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11.07.2020

KEINE QUARANTÄNE FÜR GC

Den Grasshopper Club Zürich erreicht ein sehr erfreulicher Entscheid des Kantonsärztlichen Dienstes des Kantons Aargau. Mit Ausnahme des auf das Coronavirus positiv getesteten Mittelfeldspielers Amel Rustemoski muss kein Hopper in Quarantäne. Aus gesundheitspolitischer Sicht kann das Heimspiel gegen Chiasso am kommenden Dienstag durchgeführt werden.

Der Grasshopper Club Zürich konnte den Gesundheitsbehörden detailgetreu aufzeigen, dass er alle erdenklichen Schutzmassnahmen auch in den letzten Tagen getroffen und die notwendigen Schritte nach dem ausgewiesenen Coronafall eingeläutet hat. Für die Aargauer Kantonsärztin, die auf Grund des Wohnorts des vom Coronavirus betroffenen Spielers Rustemoski für die Beurteilung des Falls zuständig ist, gibt es auf Grund der Faktenlage keine Grundlage, die Mannschaft in Quarantäne zu setzen. Alle GC-Spieler sind beschwerde- und symptomfrei und keiner hatte nachweislich engen Kontakt mit dem betroffenen Spieler. Rustemoski wurde nach seiner Auswechslung zur Pause unmittelbar von der Mannschaft getrennt. Seither ist er zu Hause und stand mit niemandem mehr ausserhalb seiner Familie in Kontakt. Der Grasshopper Club Zürich möchte betonen, dass sich Amel Rustemoski jederzeit absolut professionell und im Sinne der Leitplanken des Clubs verhalten hat.

Der Kantonsärztliche Dienst des Kantons Aargau nimmt zur Situation wie folgt Stellung:
Der Kantonsärztliche Dienst hat am Freitag, 10. Juli 2020 ein positives Testergebnis auf Covid-19 eines Spielers des Grasshopper Club Zürich gemeldet erhalten. Kantonsärztin Yvonne Hummel verfügte umgehend die Isolation für den im Aargau wohnhaften Spieler sowie Quarantäne für dessen enge Kontaktpersonen. Der Grasshopper Club Zürich stellte das Schutzkonzept sowie detaillierte Auswertungen des letzten Spiels vom 7.7.2020 sowie des Trainings vom 6.7.2020 zur Verfügung. Der Kantonsärztliche Dienst des Kantons Aargau hat die Dokumentation einer Prüfung unterzogen und kam zum Schluss, dass das Schutzkonzept eingehalten wurde, und dass basierend auf den Angaben kein "enger Kontakt" (länger als 15 Minuten mit weniger als 1,5 Meter Abstand) zwischen dem infizierten Spieler und dessen Mannschaftskollegen sowie den gegnerischen Spielern festgestellt werden kann. Entsprechend ist das Risiko einer Ansteckung äusserst gering. Quarantänemassnahmen wären in dieser Situation nicht verhältnismässig. Auf eine Testung von asymptomatischen Personen wird verzichtet, da eine Infektion bei einem negativen Ergebnis nicht ausgeschlossen werden kann. Der Entscheid erfolgte nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). Die Kantonsärztin hat Verein und Spieler instruiert beim Auftreten von Symptomen umgehend einen Test vorzunehmen. Der Grasshopper Club Zürich zeigte sich jederzeit kooperativ und will seine Verantwortung diesbezüglich wahrnehmen. Sollte ein weiterer Spieler Symptome entwickeln, wird eine Neubeurteilung der Situation vorgenommen.

GC bedankt sich bei den Gesundheitsbehörden für die angenehme Zusammenarbeit und ist bestrebt, auch in Zukunft alle erdenklichen Massnahmen zum Schutz aller seiner Spieler und seines Umfeldes zu treffen. Auf Grund der Entscheidung kann das Meisterschaftsspiel des Grasshopper Club Zürich gegen den FC Chiasso nächsten Dienstag stattfinden.

Hopp GC!