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Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 04.08.18, 19:00 Uhr | St. Jakob-Park, Basel

4 : 2
(2:0)

NIEDERLAGE GEGEN DEN FC BASEL

Der Grasshopper Club Zürich verliert auch das dritte Meisterschaftsspiel. Nachdem GC zwischenzeitlich mit 0:4 zurücklag, bäumte sich der Stadtzürcher Traditionsverein in der Schlussphase nochmals auf und erzielte zwei Tore, doch vergab die Chance auf einen Punktgewinn auch wegen zwei verschossenen Elfmetern. Dementsprechend ging die Partie gegen den FC Basel schliesslich mit 2:4 verloren.

Es dauerte nur wenige Sekunden, bis es das erste Mal gefährlich wurde vor dem GC-Tor. Eine Hereingabe von Frei wurde immer länger und sprang unerwartet vor Lindner auf. Dieser reagierte blitzschnell und parierte den Ball. Doch auch der Stadtzürcher Traditionsverein suchte die Offensive und kam nach drei Minuten zur ersten Torchance. Nach Lavanchys Flanke fehlte Djuricin im Zentrum nur eine Fussspitze, um den Ball in Richtung Tor zu fälschen. Beide Mannschaften schalteten bei eigenem Ballbesitz schnell um. So kam der FC Basel in der 8. Spielminute zum 1:0-Führungstreffer: Zuffi fand vor dem Strafraum viel Platz vor und schlenzte das Leder präzise in die linke, untere Ecke. GC liess sich trotz frühem Rückstand nicht entmutigen und hielt gut dagegen – vor allem über die rechte Seite: Lavanchy machte wie gewohnt mächtig Dampf und war oft vor dem gegnerischen Tor anzutreffen. Ausser vier Eckbällen spielten sich die Grasshoppers in der ersten halben Stunde jedoch nichts Zwingendes heraus. Der Wille war vorhanden, dennoch fand man lange keinen Weg, um die Verteidigung der Basler zu durchbrechen. Danach folgte die erste richtige Torchance für GC: Doumbia umspielte Widmer auf der linken Seite und flankte das Leder genau auf den Kopf von Bahoui. Leider brachte der Schwede zu wenig Druck hinter den Ball und verfehlte das Gehäuse schliesslich knapp. Die Basler dagegen nutzten ihre Chancen eiskalt aus. Nach einem Fehler im Spielaufbau von GC eroberten sich die Rotblauen den Ball – danach ging es schnell: Ein Pass auf Frei, ein Schlenzer und prompt stand es in der 40. Spielminute 2:0 für den FCB. GC konnte bis zur Pause nicht mehr reagieren.

In der zweiten Halbzeit mussten die Limmatstädter mehr für die Partie machen, um möglichst schnell den Anschlusstreffer zu finden. Die Basler wiederum zogen sich in ihre Platzhälfte zurück und überliessen den Stadtzürchern den Ballbesitz. Wenn die Rotblauen das Leder in den eigenen Füssen hatten, ging es stets schnell in die andere Richtung. In der ersten Viertelstunde hatten die Hoppers zwar mehr Ballbesitz, die Partie spielte sich jedoch vorwiegend zwischen den beiden Strafräumen ab, Torchancen waren Mangelware. Die Grasshoppers probierten immer wieder, das Abwehrbollwerk der Basler mit weiten Diagonalbällen zu knacken. Das Heimteam stand jedoch solid – bis in die 60. Spielminute: Cümart sah nach einem Foulspiel direkt vor der Strafraumgrenze seine zweite gelbe Karte und musste das Spielfeld verlassen. Den anschliessenden Freistoss von Sigurjonsson kratzte Omlin gerade noch aus dem Lattenkreuz. Praktisch im Gegenstoss erzielte Ajeti nach einer präzisen Hereingabe von Widmer das 3:0 für die Basler – ein Schock für Blauweiss. Trotz Unterzahl war es die Heimmannschaft, die sich weitere Torchancen herausspielte. Nur wenige Minuten nach dem 3:0 stand van Wolfswinkel plötzlich alleine vor Lindner und zielte genau ins linke untere Eck: 4:0 für den FCB. In der 71. Spielminute war es endlich auch für die Stadtzürcher soweit: Nach einem Eckball stieg Bahoui im Strafraum der Basler am höchsten und erzielte das erste GC-Tor der Saison. Das gab den Blauweissen nochmals Auftrieb: Sie drückten aufs Tor und setzten sich in der Platzhälfte des Gegners fest. In der 83. Spielminute wurde Cvetkovic von Riveros im Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Leider scheiterte Sigurjonsson am erneut glänzend parierenden Omlin. Nur wenige Augenblicke später kamen die Grasshoppers durch einen Kopfball Djuricins nach schöner Flanke von Andersen trotzdem noch zu ihrem zweiten Treffer – 4:2. In der Nachspielzeit hatte nun Djuricin die Chance, vom Elfmeterpunkt aus ein weiteres Tor für GC zu erzielen. Doch auch der Österreicher scheiterte an Omlin, der erneut die Ecke ahnte und stark parierte! Zu mehr reichte es den Grasshoppers leider nicht. Nach 94 Minuten pfiff Sandro Schärer die Partie ab.

Im St. Jakob-Park setzte es für die Grasshoppers erneut eine bittere Niederlage ab. Doch die Art und Weise, wie Blauweiss nie die Köpfe hängen liess und sich auch nach dem vierten Tor gegen die Niederlage stämmte, macht Hoffnung für die nächste Partie.

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