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Super League 2021/2022
So 12.12.21, 16:30 Uhr | Stadion Letzigrund, Zürich

1 : 1
(1:0)

UNENTSCHIEDEN GEGEN LUZERN

Trotz früher Führung müssen sich die Hoppers schlussendlich mit dem Unentschieden gegen Luzern begnügen. Das Tor für GC erzielte Léo in der vierten Minute.

1. Halbzeit

GC startete fulminant in die Partie und ging bereits nach vier Minuten in Führung. Nach einem Foulspiel an Sène kamen die Hoppers zu einem Freistoss nahe der Eckfahne. Christian Herc übernahm die Verantwortung und lieferte eine perfekte Flanke auf Léo Bonatini, welcher den Ball per Kopf zum 1:0 in die Maschen nickte. Die Hoppers blieben gleich aufsässig, nur drei Minuten später verfehlte Schmid das Tor mit seinem Abschluss aus der Distanz nur knapp. Die nächste GC-Aktion kam in der 13. Minute. Sène und Kawabe kombinierten sich auf der rechten Seite durch die Luzerner Abwehr, Kawabe dann mit der Hereingabe auf Léo. Der Torschütze zum 1:0 erwischte den Ball jedoch nicht optimal und verfehlte das Tor klar. GC kontrollierte bis dahin das Spiel, liess nur wenig zu. Die beste Chance hatten die Gäste in der 29. Minute: Nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten kamen sie zu einer guten Abschlussmöglichkeit, die GC-Abwehr war aber zur Stelle. Im Anschluss gestaltete sich die Partie ausgeglichener. GC jedoch weiterhin mit den besseren Chancen, wie zum Beispiel in der 32. Minute. Sène lancierte mit einem Rabona-Pass Lenjani auf die linke Seite, dessen Flanke Léo in der Mitte fand, welcher aber am gut reagierenden Müller scheiterte. Die Partie blieb weiterhin offen, aus dem Nichts kam dann die grosse Ausgleichsmöglichkeit für die Luzerner. Nach einem Ballverlust schalteten die Innerschweizer schnell um, schlussendlich kam der Ball zum freistehenden Ugrinic, welcher das Leder alleine vor Moreira aber über das Tor schoss. Die letzte Aktion in der ersten Hälfte gehörte GC: nach einem Herc-Freistoss aus ähnlicher Position wie beim 1:0 kam Kawabe zum Kopfball, der Ball wurde jedoch geblockt und so ging es mit der knappen Führung in die Pause.

2. Halbzeit

Die erste GC-Chance in der zweiten Hälfte gab es in der 51. Minute. Herc versuchte es aus der Distanz, doch Müller im Tor der Luzerner konnte zur Seite parieren. Die Zürcher blieben sogleich im Vorwärtsdrang, drei Minuten später dribbelte sich Sène in den Strafraum hinein und legte auf Toti zurück. Dieser konnte im letzten Moment am Abschluss gehindert werden. Im Anschluss kamen die Gäste besser auf. Die Hoppers verpassten es, die Partie frühzeitig zu entscheiden und so geriet man vermehrt unter Druck. Die Zürcher waren in dieser Phase zu passiv: der Ausgleich zeichnete sich ab und kam dann auch. In der 79. Minute profitierte Cumic von einem Fehler in der GC-Abwehr, setzte sich auf der rechten Seite durch und liess anschliessend Moreira keine Abwehrchance – Ausgleich. Für Cumic war der Arbeitstag dann sogleich beendet: der Torschütze zog beim Torjubel das Trikot aus und kassiert so folgerichtig seine zweite gelbe Karte der Partie. GC nun gefordert, versuchte in der Schlussoffensive nochmals alles. Zuerst kam Schmid in der 87. Minute aus kurzer Distanz zum Abschluss, dann zwei Minuten später prüfte Herc Müller aus der Distanz. Doch trotz aller Bemühungen gab es keine weiteren Chancen und GC musste sich so mit einem Punkt begnügen.

Weiter geht es für die Hoppers in einer Woche. Am Sonntag, 19. Dezember 2021 trifft man auswärts um 16:30 Uhr auf den FC Basel 1893.

Giorgio Contini nach dem Spiel

«Der Start war sehr gut, wir gingen gleich mit einem Standard in Führung. Hatten dann im Anschluss gleich nochmals gute Aktionen, das 2:0 hat aber gefehlt. Anschliessend war es ein Geduldspiel, wir haben es sicher nicht souverän gelöst. In der ersten Halbzeit hatten wir vieles im Griff, hatten auch klare Chancen. In der zweiten Halbzeit war es dann eine offene Partie, Luzern lief uns höher an und wir waren zu ungenau. Wir hatten zwar die Chance auf das 2:0, verpassten diese aber. Dann, was erstaunlich ist und was wir schon oft in dieser Saison gesehen haben, nach dem Ausgleich begannen wir wieder nach vorne zu spielen. Wir haben nochmals alles versucht, unter dem Strich ist dieser Punkt aber in Ordnung. Absolut verdienter Punkt auch für Luzern. Wir haben das Spiel fahrlässig aus der Hand gegeben.»