MenuSuche

Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 15.12.18, 19:00 Uhr | Stockhorn Arena, Thun

1 : 0
(0:0)

NIEDERLAGE GEGEN THUN

Der Grasshopper Club Zürich verliert auswärts gegen den FC Thun mit 0:1. In der ersten Halbzeit lag es an der Effizienz, dass den Stadtzürchern kein Treffer gelang  – die Chancen waren da. Kurz vor Schluss der offiziellen Spielzeit erzielte Hediger durch einen unhaltbar abgelenkten Ball das 1:0 für die Thuner. Dabei blieb es bis zum Abpfiff.

Bereits vor Anpfiff war klar, dass Fink auf einigen Positionen umstellen wird. Aufgrund mehrerer Verletzungen und der Sperre von Bajrami spielte heute unter anderem Pusic von Anfang an. Zudem kam Arigoni zu seinem ersten Saisoneinsatz und Captain Sigurjonsson stand nach einer mehrwöchigen Verletzungspause wieder für die Limmatstädter auf dem Platz. 

Die erste Chance der Partie entstand nach einem Freistoss von Sigurjonsson. Zuerst brachte Bahoui den Abpraller nicht an der Thun-Verteidigung vorbei, bevor der Nachschuss von Kamber über das Gehäuse flog. Auch in der Folge spielten sich die Hoppers weitere Möglichkeiten heraus. Sigurjonssons Flanke fand in der Mitte den Kopf vom völlig freistehenden Pinga. Der junge GC-Stürmer brachte aber nicht genug Druck hinter das Leder – Topchance aus vier Metern vertan! Dass die Stadtzürcher in der ersten Viertelstunde die spielbestimmende Mannschaft war, zeigte der nächste Abschluss von Bahoui, der nur wenige Zentimeter am Tor vorbeischoss. Beide Teams schalteten bei eigenem Ballbesitz jeweils schnell um. Der erste Abschluss in Richtung GC-Tor feuerte Schwizer ab, doch der Ball verfehlte das Ziel um einige Meter. Besser machte es Arigoni auf der Gegenseite. Sein Schlenzer wurde im letzten Moment von Faivre über die Latte gelenkt. In der ersten halben Stunde standen die Grasshoppers hoch und liessen den Berner Oberländern wenig Platz. Trotzdem überliess man dem Gegner in dieser Phase mehrheitlich den Ball – ohne, dass sich diese gefährlich vor das Tor von Lindner spielen konnten. Jedes Mal, wenn die Roten in die Nähe des Sechzehners kamen, bereinigten die drei Innenverteidiger die Aktionen. Während GC in der ersten halben Stunde die bessere Mannschaft mit den klareren Torchancen war, gelang es den Thunern im weiteren Verlauf, das Spiel besser zu kontrollieren. Kurz vor der Pause kamen die Limmatstädter dennoch beinahe zum Führungstreffer: Faivre liess einen Pinga-Abschluss abprallen. Ajeti schaffte es aus sehr kurzer Distanz nicht, die Kugel am Thun-Goalie vorbeizulegen. Hätten die Stadtzürcher ihre Chancen besser genutzt, wäre in der ersten Hälfte sicherlich ein Tor drin gelegen.

Kurz nach Wiederanpfiff musste Lindner bei einem Torschuss von Spielmann das erste Mal in dieser Partie einen Ball halten. Der österreichische Nationalgoalie hielt den Abschluss aber problemlos. Die nächste Möglichkeit gehörte dann wieder dem Grasshopper Club Zürich. Die Thuner liessen Sigurjonsson etwa 25 Meter vor dem Tor viel Raum. Dieser prüfte Faivre mit einem wuchtigen Geschoss, welches gerade noch über die Latte gefälscht werden konnte. Der Isländer zeigte, wie wichtig er für das Team ist. Neben den vielen gewonnenen Zweikämpfen im Mittelfeld machte er auch viel für die Offensive. So setzte er in der 56. Minute Bahoui in Szene. Dessen Abschluss landete aber direkt in den Händen von Faivre. Nur wenige Augenblicke später wurde Lindner zu seiner ersten richtigen Parade gezwungen: Facchinetti probierte es aus grosser Distanz und scheiterte am glänzend reagierenden GC-Torwart. Praktisch im Gegenstoss prüfte Pusic mit seinem Abschluss Faivre. Prüfung bestanden – es stand weiterhin 0:0. In der 70. Spielminute wechselten die Limmatstädter zum ersten Mal. Für den laufstarken Pusic kam Taipi in die Partie. In dieser Phase flachte das Spiel ein wenig ab. Der Ball wurde meist im Mittelfeld geführt, Torchancen gab es nur noch wenige. Bezeichnend dafür war, dass die nächste Möglichkeit nach einem Eckball entstand. Lavanchy klärte die Kugel im letzten Moment vor der Linie aus dem Getümmel – Glück für GC! Dieses Glück fehlte den Hoppers bei der nächsten Aktion: Ein Weitschuss von Hediger wurde von Diani unhaltbar ins eigene Tor abgelenkt. Die Limmatstädter öffneten die Räume und so kam es, dass Spielmann alleine auf Lindner zulief. Dieser fälschte den Ball mit einer guten Parade an die Latte. In der letzten Minute der offiziellen Spielzeit probierte es der zuvor eingewechselte Ngoy mit einem Abschluss aus spitzem Winkel – Aussennetz!

Danach war die Partie vorbei. Die erste Halbzeit des Grasshopper Club Zürich war sehr gut, leider konnten die Stadtzürcher ihre Chancen nicht nutzen. In der zweiten Halbzeit übernahm der FC Thun mehr und mehr das Spielgeschehen und erzielte einen eher glücklichen Treffer durch Hediger. Mit diesem Resultat ist klar, dass GC auf dem 9. Zwischenrang überwintern wird.

Tickets