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Super League 2021/2022
Do 23.09.21, 20:30 Uhr | Stadio di Cornaredo, Lugano

1 : 1
(0:0)

IRRE SCHLUSSPHASE IM TESSIN

In einem Spiel mit wenigen Torchancen und einer verrückten Schlussphase holen die Hoppers im Tessin einen Punkt. In der Nachspielzeit gleicht Margreitter für GC aus, anschliessend scheitert Lugano vom Elfmeterpunkt.

1. Halbzeit

Die Startphase im Stadio di Cornaredo war sowohl von GC als auch von den Luganesi verhalten. Die beste Möglichkeit hatte Hayao Kawabe und dafür gleich eine Hochkarätige. Schmid bediente Kawabe in der siebten Minute kurz vor der Strafraumgrenze. Der Japaner eigentlich bereits alleine vor Lugano-Torhüter Osigwe, doch der Mittelfeldspieler wartete zu lange mit dem Abschluss, so dass die Lugano-Abwehr noch reagieren konnte. GC mit mehr Ballbesitz, die Tessiner dagegen mit vereinzelten Nadelstichen über ihre schnellen Angreifer. Viel Mittelfeld-Action, wenige Torchancen – dass das Verdikt der ersten Halbzeit. Kurz vor der Halbzeit noch eine Doppelchance für GC. Zuerst war es Herc, welcher Osigwe prüfte und im direkten Anschluss versuchte es Schmid per Volley aus der Distanz. Beide Mannschaften defensiv aber noch ohne Blösse und so ging es torlos in die Halbzeit.

2. Halbzeit

Den Start in die zweite Hälfte verpassten die Hoppers klar. In der 50. Minute das erste Tor der Partie, die Hausherren durften jubeln, obwohl sie in die Aktion gar nicht verwickelt waren. Nach einem GC-Abstoss war es Diani, welcher den Ball zurückspielte, dabei erwischte er aber Moreira und Margreitter auf dem falschen Fuss. Letzterer konnte den Ball zwar noch ablenken, der Ball aber im Tor und die Führung für Lugano Tatsache. Cheftrainer Giorgio Contini reagierte und brachte mit Léo und Momoh zwei neue Stürmer, dazu kam Captain-Abrashi nach überstandener Verletzung zurück. Die Zürcher nun vermehrt in der Offensive, Lugano beschränkte sich derweilen nur noch auf das Verteidigen. Wirklich unter Druck konnte GC aber Osigwe im Tor der Luganesi nicht setzten. Nur selten musste der Lugano-Schlussmann eingreifen. So verstrich die Zeit und für GC die Chance auf einen Punkt. Bereits in der Nachspielzeit angekommen versuchte es Lenjani nochmals mit einer Flanke aus dem Halbfeld. Am zweiten Pfosten lauerte Innenverteidiger Margreitter, welcher höher als der Gegenspieler sprang und den Ball eiskalt einköpfte – 1:1-Ausgleich! Die Schlussphase aber noch lange nicht vorbei, denn der VAR schaltete sich noch ein. Schiedsrichter Alessandro Dudic schaute sich die Situation im GC-Strafraum nochmals genau an und entschied nach einem Handspiel von Schmid auf Elfmeter für Lugano. Olivier Custodio mit der Chance auf die drei Punkte. Ihm gegenüber stand André Moreira. Und der GC-Torhüter musste gar nicht erst eingreifen. Custodio verschoss und so nehmen die Hoppers nach einer irren Schlussphase einen Punkt mit nach Zürich.

Weiter geht es für GC bereits am kommenden Sonntag. Dann empfängt man zuhause den FC Sion. Anpfiff zu dieser Partie ist um 16:30 Uhr.

Giorgio Contini nach dem Spiel

«Es war ein gutes Spiel, ein guter Auftritt von meiner Mannschaft. Sie haben es gut umgesetzt, waren dominant und suchten das Tor. Dann machen wir einen Slapstick, was wahrscheinlich Thema Nummer 1 in den nächsten Wochen sein wird – so ein Tor dürfen wir nicht machen. Die Reaktion welche wir gezeigt haben war aber top, wir versuchten nochmals alles und kommen am Schluss nochmals zurück. Dann, wie es so ist, gibt es nochmals eine VAR-Entscheidung. Die Regisseure haben heute alles dafür getan, dass es spannend wird»

Matchbesuch 21/22