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Super League 2021/2022
So 29.08.21, 16:30 Uhr | Stadion Letzigrund, Zürich

1 : 1
(1:1)

PUNKTETEILUNG GEGEN SERVETTE

In der fünften Runde der Credit Suisse Super League trennen sich GC und Servette mit 1:1-Unentschieden. Das Tor für die Hoppers erzielte Leonardo Campana in der 37. Minute.

1. Halbzeit

Bereits in den ersten Minuten versuchten die Hoppers offensive Akzente zu setzen. Hayao Kawabe spielte einen langen Ball auf Shkelqim Demhsaj, dieser wird aber aufgrund eines Foulspiels zurückgepfiffen. In der 15. Spielminute war es Hoxha, welcher von Herc auf der linken Seite lanciert wurde. Der Junghopper stürmte in den Servette-Strafraum und schloss direkt ab. Sein Schuss verfehlte das Tor aber knapp. GC in den ersten zwanzig Minuten die spielbestimmende Mannschaft, es waren aber die Gäste, welche in Führung gingen. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung stürmten die Genfer auf die GC-Defensive zu. Cognat schloss vor der Strafraumgrenze ab und versenkte den Ball eiskalt im unteren Toreck. Die Zürcher liessen sich von diesem Schlag aber nicht beunruhigen und kamen nur zwei Minuten später zur Ausgleichschance: Wieder lancierte Kawabe Demhasaj. Die Nummer 9 drosch den Ball aber über das Tor von Frick. Danach kamen die Genfer wieder etwas besser auf. Die beste Chance auf das zweite Tor ergab sich in der 31. Minute. Stevanovic verfehlt das Tor aus bester Freistossposition nur um Zentimeter. Fünf Minuten später dann wieder eine grosse GC-Möglichkeit. Nach einem Durcheinander im Strafraum legte Campana auf die linke Seite zu Hoxha, dieser scheiterte aber wiederum am gegnerischen Torwart. Die Enttäuschung über die verpasste Chance wich aber schnell dem Pfiff des Schiedsrichters: Campana wurde zuvor zu Fall gebracht und somit gab es Elfmeter für die Zürcher. Der gefoulte selbst trat an und versenkte souverän zum Ausgleich für Blauweiss! Die Ereignisse überschlugen sich und nur vier Minuten später musste Moreira den Ball wieder aus dem GC-Netz fischen. Servette-Stürmer Kyei stand aber im Abseits und das Tor zählte somit nicht. Kurz vor dem Pausenpfiff versuchte es Mittelfeldakteur Djibril Diani noch mit einem Weitschuss: Der Schuss setzte vor Frick gefährlich auf und zwang den Servette-Schlussmann zu einer Parade. So blieb es aber beim 1:1 zur Pause.

2. Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel blieb GC die dominantere Mannschaft mit mehr Ballbesitz. Die erste gute Tormöglichkeit ergab sich in der 52. Minute: Hoxha legte auf den freistehenden Kawabe ab. Dieser zog sogleich ab, verfehlte das Tor aber. Danach gelang es den Genfer jedoch, sich vermehrt in der GC-Hälfte festzusetzen und das Spiel zu kontrollieren. Gute Tormöglichkeiten blieben bis in die 67. Minute aber Mangelware. Dann setzten sich die Genfer über die linke Seite durch und flankten den Ball in die Mitte. Dort kontrollierte Kyei den Ball gekonnt. Sein Abschluss wurde aber noch von einem GC-Bein abgelenkt und stellte somit keine Gefahr für André Moreira dar. Servette übte immer mehr Druck aus und GC versuchte es vermehrt über den Konter. Ein solcher Konter gelang in der 74. Minute über den eingewechselten Nuno Da Silva. Der Flügelstürmer drang von links in den Strafraum ein und schloss ab. Frick parierte aber souverän. Fünf Minuten vor Schluss dann der Schock für GC: Schalk mit dem erneuten Führungstreffer für die Servettiens. Dem Treffer lag aber ein Handspiel zu Grunde und deshalb wurde das Tor durch den VAR aberkannt. Bis zum Schlusspfiff wollte keiner der beiden Mannschaft mehr ein Tor gelingen und so teilen sich Servette und GC die Punkte.

Nun steht die Länderspielpause an. Weiter geht es für die Hoppers am Samstag, 11. September 2021. Dann trifft GC auswärts auf den FC Luzern. Anpfiff in der Swissporarena ist um 18.00 Uhr.

Giorgio Contini nach dem Spiel

«Es war ein komplizierter Match für uns. Kompliziert, weil wir zu viele Phasen hatten, in welchen wir nicht so souverän waren. Wir waren zu hektisch und hatten unnötige Ballverluste. Ich kann der Mannschaft ein Kompliment geben für die Art und Weise, mit welcher sie verteidigte. Spielerisch gibt es sicher noch Verbesserungspotential. Servette war taktisch sowie spielerisch stark. Aber wir haben uns in die erste Halbzeit hereingebissen und hatten gute Passagen. Vor dem Tor müssten wir noch etwas cooler bleiben und bessere Entscheidungen treffen. In der zweiten Halbzeit haben wir gelitten, sind tiefer gestanden. Aus dem Spiel heraus fehlte es uns noch etwas an Klasse. Aber das ist eine Geduldsfrage. Wir müssen unseren Jungs weiter das Vertrauen schenken und mit ihnen arbeiten.  Es ist wichtig, dass wir diesen Punkt geholt haben. Nun ist Nationalmannschaftspause und wir haben zwei Wochen Zeit, uns auf den nächsten Fight vorzubereiten.»

Matchbesuch 21/22