEN XAMAX

Der Grasshopper Club Zürich und Neuchâtel Xamax FCS trennen sich 1:1 unentschieden. Nachdem Ngoy in der Startphase das 1:0 für die Hoppers erzielen konnte, glich Nuzzolo die Partie eine Viertelstunde vor Schluss aus.

In den letzten fünf Partien spielten die Limmatstädter jeweils unentschieden. Heute trafen die Hoppers auf Xamax, den Neuntplatzierten der Raiffeisen Super League. Bereits im Vorfeld war klar: Nur ein Sieg würde GC wieder näher an die Neuenburger heranbringen. Neben den verletzten Spielern fehlte heute zudem Caiuby. Der Brasilianer fiel aufgrund von muskulären Problemen angeschlagen aus. Wieder im Kader dabei war dafür Marko Basic –  er nahm vorerst auf der Ersatzbank Platz.

Die Partie startete schwungvoll und beide Teams suchten bei eigenem Ballbesitz direkt die Offensive. Nach acht gespielten Minuten kombinierte sich GC über die rechte Seite schön vor das gegnerische Tor. Ravet schickte Bajrami mit seinem Pass in den Strafraum. Dessen Flachschuss wehrte Walthert nur halbherzig ab. Ngoy stand goldrichtig, nutzte den Fehler eiskalt aus und erzielte mit einem strammen Schuss aus kurzer Distanz die Führung für die Hoppers! Danach ging die Partie ähnlich weiter: Es war ein Schlagabtausch, gab jedoch keine weiteren gefährlichen Torraumszenen. Auffällig war, dass GC sein Spiel oft über die rechte Seite aufbaute. Asllani und Ravet machten dabei mit schönen Kombinationen auf sich aufmerksam. Die erste Chance von Xamax stammte aus der 22. Spielminute: Nach einem Ballverlust von GC im Mittelfeld schaltete Pululu schnell um und versuchte, Lindner mit einem Weitschuss zu überlisten. Der Österreicher klärte die Aktion zu Gunsten eines Eckballs für die Westschweizer. Kurz darauf bereinigte die Verteidigung der Hoppers mit vereinten Kräften eine heikle Situation im Fünfmeterraum. Nach 32 Minuten erzielte Djuricin auf Zuspiel von Ngoy den vermeintlichen zweiten Treffer für die Hoppers. Das Tor zählte aufgrund einer Offside-Position des Österreichers jedoch nicht – das war ganz knapp! Auf der anderen Seite sorgte einmal mehr Pululu für Gefahr. Nach einem Freistoss von Nuzzolo köpfte die Baselleihgabe das Leder aus wenigen Metern am Tor vorbei. Die Neuenburger probierten es immer wieder mit Flanken ins Zentrum, aufs Tor brachten sie den Ball aber nicht. Es war ein ausgeglichenes Spiel. Xamax machte im Verlauf der ersten Halbzeit zwar mehr für die Partie, doch GC versteckte sich auch nicht. Zudem stand die Verteidigung wie bereits in den letzten Spielen sehr sicher.

Die zweite Halbzeit war äusserst umkämpft. Nach dem Wiederanpfiff wurde das Spielgeschehen immer wieder wegen kleineren Fouls unterbrochen. In der 52. Minute tauchte Nuzzolo plötzlich alleine vor Lindner auf. Er umspielte den GC-Goalie und probierte im Fallen, den Ball ins Tor zu spitzeln. Zesiger war aber zur Stelle und klärte das Leder vor der Linie. Die nächste Möglichkeit gehörte dann den Limmatstädtern: Ravet spielte Djuricin an. Dessen Schuss aus rund 12 Metern wurde im letzten Moment von einer Djuric-Grätsche abgeblockt. Im zweiten Durchgang spielte Xamax mit einem höheren Pressing. GC versuchte in dieser Phase durch Konter, Nadelstiche zu setzen. Die Westschweizer hatten mehr Möglichkeiten, die Zürcher jedoch die besseren. Nach einer Stunde brachte Lindner bei einer Pululu-Flanke gerade noch die Fäuste hinter den Ball. Beim zweiten Pfosten wären zwei Neuenburger freigestanden. Nur wenig später lenkte auf der anderen Seite Walthert einen wuchtigen Schuss von Djuricin am Tor vorbei. Nach 66 Minuten wechselte GC zum ersten Mal. Für Taipi war neu Basic im Spiel –  ein positionsgetreuer Wechsel. Die nächste Chance gehörte dann wieder den Neuenburgern. Diani wusste sich bei der Strafraumgrenze gegen Nuzzolo nur mit einem Foul zu helfen. Den Freistoss aus 16 Metern parierte Lindner bravourös! Auf der anderen Seite erzielte Djuricin sein zweites Offside-Tor des Tages. Dieses Mal war es eine um einiges klarere Angelegenheit, als noch im ersten Durchgang. Die Hoppers übernahmen wieder mehr Verantwortung im Spiel und kamen in der Folge zu weiteren Chancen. Genau in dieser Phase entwischte Nuzzolo nach einem punktgenauen Zuspiel der GC-Verteidigung, umspielte Lindner und erzielte den Ausgleich. Danach wechselten die Limmatstädter zum zweiten Mal: Für Ngoy kam Tarashaj ins Spiel. GC schmiss in der Schlussphase alles nach vorne. Zudem brachte Cheftrainer Forte für die letzten Minuten noch Pinga für Diani. Die nächste Möglichkeit spielte sich trotzdem Xamax heraus: Nach einem Eckball prüfte Nuzzolo Lindner mit einem Volley, doch dieser hielt das Geschoss fest. In der Nachspielzeit war es dann Ramizi, der am glänzend reagierenden Lindner scheiterte. Die 94. Minute war bereits angebrochen, als Walthert einen weiteren Djuricin-Schuss parierte. Die anschliessende Ecke segelte durch den Sechzehner. Beim zweiten Pfosten köpfte Pinga das Leder dann knapp übers Tor. Dann war Schluss.

Den Hoppers gelang es somit nicht, den Rückstand auf den Barrage-Platz zu verringern. GC liegt fünf Spiele vor Schluss weiterhin neun Punkte hinter Xamax.

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