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Raiffeisen Super League 2018/2019
Mi 03.04.19, 20:00 Uhr | kybunpark, St. Gallen

0 : 0
(0:0)

UNENTSCHIEDEN GEGEN ST.GALLEN

Der Grasshopper Club Zürich und der FC St.Gallen 1879 trennen sich 0:0 unentschieden. GC hatte seine Möglichkeiten, die Ostschweizer mehr Spielanteile. Daher ist das torlose Remis ein gerechtes Schlussresultat.

Nach dem Punktgewinn vom letzten Sonntag gegen Lugano ging es in dieser englischen Woche heute bereits mit der 27. Runde der Raiffeisen Super League weiter. Mit dem FC St.Gallen 1879 wartete ein ebenfalls formschwacher Kontrahent auf die Hoppers. Nach drei Niederlagen in Folge rutschten die Ostschweizer auf den achten Zwischenrang ab. Beide Teams waren daher auf Punkte angewiesen. Im Vergleich zum Sonntag wechselte Stipic auf zwei Positionen. Im offensiven Mittelfeld spielte Nedim Bajrami und ersetzte Djibril Diani in der Startelf. Aufgrund einer Gelbsperre musste Cédric Zesiger ein Spiel aussetzen. Für ihn startete Jean-Pierre Rhyner.

Von der ersten Minute an war erkennbar, um wie viel es in dieser Partie ging. GC spielte mit einem aufsässigen Pressing und setzte die Ostschweizer früh unter Druck. Beide Teams gingen energisch in die Zweikämpfe und schalteten bei eigenem Ballbesitz schnell und schnörkellos von Defensive auf Angriff um. Den ersten Schuss feuerte Kamber aus grosser Distanz ab. Stojanovic wehrte das Geschoss nach vorne ab – leider stand kein Hopper einschussbereit im Sechzehner. Die Limmatstädter machten in der Startphase allgemein mehr für das Spiel und die Offensive. Die St.Galler versuchten ihrerseits mit weiten Flanken in den Strafraum für Torgefahr zu sorgen. GC verteidigte jedoch organisiert und klärte die Hereingaben jeweils problemlos. Dann, nach rund zwanzig Minuten, stürmte plötzlich Hefti von rechts in den Strafraum der Zürcher. Sein Schussversuch blockte Nathan mit einer wichtigen Grätsche gerade noch zum Eckball ab. Nach einer kampfbetonten und ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Ostschweizer im Verlauf der ersten Halbzeit eher das Spieldiktat, ohne je wirklich torgefährlich zu werden. GC beschränkte sich aufs Kontern, doch Djuricin startete zweimal nach einer Ravet-Vorlage aus dem Abseits. Fünf Minuten vor der Pause gewann Caiuby in der gegnerischen Platzhälfte ein Kopfballduell und setzte Lika schön in Szene. Dessen Pass von rechts ins Zentrum kam eine Fussspitze zu steil: Beim zweiten Pfosten rutschte Djuricin knapp an der Hereingabe vorbei. Die Limmatstädter steigerten sich zum Ende der ersten Halbzeit nochmals und machten wieder mehr für die Offensive. Bis zum Pausenpfiff gelang aber keiner der beiden Mannschaften ein Tor. Ein logisches Zwischenresultat, da es auf beiden Seiten keine richtigen Chancen gab. 

Direkt nach der Pause schickte Pusic Djuricin mit einem weiten Ball in den gegnerischen Sechzehner. Dieser umspielte mit einer Körpertäuschung Vilotic, scheiterte dann aber am glänzend reagierenden Stojanovic. Dies war die beste Chance des Spiels. Es entwickelte sich – ähnlich wie in der ersten Hälfte – eine umkämpfte Partie, die sich vor allem im Mittelfeld abspielte. Barnetta probierte es nach 55 Minuten mit einem Distanzschuss, doch Lindner hielt den Abschluss problemlos. Nur zwei Minuten später wechselte GC zum ersten Mal: Diani ersetzte Bajrami im zentralen Mittelfeld. Die Hoppers kombinierten sich in der Folge teilweise schön in die gegnerische Platzhälfte, doch bei der Verteidigung war Endstation. Die Ostschweizer nahmen sich beim Spielaufbau mehr Zeit, aber auch die blauweisse Mauer stand kompakt und machte die Räume gut zu. Nach 68 Minuten wechselte GC ein weiteres Mal: Ravet wurde durch den ehemaligen St.Gallen-Spieler Taipi ersetzt. Dadurch rückte Basic eine Position nach hinten und man stellte auf eine Dreierkette um. Die Ostschweizer spielten in dieser Phase druckvoll, währenddem sich die Limmatstädter aufs Verteidigen beschränkten. Nach einem Eckball wurde Vilotic in der GC-Verteidigung vergessen. Sein Kopfball segelte aber übers Tor. In der 85. Minute musste Trainer Stipic verletzungsbedingt den dritten Wechsel vollziehen – Lika verliess das Feld. Für ihn kam Cvetkovic auf der rechten Aussenbahn zum Einsatz. Das Spiel ging in der Schlussphase nur noch in eine Richtung. GC verteidigte kompakt und liess hinten nichts mehr anbrennen. So blieb es beim torlosen Unentschieden.

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