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Raiffeisen Super League 2018/2019
So 07.10.18, 16:00 Uhr | Letzigrund, Zürich

2 : 1
(2:1)

SIEG GEGEN LUGANO

Der Grasshopper Club Zürich feiert mit dem 2:1 gegen den FC Lugano einen wichtigen Sieg. GC zeigte eine gute erste Halbzeit, in welcher sie die Partie dank dem Eigentor von Civoli und dem Elfmeter von Holzhauser drehen konnten. In der zweiten Halbzeit liessen die Hoppers wenig zu und holten sich somit verdient die drei Punkte.

Nach der Niederlage vor einer Woche in St.Gallen strebte der Grasshopper Club Zürich heute gegen den FC Lugano drei Punkte an, um sich in der Tabelle wieder nach oben orientieren zu können. Beim Zürcher Traditionsverein gab Arlind Ajeti nach überstandener Muskelverletzung ein gelungenes Debüt.

Die beiden Mannschaften starteten eher verhalten in die Partie. Viele Ungenauigkeiten und Zweikämpfe im Mittelfeld prägten die Anfangsphase. In der 6. Minute unterlief GC-Goalie Lindner dann ein folgenschwerer Fehler: Nach einem zu langen Steilpass von Gerndt schien die Situation bereits geklärt, der Österreicher konnte den Ball jedoch nicht kontrollieren. Mattia Bottani profitierte davon und schob zum 0:1 ein. Dies war natürlich ein denkbar schlechter Start für die für die Gastgeber. Doch die Hoppers drängten umgehend auf den Ausgleich. So war es Jeffren, welcher die Partie nur gerade fünf Minuten später wieder ausglich. Der Venezolaner bezwang Da Costa mit einem Weitschuss, welcher allerdings noch vom Lugano-Verteidiger Covila entscheidend abgelenkt wurde. Und GC spielte gleich weiter nach vorne und drängte die Tessiner in die eigene Platzhälfte. Nach 20 Minuten kombinierten sich Djuricin und Holzhauser durch die Verteidigung der Gäste. Dann stand der Mittelfeldstratege der Hoppers in bester Abschlussposition, als ihn Yao nur noch mit einem Foul am Torschuss hindern konnte. Bereits in der 21. Minuten bot sich dem Zürcher Traditionsverein also die Gelegenheit, das Spiel zu drehen. Der gefoulte Holzhauser trat selbst vom Punkt an und verwandelte den Elfmeter. Mit der Führung im Rücken bestimmten die Gastgeber fortan die Partie. Lugano konnte nur durch Konter offensive Nadelstiche setzen. Auf Seiten der Hoppers hatte Djuricin die nächste gute Chance. Nach einem Pass von Lavanchy kam er im Strafraum zum Abschluss, brachte diesen allerdings nicht aufs Tor. Kurz vor der Pause wurde es auch vor dem GC-Tor wieder einmal gefährlich. Lugano-Captain Sabbatini kam nach einem Eckball an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Sein Schuss ging knapp neben dem Tor vorbei. Trotz des frühen Gegentores zeigte der Grasshopper Club Zürich eine gute erste Halbzeit.

Leider gelang es GC gleich nach der Pause nicht, die Kontrolle über das Spiel zu behalten. Lugano fand besser in die Partie und hatte in dieser Phase mehr vom Spiel. In der 55. Minute war es Gerndt, welcher die erste gute Gelegenheit der zweiten Halbzeit hatte. Der Schwede tauchte gefährlich vor Lindner auf, verfehlte mit seinem Abschluss das Tor aber knapp. In der Folge taten sich dann beide Mannschaften schwer, zu Torchancen zu kommen. Das Spiel wurde nach der Pause umkämpfter und Fouls unterbrachen vermehrt den Spielfluss. Das nächste dieser Fouls begingen die Tessiner jedoch erneut im Strafraum. Dieses Mal konnte Djuricin nur unfair gestoppt werden. Der Penalty von Captain Runar Sigurjonsson knallte allerdings an den Pfosten. Somit verpassten es die Zürcher leider, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Lugano kam in der Folge zwar nicht oft vor das gegnerische Tor, dennoch blieben sie gefährlich. Zehn Minuten vor Schluss wurde der ehemalige Hopper Valon Fazliu schön bedient und traf den Pfosten. Die Tessiner warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne. In der Nachspielzeit ging gar Torhüter Da Costa für einen Eckball mit nach vorne. Trotz der Schlussoffensive blieb es beim 2:1 für GC. Der Grasshopper Club Zürich feiert damit einen wichtigen Sieg. Die drei Punkte für die Hoppers sind verdient, da sie in der ersten Hälfte mehr vom Spiel hatten und nur wenige Chancen für Lugano zuliessen.

Thorsten Fink zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, wie seine Mannschaft auf den frühen Rückstand reagieren konnte. Die zweite Halbzeit gefiel dem GC-Trainer jedoch weniger. Es gelte nun, nach der Nationalmannschaftspause gegen den FC Sion die Leistung der ersten Halbzeit zu bestätigen.

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