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Super League 2021/2022
Do 12.05.22, 20:30 Uhr | St. Jakob-Park, Basel

1 : 1
(0:0)

BITTERES UNENTSCHIEDEN IN BASEL

Die Hoppers zeigen in Basel eine kämpferische Leistung und müssen am Schluss den Ausgleich in Unterzahl hinnehmen. Die zwischenzeitliche Führung für GC erzielte Riascos in der 50. Minute mit einem Traumtor.

1. Halbzeit

GC startete furios in die Partie. Bereits nach wenigen Sekunden lancierte Sène Morandi in die Tiefe. Dieser wiederum mit dem perfekten Zuspiel auf den in der Mitte freistehenden Riascos. Doch der GC-Stürmer, welcher heute sein Startelfdebüt feierte, konnte diese Riesenmöglichkeit allein vor Lindner nicht verwerten. Anschliessend kamen die Hausherren besser in die Partie und versuchten das Spielgeschehen zu gestalten. Die Zürcher liessen aber nur wenig zu und wurden immer wieder durch ein schnelles Umschaltspiel gefährlich. Bis zur nächsten nennenswerten Chance dauerte es jedoch rund 30 Minuten. Nach einem Flankenball in den GC-Strafraum konnten die Zürcher zuerst nicht genügend klären und so wurde es vor dem Tor von Moreira kurz gefährlich. Erst mit dem zweiten Versuch entschärfte die GC-Abwehr die Aktion. Die nächste GC-Chance in der 43. Minute: Morandi versuchte es per Freistoss und setzte den Ball an den Pfosten! Das war bereits die zweite Top-Chance für die Hoppers. Alles in allem sahen die Zuschauer im St. Jakob-Park aber eine Chancenarme erste Halbzeit, so war es auch logisch, dass es zur Pause 0:0 stand.

2. Halbzeit

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stand, wie bereits zu Beginn der Partie, Riascos wieder im Mittelpunkt. Nach rund fünf Minuten erhielt der Kolumbianer den Ball auf dem linken Flügel, kontrollierte diesen, legte sich den Ball auf seinen rechten Fuss und versenkte das Leder sehenswert zur GC-Führung – Traumtor! Was für ein Start für die Zürcher und was für ein Geniestreich von Riascos. Die Antwort der Basler kam zehn Minuten später: Nach einer Flanke von rechts kam Szalai zum Kopfball, setzte diesen aber klar neben das Tor. Im direkten Gegenzug dann eine Überzahl-Situation für GC. Riascos leitete den Konter über rechts ein, verpasste aber das Zuspiel im richtigen Moment und dahin war die Möglichkeit. Die Partie zeigte sich in der zweiten Halbzeit ausgeglichener und deutlich umkämpfter. GC wurde immer wieder durch Konter gefährlich, so zum Beispiel in der 73. Minute, als Bolla auf der rechten Seite von Kawabe lanciert wurde. Der Ungar dribbelte in die Mitte, zog kurz vor dem Strafraum ab und setzte den Ball an den Pfosten. Bitter für GC, bereits der zweite Aluminium-Treffer in dieser Partie. Nach 77 Minuten die Hoppers dann in Unterzahl: Herc sah nach seinem zweiten Foul die zweite gelbe Karte innert wenigen Minuten und musste so vorzeitig vom Platz. Und die Hoppers weiterhin im Pech, denn in der 84. Minute stiessen Loosli und Seko nach einem hohen Ball unglücklich zusammen. Der Ball landete so bei Esposito, welcher allein vor Moreira auftauchte und zum Ausgleich einnetzen konnte.  Bitter, so liess man die Basler bis dahin eigentlich nur selten gefährlich vors Tor kommen. Der FCB, nun im Aufwind, suchte wiederholt das Tor von Moreira. Doch die Zürcher zeigten bis zum Schluss eine kämpferische Leistung. Der Druck war zwar da, doch Moreira wurde in den Schlussminuten nicht mehr ernsthaft gefordert. So blieb es auch beim zweiten Besuch im St. Jakob Park beim Unentschieden.

Weiter geht es für GC in einer Woche. Dann empfängt man zuhause den FC St.Gallen 1879. Anpfiff zu dieser Partie ist um 20:30 Uhr. Alle GC-Fans können für CHF 10.- an dieses Spiel, weitere Informationen gibt es hier.

Giorgio Contini nach dem Spiel

«Wir kamen nach Basel um Punkte zu holen, schlussendlich nehmen wir einen mit nach Zürich. Mit all den Tiefs und Hochs während diesen 90 Minuten. Wir besassen gute Möglichkeiten, zum Beispiel mit den beiden Pfostentreffern. Wir hätten uns auch mit drei Punkten belohnen können, haben jedoch diese Chance verpasst. Am Schluss ist es trotzdem ein positives Resultat. Die Jungs haben bis zum Schluss gut gekämpft und haben sich diesen Punkt verdient. Wir haben nun eine Woche Zeit, uns auf St.Gallen vorzubereiten. Auch dann braucht es wieder viel Bereitschaft und eine starke Leistung.»