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Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 27.10.18, 19:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

1 : 3
(0:3)

NIEDERLAGE GEGEN DEN FC BASEL 1893

Der Grasshopper Club Zürich verliert die Partie gegen den FC Basel 1893 mit 1:3. Bereits nach 17 Minuten führten die Basler mit drei Toren Vorsprung. Der Anschlusstreffer durch Rhyner kam in der 85. Minute.

Im Vergleich zum 0:0-Unentschieden gegen den FC Sion veränderte Cheftrainer Fink die Mannschaft nur auf einer Position: Für Nabil Bahoui startete heute der junge Aimery Pinga. Wie bereits in der letzten Partie starteten die Limmatstädter mit einem 3-5-2-System.

In der ersten Spielminute spielte sich GC durch eine schöne Kombination den ersten Eckball heraus, nachdem die Hereingabe von Pinga von Cömert ins Behind geklärt wurde. Obwohl die Gäste die Kugel nicht direkt klären konnten, blockten sie den Nachschussversuch von Pusic an der Strafraumgrenze – Chance vertan. Die Stadtzürcher probierten in der Folge den Druck hochzuhalten und die Basler wussten sich rund 25 Meter vor dem Tor nur noch mit einem Foul zu helfen: Holzhausers Direktschuss parierte Omlin im Anschluss problemlos. Praktisch im Gegenzug schalteten die Rotblauen schnell um und kombinierten sich schön durch die Verteidigung von GC. Der Pass von Albion Ajeti einen Meter vor das leere Tor hätte Zuffi sogar mit verbundenen Augen gemacht – 0:1. Nach diesem Tor waren die Gäste dann besser im Spiel. In der 11. Spielminute kamen sie zu einem Eckball auf der linken Seite. In der Mitte stieg Balanta am höchsten und köpfte zum zum 2:0 für den FC Basel ein. Kurze Zeit später kam es zu einem weiteren Eckball von der gleichen Seite. Den Kopfball von Widmer klärte Lindner mit einer schönen Parade! In der 17. Spielminute war der Österreicher dann chancenlos: Van Wolfswinkel versenkte einen Abpraller eiskalt in der unteren, linken Ecke. Die Grasshoppers wirkten in dieser Anfangsphase verunsichert und die Gäste aus der Nordschweiz waren bei den meisten Aktionen einen Tick schneller. So waren es auch die Rotblauen, welche sich im weiteren Verlauf die nächste Torchancen herausspielten. Die gegen Sion noch hochgelobte Verteidigung konnte die Basler teils nur durch Fouls nahe an der Strafraumgrenze stoppen. Die Möglichkeiten wurden aber nicht verwertet. Nach einer halben Stunde liess die Druckphase der Gäste nach und die Hoppers konnten wieder mehr Ballbesitz verzeichnen als zuvor. Das rotblaue Bollwerk konnte aber trotzdem nicht durchbrochen werden. Die einzige Chance ergab sich in der 42. Minute, als sich Bajrami aus der Distanz versuchte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte Thorsten Fink mittels einem Doppelwechsel zu reagieren. Er brachte Bahoui für Jeffren und Zesiger für Ajeti. Die Hoppers versuchten mehr für das Spiel zu machen. Zu Torchancen kamen sie aber dadurch nicht, da sie zu wenig genaue Bälle in der Angriffszone spielten. Aufgrund des deutlichen Spielstandes flachte die Partie mehr und mehr ab. Dennoch war es wieder der FC Basel, welcher zur ersten Torchance im zweiten Durchgang kam. Bua lief nach einem Konter alleine auf Lindner zu, doch dieser konnte die Situation entschärfen. Nach 65 Minuten gab es dann den ersten Aufreger seit dem Pausenpfiff. Cvetkovic foulte Ajeti nach einem Ballverlust im eigenen Strafraum. Den fälligen Elfmeter vermochte GC-Captain Lindner zu parieren. Danach zeigte sich die Partie wieder wie zu Beginn der zweiten Halbzeit. Der Zürcher Traditionsverein war oft in Ballbesitz, weil der FCB aber die Räume gut zumachte, gelang es GC nicht, gefährlich zu werden vor dem Tor von Omlin. In der 85. Minute gelang den Limmatstädtern der Anschlusstreffer. Nach einem Eckball lag der Ball vor den Beinen von Rhyner, der keine Mühe hatte, Omlin zu bezwingen. Nach diesem Tor folgte die beste Phase der Hoppers. Der eingewechselte Sukacev kam zweimal zum Abschluss und verpasste das 2:3 nur knapp. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Bieri die Partie ab. Der Grasshopper Club Zürich verliert aufgrund einer guten Startphase der Gäste und vermochte nicht auf die drei Gegentore zu reagieren.

GC-Trainer Thorsten Fink zeigte sich nach der Niederlage kritisch mit der Leistung seiner Mannschaft. Man habe zu viel Respekt gehabt vor dem FC Basel. Weiter bemängelte er die Defensivarbeit in den ersten 20 Minuten: «Nun gilt es, es in der kommenden Woche gegen die BSC Young Boys besser zu machen», so Fink.

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