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Raiffeisen Super League 2018/2019
So 09.12.18, 16:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

2 : 3
(2:2)

GC VERLIERT GEGEN LUZERN

Der Grasshopper Club Zürich verliert gegen den FC Luzern mit 2:3. Zweimal gelang es den Hoppers durch Bajrami (11.) und Ngoy (34.), einen Rückstand auszugleichen. Auf das dritte Tor der Zentralschweizer fanden die Limmatstädter keine Antwort mehr.

GC gelang der Start in die Partie überhaupt nicht wunschgemäss. Bereits nach weniger als zwei Minuten setzte sich Eleke im Laufduell gegen Ajeti durch, stürmte von links in den Fünfmeterraum und versenkte das Leder problemlos zur Führung für die Gäste. Die Luzerner hielten den Druck hoch und erspielten sich nur wenige Augenblicke später eine weitere Topchance, doch Lindner vergrub den Ball unter sich und entschärfte somit den eher schwachen Flachschuss von Schürpf. Auch in der Folge hatte der Stadtzürcher Traditionsclub nach dem frühen Dämpfer Mühe, ins Spiel zu finden. Ein bisschen mehr als zehn Minuten waren gespielt, als Bajrami zum ersten GC-Abschluss kam und der sass prompt – 1:1! Der Schuss des Hoppers wurde von einem Luzerner unhaltbar abgelenkt. Nach dem Ausgleichstreffer probierten die Limmatstädter, das Zepter in die Hand zu nehmen. Durch den engagierten Einsatz von Ngoy auf der linken Seite folgte kurz nach dem 1:1 fast der Führungstreffer für die Grasshoppers. Doch niemand wusste die Hereingabe des Belgiers zu verwerten. Die Zentralschweizer kamen nur wenig später zu einem Eckball, bei welchem Cirkovic mit dem Kopf zum 2:1 traf. In der 26. Spielminute kamen die Stadtzürcher zu einem Freistoss aus vielversprechender Position, aber Bahoui schlenzte das Leder haarscharf am Tor vorbei – guter Versuch! Es nieselte sehr stark im Letzigrund, was die Unterlage immer schwieriger zu bespielen machte. Trotzdem suchten die Hoppers mit weiteren Offensivaktionen den Ausgleich und in der 34. Minute war es dann auch soweit: Diani setzte Ngoy in Szene, der nach einer Körpertäuschung an Grether vorbeisprintete und Zibung eiskalt bezwang – 2:2! Kurz vor der Pause kamen die Gäste zu einem Freistoss aus etwa 25 Metern. Schneuwly versuchte es direkt und scheiterte am glänzend reagierenden Lindner. Zur Pause stand es 2:2 unentschieden. Für beide Seiten ein faires Resultat. Nachdem Luzern die ersten Minuten dominierte, waren die Hoppers nach dem Ausgleichstreffer besser im Spiel. Danach hatten beide Teams ähnlich viele Spielanteile und erzielten im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit je ein Tor.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Zentralschweizer durch einen Fehlpass im GC-Aufbauspiel zum ersten Abschluss. Lindner musste nicht eingreifen – der Ball sprang am Tor vorbei. Rund zehn Minuten später kam Bahoui nach einem  schönen Doppelpass mit Ngoy beinahe zu einem vielversprechenden Abschluss, doch ein Luzerner Bein verhinderte den Torschuss im letzten Moment. In dieser Phase hatte GC mehr Ballbesitz und probierte das Spiel ruhig aus der Verteidigung aufzubauen. Vor dem gegnerischen Tor war es dann aber oft der eine Pass zu viel. In der 67. Spielminute wechselte Fink zum ersten Mal: Für Jeffren war neu der junge Sukacev auf dem Platz. Nur eine Zeigerumdrehung später erzielte Bajrami nach einem schönen Pass von Kamber ein weiteres Tor. Dies wurde aber wegen einer Offside-Position aberkannt. Doch auch auf der anderen Seite landete die Kugel fast im Netz. Der Abschluss von Schulz klatschte von der Latte wieder ins Spielfeld und zum Glück nicht hinter die Linie. Die Gäste bauten in dieser Phase einen enormen Druck auf das GC-Tor auf. Fink reagierte mit dem zweiten Wechsel. Für Kamber wurde Pusic ins Spiel gebracht. Die Luzerner hielten die Pace hoch und erzielten zehn Minuten vor Schluss das 3:2. Eleke verwertete eine abgefälschte Flanke im Zentrum mit dem Fuss. Nach dem Gegentreffer wurde bei den Limmatstädter das letzte Mal gewechselt. Für den Verteidiger Lika war neu der Stürmer Pinga auf dem Spielfeld – ein klar offensives Zeichen. Es war auch Pinga, der kurz vor Schluss den Ausgleich auf dem Fuss hatte, doch es gelang ihm nicht, den Ball in Bedrängnis an Zibung vorbeizuschieben. Somit verloren die Grasshoppers gegen Luzern mit 2:3.

Cheftrainer Fink gratuliert dem FC Luzern zum Sieg: «Wenn man so ins Spiel kommt wie wir, wird es schwierig.» Er habe kein schlechtes Spiel gesehen, aber im Defensivverhalten muss man klar besser agieren: «Es ist nicht angenehm, wenn man immer wieder dazu gezwungen ist, die Verteidigung neu zusammenzustellen.»

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