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Super League 2021/2022
So 05.12.21, 16:30 Uhr | kybunpark, St.Gallen

0 : 4
(0:2)

ZURÜCK AUF DER SIEGESSTRASSE

Die Hoppers fahren in der Ostschweiz einen souveränen 4:0-Sieg ein. Kaly Sène mit seinem ersten blauweissen Hattrick und Hayao Kawabe sorgten für die GC-Tore.

1. Halbzeit

Die Zuschauer im Kybunpark sahen gleich in der ersten Minute zwei Topchancen. Erst scheiterte Youan alleinstehend an Moreira, anschliessend konnte Zigi kurz vor dem heranstürmenden Sène klären. Beide Mannschaften zeigten auch danach eine energische Anfangsphase. Die nächste Topchance hatte GC in der neunten Spielminute: Über Kawabe und Sène kam der Ball zu Léo. Dieser stand alleine vor dem Tor und zog ab. Der Ball rutschte ihm aber über den Fuss und flog über den Querbalken. Die Hoppers übernahmen anschliessend vermehrt die Spielkontrolle und kamen immer wieder zu gefährlichen Ansätzen. Ab der 18. Minute waren die Hoppers dann sogar in Überzahl: Basil Stillhart kassierte nach einem harten Tackle im Mittelfeld die rote Karte. Für Herc ging die Partie glücklicherweise weiter. Es waren jedoch die St. Galler, welche zur nächsten guten Möglichkeit kamen. Nach einem Ostschweizer Eckball herrschte ein kurzes Durcheinander im Strafraum. Der St.Galler Abschluss landete aber über die Torumrandung. Danach aber wieder die Zürcher am Drücker: In der 29. Minute kam Toti Gomes nach einem Eckball zum Kopfball. Der St.Gallen-Torhüter konnte aber auf der Linie parieren und die GC-Führung verhindern. Das Tor lag nun aber deutlich in der Luft und nur drei Minuten später war es soweit. Allan Arigoni stürmte über die rechte Seite in den gegnerischen Strafraum und brachte den Ball flach in die Mitte. Dort landete der Ball in Kaly Sènes Füssen, welcher zum blauweissen Führungstreffer abschloss – 1:0 für GC! Die Ostschweizer steckten den Gegentreffer aber gut weg und kamen in der 36. Minute zu einer Topchance. Duah stand plötzlich alleine vor Moreira, der GC-Keeper zeigte aber eine starke Parade und verhinderte den Ausgleich. Danach waren die Hoppers aber wieder spielbestimmend und kamen in der 42. Minute zu einem weiteren Tor. Und zu was für einem! Kaly Sène nahm eine Bolla-Flanke spektakulär direkt per Seitenfallrückzieher und versenkte den Ball im St.Galler Tor. So ging es mit dem verdienten 2:0 in die Katakomben.

2. Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel starteten beide Seiten etwas ruhiger. Die einzige Chance in den ersten 15 Minute hatte Léo Bonatini. Der GC-Stürmer scheiterte aber an FCSG-Goalie Zigi. In der 59. Minute dann aber wieder ein gefährlicher GC-Angriff über die linke Seite. Georg Margreitter lancierte aus der Tiefe Ermir Lenjani. Der Aussenverteidiger legte übersichtlich in die Mitte auf Kaly Sène, der zum 3:0 verwertete. Nach einem kurzen VAR-Eingriff wurde das Tor dann auch offiziell anerkannt und der erste blauweisse Hattrick für Kaly Sène war Tatsache! Mit der Drei-Tore-Führung im Rücken nahm die Spielintensität anschliessend etwas ab. Die grösste Chance auf das 4:0 hatte Campana in der 79. Spielminute. Der Ecuadorianer verpasste das Tor aber knapp. Drei Minuten später gab es wieder einen schnellen GC-Konter. Über Lenjani und Demhasaj kam der Ball zu Kawabe. Der Japaner schloss alleine vor Zigi souverän zum 4:0 für die Zürcher ab. Die Hoppers zeigten heute Abend viel Spielfreude und hätten noch Chancen auf einen weiteren Treffer gehabt. Es blieb aber dabei und somit gewinnen Hoppers auswärts in St.Gallen mit 4:0.

Am nächsten Wochenende geht es für GC in Zürich weiter. Dann empfängt man den FC Luzern im Stadion Letzigrund Zürich. Spielbeginn ist am Sonntag um 16.30 Uhr.

Giorgio Contini nach dem Spiel

«Es war ein sehr turbulenter Start in das Spiel mit einer grossen Chance für St.Gallen, direkt nach dem Anspiel. Dann war es ein Spiel mit sehr hoher Intensität. Das haben wir auch so erwartet. Beide Mannschaften haben nach vorne gespielt und keine Zweikämpfe gescheut. Die Szene mit der roten Karte gab uns dann natürlich auch einen Vorteil. Wir haben danach clever weitergespielt. St.Gallen hat aber auch nicht aufgesteckt und das zeigt auch ihre Qualitäten. Wir waren in dieser Phase auch nicht gerade souverän. Dann erzielten wir das Tor und brachten anschliessend mehr Ruhe ins Spiel. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir die Partie unter Kontrolle und zeigten gute Ballstafetten. Auch wenn nicht alles perfekt war steht am Schluss dann ein 4:0 für uns. Darüber bin ich sehr glücklich und das tut uns auch gut. So können wir uns im Tabellenmittelfeld festhalten, wie wir das wollten. Und das wollen wir auch in den letzten beiden Spielen in diesem Jahr zeigen.»

Matchbesuch 21/22