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Super League 2021/2022
So 21.11.21, 16:30 Uhr | Stade de Genève, Genève

3 : 2
(1:0)

NIEDERLAGE IN GENF

GC muss sich gegen Servette mit 3:2 geschlagen geben. Die Tore für die Hoppers erzielten Léo und Kawabe.

1. Halbzeit

Die Hoppers benötigten zu Beginn der Partie einen Weckruf: Bereits in der zweiten Minute legte Stevanovic über die rechte Seite auf Imeri ab. Dieser kam aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp. Anschliessend zeigten sich die Zürcher aber bereit und es ergab sich eine ausgeglichene Partie. Bis zur ersten guten Möglichkeit für GC dauerte es jedoch bis zur 23. Minute. Nach einer Lenjani-Hereingabe schloss Léo ab, jedoch direkt in die Arme von Goalie Frick. Torchancen blieben danach auf beiden Seiten weiter Mangelware. Bis zur 32. Minute: Nach einem Servette-Eckstoss kam der Ball wieder in den Strafraum, wo Kyie alleine vor Moreira auftauchte. Der Genfer-Stürmer liess sich nicht zweimal bitten und netzte ein zur Führung für das Heimteam. Bitter für die Hoppers, welche Servette zuvor keine grossen Chancen zugestanden hatten. Rund zehn Minuten später die nächste Schrecksekunde für GC, als Schiedsrichter Jaccottet nach einem Arigoni-Tackle auf Elfmeter entschied. Korrekterweise schaltete sich aber der VAR ein und der Penalty wurde aberkannt. Der VAR musste sich in der 46. Minute noch einmal einschalten: Nach einem sauber ausgeführten GC-Konter über Pusic und Lenjani schloss Sène souverän zum Ausgleich ab. Da es beim vorherigen Servette-Angriff aber ein Handspiel von Herc gab, wurde das Tor zurückgenommen. Somit blieb es bis zur Pause beim 1:0-Rückstand für die Hoppers.

2. Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel ging es mit derselben Hektik weiter wie zuvor. Der Ball sprang Margreitter im Strafraum an die Hand und diesmal gab es den Elfmeter für die Servettiens. Valls lief an und scheiterte aber an André Moreira, welcher wieder eine tolle Parade zeigte. Doch der Druck der Genfer blieb gross und in der 50. Minute schloss Kastriot Imeri aus spitzem Winkel ab. Der Ball wurde von Toti noch entscheidend abgelenkt und fand so den Weg vorbei an Moreira ins Tor. Damit stand es 2:0 für den SFC. Nun war dringend eine blauweisse Antwort nötig. Diese lieferten die Hoppers in der 56. Minute: Kaly Sène kam im Strafraum an den Ball und wurde zu Fall gebracht: Elfmeter. Penalty-Schütze Léo Bonatini lief zum Strafstoss an, liess Frick in die falsche Ecke hechten und traf damit zum Anschlusstreffer – nur noch 2:1. Eine erste Chance auf den Ausgleich hatte Kawabe in der 67. Minute. Nach einem Einwurf leitete Santos den Ball per Hacke auf den Japaner. Dieser tauchte alleine vor Frick auf, scheiterte aber am Servette-Schlussmann. Zwei Minuten später war es aber wieder die Nummer 40, welche zum Abschluss kam. Und diesmal sass der Schuss perfekt! Kawabe zog aus rund 20 Meter mit einem satten Schuss in den Winkel ab: was für ein Tor zum Ausgleich für GC. Die Hoppers waren nun am Drücker. Es war aber wiederum das Heimteam, welches in Führung gehen konnte: In der 79. Minute liefen Stevanovic und Kyie zu zweit auf Moreira und Margreitter los. Ersterer legte auf den Stürmer ab, welcher nur noch zum 3:2 einschieben musste. Die Hoppers warfen anschliessend noch einmal alles nach vorne. Zum Ausgleich reichte es an diesem Abend aber nicht mehr und so kehrt man ohne Punkte aus der Westschweiz zurück.

Weiter geht es für GC am nächsten Samstag. Dann trifft man in Zürich auf den FC Lugano. Anspielzeit im Stadion Letzigrund ist um 18:00 Uhr.

Giorgio Contini nach dem Spiel

«Die Erste Halbzeit war ok von uns. Wir sind vielleicht noch nicht richtig in die gefährlichen Zonen gekommen, haben das Spiel aber kontrolliert. Es ärgert mich dann, dass wir nach der Halbzeit diese Fehler machen. Danach waren wir wieder da, bis wir dann wieder diesen einen Fehler zu viel gemacht haben. Aber es ist positiv, dass die Jungs immer wieder eine gute Reaktion zeigen und sich selbst wieder auf die richtige Bahn bringen. Die Mannschaft lebt. Die Mannschaft ist da. Wir sind nach einer sehr turbulenten Phase und unnötigen Fehlern zurückgekommen. Also der Charakter stimmt. Aber um uns da vorne [in der Tabelle] zu behaupten, müssen wir noch gewisse Sachen abstellen, wo wir uns das Leben selbst schwer machen.»

Matchbesuch 21/22