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Raiffeisen Super League 2018/2019
So 03.02.19, 16:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

0 : 4
(0:2)

NIEDERLAGE GEGEN BASEL

Der Grasshopper Club Zürich verliert das Spiel gegen den FC Basel 1893 mit 0:4. GC musste aufgrund eines Platzverweises gegen Ajeti bereits früh in Unterzahl spielen. Dies nutzten die Gäste aus Basel aus und erzielten in beiden Halbzeiten je zwei Tore. 

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase starteten heute auch die Hoppers in die Rückrunde der Saison 2018/19. Drei der fünf Super League-Partien mussten aufgrund des Schnees abgesagt werden. In Zürich schneite es zwar auch, trotzdem wurde für das traditionsreiche Duell zwischen GC und Basel grünes Licht gegeben.

Ein Blick auf die Aufstellung zeigte sofort: Die Limmatstädter starteten mit einer blutjungen Mannschaft in dieses Spiel. Mit Giotto Morandi und Meriton Kastrati standen zwei U21-Spieler in der Startelf. Beide haben die Vorbereitung mit der 1. Mannschaft mitgemacht und konnten mit guten Leistungen in den Trainings und den Testspielen auf sich aufmerksam machen. 

In der Anfangsphase tasteten sich die beiden Mannschaften ab. Sowohl die Gäste aus Basel als auch GC versuchten mittels Ballbesitz, die Partie zu kontrollieren. Dadurch kam es in der Startviertelstunde nicht zu Torgelegenheiten. In der 19. Minute ging der FCB dann mit der ersten Chance des Spiels gleich in Führung. Bua brachte den Ball in die Mitte, wo van Wolfswinkel aus bester Position abschliessen konnte. Lindner vermochte den Abschluss zwar zu parieren, der Nachschuss verwertete der Niederländer aber sicher. In der Folge war Basel spielbestimmend. Nach 26 Minuten gab es den nächsten Rückschlag für die Hoppers. Ajeti kassierte für ein Foul an Bua bereits seine zweite gelbe Karte und musste vorzeitig unter die Dusche. Diani spielte fortan auf Ajetis Position und im Mittelfeld agierte man nur noch mit zwei Zentrumsspielern. In der 36. Minute jubelten dann erneut die Gäste. Wieder hiess der Torschütze van Wolfswinkel. Dieses Mal traf er im Anschluss an einen Eckball aus kurzer Distanz per Kopf. Bis zur Pause blieb es bei diesem Resultat. Der Zürcher Traditionsverein spielte eigentlich gut mit und versuchte auch, offensiv Akzente zu setzen. Dies gestaltete sich ab dem Platzverweis gegen Ajeti schwierig.

GC-Trainer Thorsten Fink nahm nach der Pause seinen ersten Wechsel vor. Für den jungen Morandi brachte er Zesiger, welcher die zweite Halbzeit in der Innenverteidigung spielte. Somit rückte Diani wieder auf seine angestammte Position im defensiven Mittelfeld. Die neu formierte Abwehr hatte gleich einiges zu tun, denn der FCB drückte nach dem Seitenwechsel gleich auf das 0:3. Erst kam Balanta nach einem Eckball zum Kopfball, ehe Bua kurz darauf die nächste Torchance hatte. Auf der anderen Seite gelang den Hoppers ein guter Vorstoss. Die Hereingabe von Holzhauser konnte Pinga jedoch nicht nutzen. In der 58. Minute war es erneut Bua, der Lindner mit einem wuchtigen Schuss zu einer Parade zwang. GC tat sich in dieser Zeit schwer, in Abschlusspositionen zu kommen. Nach 65 Minuten wechselten die Hoppers zum zweiten Mal. Neuzugang Euclides ersetzte Sukacev. Dies hatte zur Folge, dass GC für die Schlussphase auf eine Dreierkette mit Zesiger, Rhyner und Kastrati umstellte und Gjorgjev sowie Euclides auf den Aussenpositionen spielten. Der gewünschte Effekt für die Offensive blieb leider aus. Im Gegenteil, Basel spielte nun äusserst effizient und nutzte gleich die nächsten beiden Gelegenheiten, um die Führung auszubauen. Van Wolfswinkel erzielte nach Vorarbeit von Stocker sein drittes Tor. Nur gerade drei Minuten später traf Bua zum 0:4. Das Spiel war nach diesem Tor entschieden und flachte ab. Aly Mallé gab für die letzten Minuten sein Debüt für die Hoppers. Nach 93 Minuten pfiff Schiedsrichter Klossner die Partie ab.

GC-Trainer Thorsten Fink sprach nach dem Spiel von einer erwarteten schweren Partie, welche durch das frühe Gegentor und den Platzverweis von Ajeti noch schwieriger wurde. «Unsere junge Mannschaft braucht noch ein bis zwei erfahrene Spieler, welche die jungen führen können», so Fink.

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