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Raiffeisen Super League 2018/2019
So 02.09.18, 16:00 Uhr | swissporarena, Luzern

2 : 1
(0:1)

NIEDERLAGE GEGEN LUZERN

Der Grasshopper Club Zürich verliert auswärts gegen den FC Luzern mit 1:2. GC ging durch ein Tor von Holzhauser (4.) früh in Führung. Dank zwei späten Toren drehten die Innerschweizer das Resultat zu ihren Gunsten.

Nach dem Sieg gegen Buochs im Cup und dem ersten Liga-Sieg gegen Sion strebten die Grasshoppers in der 6. Runde der Raiffeisen Super League den dritten Vollerfolg nacheinander an. Im heutigen Spiel hatte der Stadtzürcher Traditionsverein einige Ausfälle zu beklagen: Neben den verletzten Spielern Basic, Pickel und Arigoni fehlten heute Cvetkovic, Sigurjónsson und Tarashaj angeschlagen.

In den Anfangsminuten standen die Innerschweizer hoch und störten die GC-Spieler früh. So zwangen sie die Zürcher zu Fehlern im Aufbauspiel und erspielten sich dadurch die ersten Halbchancen. Die Limmatstädter liessen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und kamen ihrerseits in der 4. Minute zur ersten Torchance: Bahoui chippte den Ball mit viel Gefühl über die Luzerner Verteidigung auf Holzhauser und dieser traf haargenau in die rechte, untere Ecke – 1:0 für die Grasshoppers! Nach dem Führungstreffer von GC übernahmen die Zentralschweizer das Spieldiktat und drängten die Stadtzürcher zeitweise tief in die eigene Hälfte. Die Verteidigung liess in dieser Phase jedoch wenig zu und bewachte das eigene Gehäuse mustergültig – allen voran Nathan, der mit seinen Grätschen einige brenzlige Situationen zu klären wusste. Die nächste Grosschance gehörte nach 20 Minuten wieder dem Grasshopper Club Zürich. Wie so oft in dieser Saison kam ein GC-Spieler nach einem Eckball mit dem Kopf an den Ball. Leider gelang es Bahoui nicht, die Kugel an Salvi vorbeizuköpfen. Nach dieser Aktion liess der Dauerdruck von Luzern etwas nach und die Limmatstädter konnten ihr Spiel ruhiger und geregelter aufbauen. Trotzdem spielte sich die Partie auch im weiteren Verlauf grösstenteils in der Platzhälfte von GC ab. Doch mit vereinten Kräften verhinderte man das Gegentor. Kurz vor der Pause gehörte die beste Torchance dem Grasshopper Club Zürich: Nach Djuricins Flachschuss konnte Salvi den Ball nur zentral abwehren. Der heranstürmende Pinga scheiterte aus kürzester Distanz am glänzend reagierenden Luzern-Goalie. In der ersten Halbzeit machte Luzern mehr für die Partie, GC erspielt sich aber die besseren Torchancen.

Kurz nach Wiederanpfiff flankte Schwegler den Ball präzise auf den Kopf von Gvilia, doch diesem gelang es nicht, die Kugel in Richtung Tor zu lenken – Glück für den Stadtzürcher Traditionsverein. Alles in allem startete der zweite Durchgang einiges gemächlicher als die erste Halbzeit. Auf dem schwierig bespielbaren Untergrund kam es auf beiden Seiten immer wieder zu Fehlpässen. GC stand hinten sicher und beschränkte sich – was die Offensive anging – vorwiegend aufs Kontern. Die Luzerner fanden auch nach einer Stunde noch keinen Weg, die Defensive der Zürcher zu überwinden. Der erste GC-Abschluss in der zweiten Hälfte wurde von Bajrami wuchtig aufs Tor der Luzerner gedrescht. Salvi reagierte jedoch blitzschnell und lenkte das Geschoss über das Gehäuse. Nach 78 Minuten kam es zu einem Debüt bei den Limmatstädtern: Neuzugang Julien Ngoy ersetzte den Torschützen Raphael Holzhauser. Kurze Zeit vorher kam auch Kamber zu seinem ersten Super League-Einsatz für GC. In der 84. Minute kam der FC Luzern zum Ausgleichstor, nachdem Nathan den Ball unglücklich mit dem Kopf in die Füsse von Eleke ablegte. Dieser musste nur noch einschieben. In der vierten und letzten Minute der Nachspielzeit kam es noch dicker für die Limmatstädter: Schürpf kam im Strafraum zum Abschluss und versenkte das Leder direkt unter der Latte. Danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Die Innerschweizer hatten über die gesamte Länge mehr Spielanteile, GC aber lange die zwingenderen Chancen. Luzern gewann die umkämpfte Partie mit 2:1.

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