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25.11.2018

JA ZUM ZÜRCHER FUSSBALLSTADION

Das Stadtzürcher Stimmvolk sagt endlich ja zu einem echten Fussballstadion. Der Grasshopper Club Zürich freut sich sehr über diesen Entscheid und dankt der Bevölkerung. 

Es war ein langer Weg bis zu diesem denkwürdigen Tag. Umso grösser wiegt die Freude beim Grasshopper Club Zürich: «Zusammen mit unseren Partnern und den privaten Investoren freuen wir uns sehr über dieses Bekenntnis der Stadtzürcher Bevölkerung zum Projekt Ensemble», sagt GC-Präsident Stephan Anliker und ergänzt: «Das grosse Engagement, dass von den Projektpartnern, dem gesamten Club und insbesondere auch unseren Fans in den letzten Monaten unermüdlich betrieben wurde, hat sich ausgezahlt. Dafür möchte ich nur den grössten Dank aussprechen». 

Seit über 10 Jahren gibt es in Zürich kein eigentliches Fussballstadion mehr. 2008 wurde das alte Hardturm-Stadion abgerissen, zwei Jahre zuvor 2006 das alte Letzigrund-Stadion. Danach sind zwei Stadionprojekte aufgrund von Einsprachen und später wegen eines sehr knappen Neins an der Urne nicht zustande gekommen. «Mit dem heutigen JA macht Zürich einen weiteren, sehr wichtigen Schritt auf dem Weg zur Realisierung eines echten Fussballstadions», sagt Anliker und ergänzt: «Für die fussballbegeisterten Zürcherinnen und Zürcher bedeutet es zudem mehr Spass am Fussball und am Sport, weil künftig in einem echten Fussballstadion gespielt wird».

Der Grasshopper Club Zürich bedankt zusammen mit dem FC Zürich, der Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ), und den Bauherren HRS und Credit Suisse bei allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Zürich. Die überparteilich breite und in allen Bevölkerungsgruppen feststellbare Zustimmung zeigt, dass die private Finanzierung und der ausgewogene Mix aus Stadion, einer Genossenschaftssiedlung und zwei Wohn- und Gewerbehochhäuser die Zürcherinnen und Zürcher überzeugt haben. «Es hat sich ausgezahlt, dass wir von Beginn an sehr konsequent auf eine äusserst sachliche und transparente Darstellung der Fakten gesetzt haben», sagt der Sprecher des Projekts, Hans Klaus von KMES Partner. Das Votum sei auch als Signal zu verstehen, dass die Bevölkerung bei der Quartier- und Stadtentwicklung keine radikalen Lösungen wünsche, sondern fairen und ausgewogenen Kompromissen den Vorzug gebe.

Für GC als Stadtzürcher Fussballclub ist das Ergebnis von grosser Tragweite. «Mit dem heutigen Ja erhalten alle – ob Investoren, Partner, Spieler und natürlich der Club selbst – wieder eine echte Perspektive» freut sich Stephan Anliker und doppelt nach: «Das künftige Stadion bietet uns mit mehreren hundert Mitarbeitenden wirtschaftlich neue Möglichkeiten, die für eine nachhaltige unternehmerische Zukunft und damit für den Spitzen- als auch den Nachwuchssport entscheidend sind».

Mit der Zustimmung können auf dem Hardturm-Areal auch 174 kostengünstige Wohnungen erstellt werden. Es sei dies ein ganz wichtiges Vorhaben, sagt die Präsidentin der Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ), Nathanea Elte. Damit könne der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen im Kreis 5 markant erhöht werden, was dem Willen der Bevölkerung und der Stadtregierung entspreche. 

Für die Credit Suisse, die über ihre Anlagestiftungen die zwei Wohntürme realisiert, die indirekt das Stadion querfinanzieren, leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag für den Fussball in Zürich. Sie sieht den Entscheid der Zürcher Stimmbevölkerung als Auftrag, zusammen mit den Projektpartnern auf eine möglichst zügige Umsetzung hinzuarbeiten.

Die für die Entwicklung und Realisierung verantwortliche HRS Real Estate AG (HRS) schafft das Ja der Stadtzürcher Stimmbevölkerung Planungssicherheit, auch wenn damit erst ein weiterer, wenn auch sehr wichtiger Zwischenschritt gegangen ist. «Als nächstes werden wir den Gestaltungsplan vorlegen müssen. Rekurse sind möglich. Wir appellieren an die Vernunft und Fairness der Gegner, den heute klar zum Ausdruck gebrachten Volkswillen zu respektieren», sagt Martin Kull, CEO und Inhaber der HRS. 

Für den Grasshopper Club Zürich ist der 25. November ein sehr guter Tag. Endlich hat Zürich seine Chance auf ein echtes Fussballstadion genutzt. Dafür möchte sich GC bei dem Stadtzürcher Stimmvolk und insbesondere bei seinen Fans für ihre grossartige Unterstützung bedanken. 

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