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10.09.2020

LAUSANNE-OUCHY ERSTER PRÜFSTEIN

Diesen Samstag gastiert der Grasshopper Club Zürich am Lac Leman. Im Schweizer Cup 1/16-Final trifft GC auf den Ligakonkurrenten FC Stade-Lausanne-Ouchy.

Die Waadtländer werden allgemein stärker als vergangene Meisterschaft (Rang 7) eingestuft, Fachleute sehen sie in den Top 5 der Liga. Neuer Trainer von Ouchy ist Meho Kodro. Der 53-jährige aus Bosnien-Herzegowina war zuletzt Assistenztrainer bei Servette-Genf. Mit seiner Ankunft ist es bei Stade-Lausanne im Kader zu einem grossen Umbruch gekommen. 18 Spieler sind neu dazu gestossen, darunter Sinan Ramovic. Der offensive, bosnische Mittelfeldspieler hatte bei Mostar und Goradze eine prägende Rolle inne. Den bekanntesten Namen trägt Christopher Routis. Der Innenverteidiger wechselte von Servette zu Ouchy. Zuvor trug er unter anderem das Trikot von Ross County in der höchsten schottischen Liga. Von GC ist Mersim Asllani in seine Heimatregion zurückgekehrt. Der linke Mittelfeldspieler ist in Aigle aufgewachsen.

Stade-Lausanne wurde 1895 gegründet und ist somit einer der ältesten Fussballclubs der Schweiz. Bei den Waadtländern ist man stolz, dass man gar älter ist als der grosse Lokalrivale Lausanne-Sport. Mit dem früheren Schweizer General Henri Guisan hatten die Lausanner während zehn Jahren, bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges, einen ungemein populären und bekannten Präsidenten. Der frühere GC-Stürmer Blaise N’Kufo, der auch 34 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft auflief, war Junior bei Stade-Lausanne. Im Jahr 2000 entstand der FC Stade-Lausanne-Ouchy aus der Fusion der beiden Clubs Stade-Lausanne und FC Ouchy.

Das Cupspiel diesen Samstag wird in Lausanne-Vidy im Stade Juan Antonio Samaranch ausgetragen. Die Partie beginnt um 16.30 Uhr. 800 Zuschauer sind zum Match zugelassen. Für den Ticketverkauf ist der FC Stade-Lausanne-Ouchy zuständig.
+41 21 616 40 77, info[at]fcslo.ch