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Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 20.04.19, 19:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

1 : 1
(0:0)

WEITERES UNENTSCHIEDEN FÜR GC

Der Grasshopper Club Zürich und der FC Thun trennen sich 1:1 unentschieden. Nachdem Thun spät in Führung ging, glich Djuricin die Partie mit der letzten Aktion des Spiels per Elfmeter aus.

Nach vier Unentschieden in Folge spielte der Stadtzürcher Traditionsverein heute gegen den FC Thun. Das Ziel war vor dem Anpfiff gesetzt: Heute muss es einen Sieg geben! Entsprechend offensiv stellte Cheftrainer Uli Forte die Mannschaft auf: Mit Caiuby, Ravet, Djuricin und Ngoy standen vier Spieler mit viel Zug nach vorne auf dem Platz.

In den Startminuten war GC die aktivere Mannschaft und suchte die Führung. Trotz einigen Offensivaktionen spielten sich die Hoppers aber noch keine Grosschance heraus. Die Berner Oberländer probierten mit weiten Bällen aus dem Halbfeld, die Abwehr der Limmatstädter zu überwinden. Mit Cvetkovic und Zesiger standen jedoch zwei sehr grosse Innenverteidiger auf dem Spielfeld – da war kein Durchkommen. Nach 13 Minuten schickte Ravet Djuricin in den Strafraum. Der Österreicher probierte es aus spitzem Winkel, scheiterte aber an der guten Grätschte von Sutter. GC kombinierte sich im weiteren Verlauf der Partie mehrmals schön in die Nähe des gegnerischen Tores, beim entscheidenden Pass fehlte jedoch oft die Genauigkeit. In der 20. Spielminute fasste sich Ravet ein Herz und versuchte mit einem Volley aus grosser Distanz, Faivre zu überlisten. Der Thun-Goalie entschärfte das Geschoss aber problemlos. Von den Thunern kam bis dahin noch sehr wenig. Nur kurze Zeit später kamen auch die Berner Oberländer zum ersten Abschluss: Bigler brachte einen Weitschuss wuchtig aufs GC-Tor. Lindner reagierte blitzschnell und lenkte das Leder um das Gehäuse. Danach waren es aber wieder die Hoppers, die für Gefahr sorgten. Nach einer halben Stunde probierte es Pusic von der Strafraumgrenze: Sein Abschluss wurde von Rodrigues entscheidend abgelenkt und segelte knapp über das Tor. Die Partie spielte sich grossmehrheitlich in der Platzhälfte der Berner Oberländer ab. GC hatte mehr Ballbesitz und das Geschehen weitgehend unter Kontrolle. In der 38. Spielminute schalteten die Limmatstädter nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schnell um: Ngoy sah auf der linken Seite Ravet. Dessen Flanke fand beim zweiten Pfosten den Kopf von Caiuby. Von dort landete die Kugel am Pfosten – Pech für die Hoppers! Bis zur Pause ging das Spiel im gleichen Stil weiter, Tore fielen jedoch keine.

Der FC Thun kam besser aus der Kabine und machte zu Beginn mehr für die Offensive. Die Limmatstädter beschränkten sich in dieser Phase auf die Verteidigungsarbeit und liessen dabei keine Möglichkeiten zu. In der 57. Spielminute schaltete GC für einmal schnell um: Ravet spielte die Kugel in den Lauf von Caiuby. Der Brasilianer stürmte alleine auf Faivre zu und probierte es mit einem halbhohen Schuss. Der Thun-Goalie reagierte glänzend und vereitelte die Topchance mit seiner Parade. Danach waren die Hoppers wieder gut im Spiel. Kurze Zeit später zielte Djuricin bei einem Flachschuss nur ganz knapp am Tor vorbei. Danach war es Ngoy, der von links in den Sechzehner zog und aus spitzem Winkel an Faivre scheiterte. Im folgenden GC-Angriff spitzelte Kablan das Leder haarscharf am eigenen Tor vorbei. Die Chancen für die Hoppers waren auf alle Fälle vorhanden. In der 70. Minute wechselten die Limmatstädter zum ersten Mal. Für Ngoy kam Euclides Cabral ins Spiel. Dieser nahm auf der linken Aussenbahn direkt die Position des Belgiers ein. Es entwickelte sich eine umkämpfte Schlussphase mit klaren Vorteilen für den Stadtzürcher Traditionsverein. Die seltenen Angriffe der Thuner wurden meist durch einen Offside-Pfiff unterbunden. Rund zehn Minuten vor Schluss stürmte Asllani von rechts in den Sechzehner. Seine Hereingabe wusste aber kein Mitspieler in der Mitte zu verwerten. In der 82. Spielminute wechselte GC das nächste Mal: Mit Pinga kam ein weiterer Stürmer ins Spiel. Er ersetzte Bajrami. In der Nachspielzeit liess sich Caiuby auswechseln – für ihn kam Taipi. GC suchte weiter den Führungstreffer. Dies öffnete den Berner Oberländern Räume. So konnten sie in der 95. Spielminute durch Spielmann mit 1:0 in Führung gehen. Direkt nach dem Wiederanpfiff schmissen die Hoppers alles nach vorne. Pinga wurde im Strafraum von Kablan umgerissen und holte einen Elfmeter für die Limmatstädter raus. Diesen verwandelte Djuricin kaltschnäuzig zum Ausgleich.

Trotz dem späten Ausgleich ist Cheftrainer Forte nicht zufrieden mit dem Unentschieden: «Wir haben Thun in der eigenen Hälfte eingeschnürt und hätten das Spiel gewinnen müssen.» Die Mannschaft hätte aus der Vielzahl der Chancen ein, zwei Tore mehr schiessen müssen. Trotzdem bleibt der Trainer positiv: «Wir kämpfen bis zum Schluss!»

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