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Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 09.02.19, 19:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

3 : 1
(1:1)

NIEDERLAGE GEGEN DEN STADTRIVALEN

Der Grasshopper Club Zürich verliert das Stadtzürcher Derby gegen den FC Zürich mit 1:3. In einer guten ersten Halbzeit konnte Holzhauser den frühen Rückstand per Elfmeter ausgleichen. Kurz vor Spielschluss entschied der FC Zürich die Partie mit einem Doppelschlag für sich.

Nach der 0:4-Niederlage gegen Basel vom letzten Wochenende wollten die Grasshoppers im heutigen Stadtzürcher Derby eine Reaktion zeigen. Fink wechselte im Vergleich zum Basel-Spiel auf fünf Positionen und startete mit zwei Neuzugängen in die Partie. Anthony Goelzer spielte als Linksverteidiger und auf dem rechten Flügel stand Rückkehrer Yoric Ravet von Beginn weg auf dem Platz.

Der Stadtrivale erwischte den besseren Start und kam in der Anfangsphasen zu mehreren Standards auf der rechten Seite. Nach sieben Minuten gelang ihnen nach einem Eckball das 1:0. Kharabaze stand im Zentrum goldrichtig und verwertete die Kololli-Flanke mit dem Kopf zur Führung für den FCZ. Wenige Minuten später stürmte Ngoy nach einem schönen Hackentrick in den Strafraum. Dort wurde er im letzten Moment von Nef vom Ball getrennt. Nach einer Viertelstunde war es wieder Ngoy, der das Tor nur knapp verfehlte. Er machte einen doppelten Übersteiger und schoss vom linken Strafraumeck. Das abgefälschte Geschoss flog über Brecher und landete an der Latte – Pech für GC! Die Hoppers waren in dieser Phase besser in der Partie und spielten aufsässig. Der Stadtrivale schaltete seinerseits bei eigenem Ballbesitz mit weiten Bällen in die Spitze blitzschnell um. Die Verteidigung um Abwehrchef Rhyner erkämpfte sich das Spielgerät jeweils vor der Gefahrenzone zurück. Allgemein hatte GC seit dem Rückstand klar mehr Spielanteile. In der ersten halben Stunde kam es trotzdem zu keiner weiteren Torchance – auf beiden Seiten. Dann versuchte Ravet, Maxsö zu umspielen und an ihm vorbeizuziehen. Dies wäre auch gelungen, wenn ihn der Verteidiger nicht kurz vor dem Sechzehner zurückgehalten hätte. Den anschliessenden Freistoss aus bester Position schoss Ravet in die Mauer. Die Limmatstädter liessen nicht locker und suchten weiter den Ausgleich. Nach 37 Minuten sprang eine Hereingabe von Gjorgjev an die Hand von Kharabaze – Elfmeter für die Hoppers! Holzhauser übernahm die Verantwortung und versenkte das Leder in der unteren, linken Ecke. Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Kurz vor der Pause wäre GC beinahe in Führung gegangen. Ravets Freistoss fand im Zentrum den Kopf von Cvetkovic. Dieser scheiterte am glänzend reagierenden Brecher. Nur wenige Augenblicke später sprintete Djuricin in Richtung FCZ-Strafraum, wo er den Abschluss suchte. Brecher hatte keine Mühe, die Kugel zu halten. Da wäre ein Pass zum freistehenden Bajrami sicherlich der bessere Entscheid gewesen. Danach war Pause.

Wie bereits zu Beginn der ersten Halbzeit machte der Stadtrivale auch in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs mehr Druck. Nach wenigen Minuten klatschte ein Weitschuss von Domgjoni an die Unterlatte und von dort wieder ins Feld – Glück für GC! In der 55. Minute kam der FC Zürich erneut zu einer Chance. Marchesanos Pass im Strafraum auf Odey konnte von Diani gerade noch entschärft werden. Alles in allem gestaltete sich die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit ausgeglichen. Auch GC suchte immer wieder die Offensive. Nach einer Stunde preschte Ngoy an Nef vorbei in den Sechzehner. Sein Abschluss landete dann lediglich im Aussennetz. Kurz darauf konnte nach einem Eckball ein Volley von Djuricin gerade noch vor der Linie geklärt werden. Beide Teams liessen ihre Möglichkeiten lange ungenutzt. Es war ein Spiel auf Messers Schneide und hätte in dieser Phase jederzeit in beide Richtungen kippen können. Zwanzig Minuten vor dem Ende kam es bei GC zum ersten Wechsel. Für Djuricin kam Tarashaj in die Partie. Dieser hat sich von seiner komplexen Fussverletzung erholt und kam somit zu seinem langersehnten Comeback. In der 81. Minute landete eine Flanke im GC-Strafraum direkt in den Füssen von Maxsö. Dieser stand rund zehn Meter zentral vor dem Tor und schob zum 2:1 für den Stadtrivalen ein. Nur drei Minuten später erhöhte Domgjoni auf 3:1. Sein Abschluss von der Strafraumgrenze landete am Pfosten, von dort sprang der Ball an Linders Rücken und dann ins Tor. Durch diesen Doppelschlag war das Spiel entschieden. In der 91. Minute streifte ein Eckball von Holzhauser die Latte. Es gelang den Hoppers aber nicht mehr, einen weiteren Treffer zu schiessen.

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