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Raiffeisen Super League 2018/2019
Sa 13.04.19, 19:00 Uhr | St. Jakob-Park, Basel

0 : 0
(0:0)

TORLOSES REMIS GEGEN BASEL

Der Grasshopper Club Zürich und der FC Basel 1893 trennen sich 0:0 unentschieden. Für die Hoppers ist es die vierte Punkteteilung in Folge.

Heute stand mit dem Klassiker gegen Basel das erste Spiel unter Uli Forte an. Der neue Cheftrainer hatte bereits im Vorfeld vermerkt, dass wieder alle Spieler die Chance haben, sich für einen Platz in der Mannschaft aufzudrängen. So stand beispielsweise der von Stipic aussortierte Asllani in der Startformation. Auf der Ersatzbank nahmen zudem wieder Ngoy und Tarashaj Platz. Neben den gesperrten (Rhyner, Djuricin) und verletzten (Basic, Sigurjonsson, Arigoni) Spielern musste GC kurzfristig auf Pinga, Ajeti und Gjorgjev verzichten. Sie fehlten angeschlagen.

Die Startminuten gehörten dem Heimteam. Der FC Basel störte früh und drängte die Hoppers in die eigene Platzhälfte. Aufgrund des hohen Pressings hatten die Limmatstädter Mühe, sich aus der Umklammerung der Basler zu lösen. GC verteidigte aber gut und liess in der Anfangsphase keine Chancen zu. Nach zehn Minuten kam Blauweiss besser ins Spiel und kombinierte sich schön in den gegnerischen Sechzehner: Hinter Bajramis Abschluss war jedoch zu wenig Wucht und Omlin hatte kein Problem, den Schuss zu entschärfen. Kurze Zeit später hatten die Hoppers zweimal Glück, dass Basel durch Okafor nicht den Führungstreffer erzielte. Beim ersten Versuch lenkte Cvetkovic dessen Schlenzer am Tor vorbei, den zweiten Schuss aus der Distanz parierte Lindner. Die Hälfte der ersten Halbzeit war durch, als Bajrami Caiuby mit einem hohen Ball in die Tiefe schickte. Dieser wartete mit dem Abschluss dann aber zu lange – Chance vertan. Nach einer halben Stunde kam das Heimteam zu einem Freistoss aus rund 25 Metern. Fabian Frei zirkelte das Leder über die Mauer, doch Lindner wehrte den Schuss ab. Basel war die aktivere Mannschaft, GC stand kompakt und probierte durch Konter für Gefahr zu sorgen. Oft fehlte dabei aber die Präzision bei den Pässen beim schnellen Umschaltspiel. Fünf Minuten vor der Pause schalteten die Basler nach einem Ballgewinn im eigenen Strafraum für einmal schnell um. Am Schluss der Aktion kratzte Lindner einen Ajeti-Kopfball gerade noch aus der Ecke – wichtige Tat des österreichischen Nationaltorhüters. Kurz vor der Halbzeit wurde der Druck auf das GC-Tor wieder grösser, doch die Zürcher überstanden auch diese Phase. Somit ging es torlos in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte erwischten die Basler den besseren Start. Wie bereits in den letzten Spielen war die GC-Defensive gut organisiert. Zehn Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Nathan den Platz verletzungsbedingt verlassen musste. Für den Brasilianer, der erst gerade vor wenigen Partien von einer mehrmonatigen Verletzung zurückgekehrte, kam Taipi ins Spiel. Diani rückte dadurch in die Innenverteidigung und Taipi übernahm dessen Platz im zentralen Mittelfeld. In der 65. Spielminute spielte sich GC gefährlich in den gegnerischen Strafraum, doch Bajrami brachte seinen Schuss nicht an der blauroten Verteidigungsmauer vorbei. Mit dem aufsässigen Pressing und dem offensiven Spielstil brachte der FCB die Hoppers mehrmals in Bedrängnis. Basel hatte mehr Ballbesitz und mehr Zug zum Tor. Mit vereinten Kräften verhinderte die Hintermannschaft von GC mehrmals das Führungstor der Basler. Da von den Limmatstädtern wenig nach vorne kam, wechselte Forte eine Viertelstunde vor Schluss zum zweiten Mal: Der Stürmer Ngoy ersetzte den Mittelfeldspieler Kamber – eine offensiver Wechsel. Dadurch rückte Ravet eine Position nach hinten ins zentrale Mittelfeld. Kurz darauf hatte GC Glück, dass Stocker nach einem Eckball Ajeti abschoss. Der Stürmer der Basler stand rund einen Meter vor dem Tor der Hoppers und lenkte das Leder am Gehäuse vorbei. Auf der anderen Seite probierte es Bajrami mit einem Schlenzer aus der Distanz. Da sich Omlin leicht verschätzte, klatschte der Ball an die Latte. Zu einem Kurzeinsatz kam in der 87. Minute Shani Tarashaj. Der Stürmer ersetzte Bajrami. In der sechsminütigen Nachspielzeit probierte es Taipi mit einem Schuss aus spitzem Winkel, doch sein Geschoss verfehlte das Ziel um einen Meter. Und auch die Basler kamen nochmal zu einem Abschluss: Lindner parierte den wuchtigen Schuss von Stocker glänzend und hielt somit das Unentschieden fest. Danach pfiff Schiedsrichter Schärer die Partie ab.

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