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Raiffeisen Super League 2018/2019
So 31.03.19, 16:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

1 : 1
(1:1)

REMIS GEGEN LUGANO

Der Grasshopper Club Zürich und der FC Lugano trennen sich 1:1 unentschieden. Djuricin brachte die Hoppers in der 13. Minute in Führung. Die Tessiner glichen die Partie kurz vor der Pause aus. Beim Remis blieb es bis zum Schluss.

Bereits nach wenigen Sekunden kam es nach einem Foul von Basic zu einem ersten Freistoss für die Tessiner. Gerndt probierte es aus rund 25 Metern mit einem strammen Schuss, doch Lindner konnte das Geschoss entschärfen. Mir vereinten Kräften gelang es den Hoppers, die Situation zu klären. Doch auch auf der anderen Seite wurde es in der Startphase brandgefährlich. Ein Eckball von Ravet wurde von Basic schön in den Fünfmeterraum geköpft. Djuricins Kopfball flatterte aber über den Kasten. Dass der Stürmer aber weiss, wie man das Tor trifft, bewies er in der 13. Minute mit einem Prachtstreffer: Die Luganesi liessen ihm vor dem Strafraum zu viel Platz. Der Österreicher fasste sich ein Herz und versenkte das Leder herrlich im linken Lattenkreuz. Nach dem Führungstreffer stand GC weiter hoch und suchte den zweiten Treffer. Dies öffnete den Tessinern beim Kontern Räume, welche sie in der 21. Minute fast auszunutzen wussten. Gerndt schoss eine harte Hereingabe aus kürzester Distanz über das Gehäuse. Praktisch im Gegenstoss rutschte Baumann ein Rückpass fast ins eigene Tor durch. Der Torhüter der Luganesi bereinigte seine Unsicherheit gerade noch vor der Linie. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit schnellem Umschaltspiel. Die grösste Gefahr kam auf beiden Seiten nach Standardsituationen auf. Nach 35 Minuten kamen die Stadtzürcher wieder einmal zu einer Möglichkeit aus dem Spiel heraus. Kamber setzte Djuricin mit einem Steilpass in Szene. Dieser scheiterte aus spitzem Winkel an Baumann. Nur kurze Zeit später wurde Likas Flanke aus dem Halbfeld immer länger und rauschte ganz knapp am linken Pfosten vorbei. Auf dem Platz wurde gefightet. Allen voran nahm Basic, der heute zu seinem ersten Saisonspiel kam, energisch jeden Zweikampf an. Praktisch mit dem Pausenpfiff glich der FC Lugano nach einer Druckphase aus: Lindner liess einen Weitschuss abprallen, Carlinhos Junior stand goldrichtig und schob zum 1:1 ein. Ein faires Halbzeitresultat, wenn man das Chancenverhältnis betrachtet.

GC wechselte in der Pause zum ersten Mal. Diani hat in der Startphase der ersten Halbzeit eine gelbe Karte gesehen und wurde vorsichtshalber durch Nedim Bajrami ersetzt. In der 55. Minute suchte der neue Spieler mit einer halbhohen Flanke einen Mitspieler im Zentrum, doch sowohl Djuricin als auch Ravet verpassten die Hereingabe. Nicht einmal eine Zeigerumdrehung später hatten die Hoppers dann Glück, dass die Tessiner nicht auf 2:1 erhöhten: Lindner wehrte einen Schuss von Carlinhos Junior ab und Nathan klärte das Leder schliesslich aus der Gefahrenzone. Nach einer Stunde wurde bei GC zum zweiten Mal gewechselt. Der junge Mergim Bajrami kam zu seinem Super-League-Debüt und ersetzte Caiuby auf der linken Aussenbahn. Die Luganesi waren in dieser Phase die gefährlichere Mannschaft und vergaben mehrere Möglichkeiten. Doch auch die Limmatstädter kombinierten sich immer wieder vor das gegnerische Tor. Oft fehlte beim letzten Pass die Genauigkeit, um die Verteidigung der Tessiner zu überwinden. In der Schlussviertelstunde hatten beide Teams mit schwindenden Kräften zu kämpfen und es schlichen sich Unsicherheiten ein. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wusste sich Kamber nur noch mit einem Foul zu helfen. Der anschliessende Freistoss verfehlte das Ziel aber klar. Vier Minuten vor Schluss war es Lindner, der einen abgefälschten Schuss mit dem Schienbein abwehren konnte –  Glanztat! Bei GC kam es danach zu einem weiteren Debüt. Der 18-jährige Rustemoski ersetzte Ravet. Am Schlussresultat ändert dies jedoch nichts mehr.

Cheftrainer Stipic war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: «Wir waren gewillt, ein engagiertes Spiel zu zeigen und sind mit dem Führungstreffer auch gut in die Partie gestartet.» Leider habe man es verpasst, den zweiten Treffer zu erzielen und habe durch eine Unachtsamkeit kurz vor der Pause den Ausgleich hinnehmen müssen. «Alles in allem bin ich zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Die Jungs haben gut gekämpft. Das stimmt mich positiv für das Auswärtsspiel gegen St. Gallen am Mittwoch», so Stipic.

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