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Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 29.09.18, 19:00 Uhr | kybunpark, St. Gallen

2 : 1
(0:1)

GC VERLIERT GEGEN DEN FC ST.GALLEN 1879

Der Grasshopper Club Zürich kassiert gegen den FC St.Gallen 1879 eine weitere Niederlage. In der ersten Halbzeit hatten die Limmatstädter die Partie im Griff und führten zur Pause durch ein Eigentor von Sierro (23.) mit 1:0. Im zweiten Durchgang schalteten die Ostschweizer einen Gang hoch und drehten die Partie durch zwei Tore von Barnetta (60. /78.).

Mit der heutigen Partie gegen den FC St.Gallen 1879 endete für GC eine englische Woche. Nachdem der Zürcher Traditionsverein am letzten Wochenende gegen Neuchâtel Xamax FCS drei wichtige Punkte einfahren konnte, musste man sich am Dienstag gegen den FC Thun geschlagen geben. 

Beide Mannschaften gingen top motiviert ins Spiel. Dies zeigte sich sofort auch im Zweikampfverhalten: Es wurde um jeden Ball gefightet, teils auch an der Grenze des Erlaubten. Dadurch kam es in der Anfangsphase zu einigen Spielunterbrüchen und Standardsituationen. Trotz guten Freistosspositionen kam aber vor keinem der beiden Toren wirklich Gefahr auf. In der intensiv geführten Partie spielten die Ostschweizer mit einem hohen Pressing. GC liess sich nicht verunsichern und suchte nach einer Viertelstunde vermehrt die Offensive. So erspielten sie sich zwei gute Möglichkeiten, welche von den St. Gallern jeweils zur Ecke geklärt wurden. Beim zweiten Corner war es dann soweit: Sigurjonsson brachte eine Flanke mit viel Zug ins Zentrum. Dort klatschte die Kugel im Getümmel von Sierros Gesicht ins Tor der St. Galler – 1:0 für GC! Den Ostschweizern gelang in den vorderen Reihen nicht viel, was mit der guten Verteidigungsarbeit der Stadtzürcher zusammenhing. Die Limmatstädter konnten ihrerseits in der 35. Spielminute fast auf 2:0 erhöhen: Holzhauser eroberte sich im Mittelfeld den Ball und flankte auf Pinga. Dessen Kopfball landete in den Füssen von Bajrami. Auf der linken Seite setzte sich der junge GC-Spieler herrlich gegen Bakayoko durch und brachte die Hereingabe schön in den Fünfmeterraum, wo der heranstürmende Djuricin nur haarscharf verpasste. Kurze Zeit später war es wieder der Österreicher, der aus spitzem Winkel nur das Aussennetz traf. In dieser Situation wäre der Pass auf den freistehenden Lavanchy vermutlich die bessere Lösung gewesen. Nach 45 Spielminuten führten die Limmatstädter dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient mit 1:0.

Was bereits in der ersten Halbzeit gut funktionierte, passte auch am Anfang des zweiten Duchgangs: GC war äusserst ballsicher und spielte sich immer wieder mit schönen Ballstafetten vor das gegnerische Tor. In der 50. Spielminute müsste eigentlich gar das 2:0 für die Gäste fallen: Djuricin sprintete mit dem Ball am Fuss in den Strafraum. Dort suchte er Bajrami, doch dieser konnte die wuchtige Vorlage nicht verwerten. Beim nächsten Angriff tauchte Pinga plötzlich ganz alleine vor Stojanovic auf. Der Torwart entschied dieses Duell für sich und entschärfte die Aktion mit vollem Körpereinsatz. Nach einer Stunde kamen dann auch die Ostschweizer vor das Tor der Stadtzürcher, und wie: Eine präzise Flanke in den Strafraum auf Barnetta und dieser trifft per Flugkopfball zum 1:1-Ausgleich. Der Treffer gab dem FC St.Gallen 1879 Aufschwung. Direkt nach dem Tor machten sie wieder mehr für die Offensive und setzten die GC-Verteidigung unter Druck. Eine Viertelstunde vor dem Ende gelang den Gastgebern nach einem Eckball fast der Führungstreffer. Sierros Kopfball klatschte aber vom Pfosten wieder ins Feld – Glück für GC. Beim nächsten Angriff war es dann aber soweit: Diesmal landete der Ball nach einem Schuss von Barnetta vom Pfosten im Netz. Die Ostschweizer hatten das Spiel danach im Griff, liessen nichts mehr anbrennen und gewannen mit 2:1.

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