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Challenge League 2020/2021
Sa 24.10.20, 19:00 Uhr | Stadion Letzigrund, Zürich

2 : 1
(1:0)

2:1! SCHMID MACHT DIE ZEITUMSTELLUNG NOCH SCHÖNER

Eine wahre Wohltat ist’s! Endlich Fussball. 90 Minuten. GC-Schaffhausen. Corona mal kein Thema. Oder fast keines zumindest. Und dann noch der Sieg über Schaffhausen! Ende gut, alles GC-gut.

Die Grasshoppers lassen die Gäste in den ersten Minuten etwas austoben und gewähren ihnen den Ballbesitz. Dann lockert GC die Handbremse und kommt ein erstes Mal brandgefährlich in den Strafraum. Kurz darauf tritt Petar Pusic aus dem linken Halbfeld einen Freistoss, den Toti nur hauchdünn zum Einnicken verpasst. Nach 19 Minuten pfeffert Ermir Lenjani aus zehn Metern einen Gesalzenen auf Schaffhausen-Goalie David Da Costa. Das Spiel des Grasshopper Club Zürich ist in der ersten Halbzeit sehr linkslastig. Fast alle Angriffe werden über Nikola Gjorgjev vorgetragen. Und so ist’s sonnenklar, dass nur er für ein Tor vorbestimmt ist. Und genau so kommt’s auch. Nuno Pina übernimmt im Mittelfeld und lanciert unsere Nummer 23 mit einem «Feinstpass». Und wie dann der Niki den Ball mitnimmt, zum Schlenker ansetzt und die Kugel verwertet – Bombastisch! Goooooooooaaaal, GC! 1:0. Und der Zeitpunkt für die Führung könnte nicht besser sein. Gjorgjev schiesst die Grasshoppers mit dem Pausenpfiff in Führung. Das Tor ist Entschädigung für eine, sind wir ehrlich, 44 Minuten lang ziemlich öde Spielhälfte.

Wie gewonnen, so zerronnen. Gerade den letzten Bratwurstbiss verarbeitet und sich die Schutzmaske wieder montiert, raschelt es im GC-Netz. Rodrigo Pollero gleicht für die Munotstädter aus. Und fast erfolgt daraufhin noch ein Schock. Ivan Prtajin taucht alleine vor Goalie Mateo Matic auf, scheitert dann aber glücklicherweise. Lange Zeit ist es eine Patt-Situation zwischen den Grasshoppers und Schaffhausen, bis GC wieder initiativer wird. Der eine oder andere Flanken- oder Cornerball segelt in den gegnerischen Strafraum, das Gefühl der nun gleich erneut eintreffenden Führung überkommt einen aber nicht. Und so geht das Match dem Ende zu und eigentlich ist’s absehbar, dass es beim 1:1 bleibt. Eigentlich - Aber GC hat einen Schmid…

Offiziell ist noch eine Minute zu spielen, da spielt Robin Kalem das Leder auf Schmid zu. Und jetzt, was jetzt? Den Pass auf rechts spielen? Steil? Gar zurück? «Alles odr nüüüt», sagt sich Dominik, zieht voll ab und hämmert den Ball in das rechte Eck! GOOOOOOOOOAAAAAL, GRASSHOPPERS, 2:1! Lago mio, was für eine Erlösung. Es ist der Siegtreffer! Blauweiss ist zurück in der Spur. Das Punktekonto wächst wieder an. Wurde auch Zeit. Es ist nicht die erhoffte Leistungssteigerung von GC gegenüber dem letzten, verloren gegangenen Spiel gegen Kriens. Aber Schwamm drüber. Der Sieg tut gut, einfach gut. Und so lässt sich die anstehende Zeitumstellung und die gewonnene Stunde noch mehr geniessen.

Hopp GC!