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Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 28.07.18, 19:00 Uhr | Stadion Letzigrund

0 : 2
(0:0)

GC VERLIERT DAS DERBY

Der Grasshopper Club Zürich muss sich im ersten Stadtzürcher Derby dieser Saison geschlagen geben. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gelangen dem Stadtrivalen in der zweiten Halbzeit zwei Tore.

Nach der unglücklichen Niederlage im Startspiel gegen den BSC Young Boys kam es in der zweiten Runde bereits zum ersten Stadtzürcher Derby der Saison 2018/19. 

In der Anfangsviertelstunde gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, wobei der FC Zürich etwas druckvoller in die Partie startete. Bei eigenem Ballbesitz baute GC das Spiel ruhig auf und suchte die Offensive erst, wenn sich eine Lücke beim Stadtrivalen auftat. Gefährliche Aktionen gab es zu Beginn der Partie nur wenige zu bestaunen. Der FC Zürich kam zwar zu zwei Freistossmöglichkeiten aus grosser Distanz, konnten sie jedoch nicht verwerten. Der Grasshopper Club Zürich konnte sich in der 20. Spielminute seine erste Chance herausspielen: Nach einer schönen Passkombination auf engstem Raum vor dem gegnerischen Strafraum landete der Ball in den Füssen von Lika. Seine Hereingabe wurde gerade noch von Kryeziu aus dem Sechzehner gedrescht. Kurze Zeit später streifte ein Abschlussversuch von Bahoui knapp über die Querlatte. GC kam mit der Zeit immer besser in die Partie und konnte sich vermehrt vor das Tor des Stadtrivalen kombinieren. Beispielsweise nach einer halben Stunde: Auf eine präzise Flanke von Bahoui wurde ein Kopfball von Djuricin gerade noch über das Gehäuse abgefälscht. Heinz Lindner im GC-Tor wurde kurz vor der Pause das erste Mal richtig getestet und bestand diese Prüfung bravourös. Schönbächlers Volley aus ungefähr sieben Metern parierte der Österreicher knapp vor der Linie bevor die GC-Verteidigung die Situation mit vereinten Kräften bereinigte. Danach pfiff der Schiedsrichter die Partie nach exakt 45 gespielten Minute ab.

In der zweiten Halbzeit war etwas mehr als eine Minute gespielt, als es den Grasshoppers nicht gelang, den Ball nach einem Freistoss aus der Gefahrenzone zu klären. Winter nutzte diese Situation eiskalt aus: Sein Schuss aus der Drehung landete direkt im Lattenkreuz und markierte damit die Führung für den FC Zürich. Der Stadtrivale machte nach dem Tor weiter Druck. Kurz nach dem 1:0 scheiterte Schönbächler mit seinem Abschluss am Pfosten. Trotz dieser vergebenen Chance erhöhte der Stadtrivale das Score in der 62. Spielminute auf 2:0. Danach wechselte GC offensiv und brachte Tarashaj für Holzhauser ins Spiel. Dieser reihte sich in der Sturmspitze neben Djuricin ein. Rund eine Minute später ersetze dazu Andersen Lika. Die Wechsel zeigten sofort ihre Wirkung: Tarashaj prüfte Brecher aus sehr grosser Distanz, doch dieser lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte. Auch die nächste Chance gehörte dem Grasshopper Club Zürich. Dieses Mal parierte Brecher einen gefährlichen Schuss von Sigurjonsson. Mit der 2:0-Führung im Rücken zog sich der FC Zürich weit in die eigene Hälfte zurück und überliess GC das Spiel. Die Grasshoppers fanden kein Rezept, um die defensiv stehenden Gäste in grössere Bedrängnis zu bringen. Der FC Zürich beschränkte sich seinerseits aufs Kontern. So kam es, dass Kololli in der 86. Spielminute in den GC-Strafraum stürmte – sein Abschluss klatschte schliesslich an die Latte. In der Nachspielzeit lenkte Brecher einen Andersen-Schlenzer am weiten Pfosten vorbei. Danach war das Spiel aus.

Cheftrainer Fink sah zwei unterschiedliche Halbzeiten: «In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und hatten mehr Spielanteile. In der zweiten Hälfte war dann aber der FCZ effektiver im Abschluss» und weiter: «Wir müssen aus den Chancen, die wir haben, mehr machen.»

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