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Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 02.03.19, 19:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

1 : 3
(0:2)

NIEDERLAGE GEGEN LUZERN

Der Grasshopper Club Zürich verliert gegen den FC Luzern mit 1:3. Nachdem die Hoppers zur Pause mit 0:2 zurücklagen, gelang Ajeti in der 50. Minute der Anschlusstreffer. Kurze Zeit später lenkte er einen Schuss von Schneuwly unhaltbar zum 1:3 ab, was sogleich den Endstand bedeutete.

Nach sechs Spielen ohne Punkt konnten sich die Hoppers am letzten Wochenende auswärts beim drittplatzierten FC Thun ein Unentschieden erkämpfen. Heute trafen die Limmatstädter auf den FC Luzern, welcher ebenfalls nicht wunschgemäss in die Rückrunde gestartet ist. GC lief heute mit einem 4-1-4-1-System auf. Caiuby startete als Sturmspitze und über die Flügel kamen Ngoy und Ravet.

Nach rund zehn Minuten zeigte der neue GC-Dreizack auch das erste Mal sein Können. Ravet und Caiuby spielten sich mit mehreren direkten Doppelpässen in die Platzhälfte von Luzern. Der anschliessende Seitenwechsel von Ravet landete bei Ngoy, der nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Den anschliessenden Freistoss aus 25 Metern schoss unsere Nummer 10 dann unter der Mauer durch, aber auch am Tor vorbei. Allgemein steigerten sich die Hoppers nach einer vorsichtigen Startphase im Verlauf der ersten 15 Minuten. Nach einer Viertelstunde waren es dann trotzdem die Zentralschweizer, die durch einen wuchtigen Schuss von Schulz in Führung gingen. Der defensive Mittelfeldspieler kam von der Strafraumgrenze frei zum Abschluss und versenkte das Leder in der rechten Ecke – keine Chance für Lindner. In der 23. Minute erzielte der FC Luzern mit der zweiten Torchance den zweiten Treffer: Schneuwly ging in der GC-Verteidigung vergessen und traf im Nachschuss zum 2:0, nachdem er beim ersten Versuch am herausstürmenden Lindner scheiterte. Die Zentralschweizer nutzten ihre Chancen eiskalt aus. Die Stadtzürcher verzeichneten nach einer halben Stunde noch keinen Torschuss, obwohl sie bis zu diesem Zeitpunkt die aktivere Mannschaft mit klar mehr Ballbesitz waren. Kamber probierte es zwar aus der Distanz, verfehlte das Ziel jedoch um einen Meter. Bis zur Pause neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend. Luzern lauerte auf Konter und GC fand lange keinen Weg durch die kompakt stehende Defensive der Zentralschweizer. Zu Torraum-Szenen kam es in dieser Phase nicht mehr.

Fink reagierte in der Pause und schickte zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei neue Spieler auf den Platz: Sigurjonsson und Djuricin ersetzten Holzhauser und Kamber. Durch diese offensiven Anpassungen sollten die Hoppers möglichst schnell zum Anschlusstreffer kommen. In der 50. Minute war das Tor dann Tatsache: Ähnlich wie im letzten Spiel gegen den FC Thun stocherte Ajeti das Leder nach einem Eckball über die Linie. Nur fünf Minuten später stellten die Zentralschweizer den Zweitoreabstand wieder her. Erneut war es Schneuwly, der mit seinem wuchtigen – von Ajeti unhaltbar abgelenkten – Abschluss den nächsten Treffer erzielte. In der Folge machte GC Druck und scheiterte kurze Zeit später knapp am Abwehrbollwerk der Innerschweizer, nachdem sich Djuricin schön vor das Luzern-Tor dribbelte und im Zentrum den einschussbereiten Ngoy suchte. Die offensive Ausrichtung der Stadtzürcher führte dazu, dass die Zentralschweizer bei ihren Angriffen zu Überzahlsituationen in der Platzhälfte von GC kamen: Nach rund einer Stunde spitzelte Schulz den Ball bei einem Konter knapp über die Latte. Zwanzig Minuten vor Schluss wechselte Cheftrainer Fink bereits zum dritten und letzten Mal. Für Ngoy war neu Tarashaj im Spiel. Dies führte dazu, dass Caiuby auf den linken Flügel auswich und Tarashaj mit Djuricin das Sturm-Duo bildete. Die Limmatstädter waren dann in der Defensive gefordert, nachdem Eleke auf der linken Seite Vargas in Szene setzte. Dieser stürmte in den Strafraum und prüfte Lindner aus spitzem Winkel. Der österreichische Nationaltorhüter wehrte den Schuss problemlos ab. GC probierte in der Schlussphase, die gegnerische Abwehr mit weiten, hohen Bällen zu überwinden. Die grossgewachsenen Innenverteidiger bereinigten die Hereingaben jedoch, ohne dass grössere Gefahr aufkam. Somit blieb es beim 1:3.

Cheftrainer Fink gratuliert dem Gegner zum Sieg: «Der FC Luzern war heute die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen.» GC hat sich zu wenige Chancen herausgespielt: «Nach dem frühen Rückstand haben einige Spieler den Mut verloren. Die Luzerner haben gut verteidigt und wenig zugelassen», so Fink.

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