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17.05.2019

GRASSHOPPER CLUB ZÜRICH AKZEPTIERT DEN ENTSCHEID DER DISZIPLINARKOMMISSION DER SWISS FOOTBALL LEAGUE (SFL) VOLLUMFÄNGLICH

Grasshopper Club Zürich akzeptiert den Entscheid der Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) vollumfänglich

Niederhasli/Zürich, 17. Mai 2019: Der Grasshopper Club Zürich hat heute den Entscheid der Disziplinarkommission der SFL (Swiss Football League) hinsichtlich der Ausschreitungen am Auswärtsspiel in Luzern (12. Mai 2019) zur Kenntnis genommen. Gemäss dem Entscheid wurde das Spiel Forfait gegen den Grasshopper Club Zürich gewertet, zudem hat der Grasshopper Club Zürich zwei Spiele mit Stadionsperre auszutragen und eine Busse von CHF 30‘000 zu bezahlen. Eine der beiden Stadionsperren resultiert aus dem Spielabbruch vom 16. März 2019 in Sion, nach dem eine bedingte Stadionsperre gegen den Grasshopper Club Zürich ausgesprochen wurde, die nun zur Anwendung kommt. Die Clubführung hat beschlossen den Entscheid und die damit verbundenen Sanktionen vollumfänglich zu akzeptieren. Auf einen Rekurs seitens des Grasshopper Club Zürich wird deshalb verzichtet. Der Grasshopper Club Zürich bedauert, dass es zu diesen Vorfällen in Sion und in Luzern kommen konnte und will auch künftig aktiv an Lösungen gegen Fan-Gewalt im Schweizer Fussball mitarbeiten.

Das Verhalten einzelner Personen war inakzeptabel

Der Grasshopper Club Zürich verurteilt das Verhalten einzelner Personen ausdrücklich. Der Club will keine Personen im Stadion akzeptieren, welche dem Club, den Zuschauern, den Spielern oder Dritten schaden oder diese in Gefahr bringen. GC-Präsident Rietiker bestätigte nach Einsicht des Urteils der SFL seine Haltung: „Wir wollen faire und sichere Fussballspiele in unseren Stadien. Gewalt, Diskriminierung oder andere Behinderungen des Spielbetriebs sind aufs Schärfste zu verurteilen. Echte Fussballfans unterstützen die spielenden Mannschaften auf friedliche Weise, andere haben bei unseren Spielen nichts zu suchen“.

Grosser Schaden für den Grasshopper Club Zürich

Durch das Urteil der SFL ist dem Club ein grosser Schaden entstanden. Die Aktionen einzelner Personen bedeuten für den Grasshopper Club Zürich noch nicht abschätzbare Folgekosten, welche sich bis in die kommende Challenge League Meisterschaft auswirken werden. Gemäss heutigem Stand wird das nächste Heimspiel gegen den FC Sion (22. Mai 2019) und das erste Heimspiel der nächsten Saison (Challenge League) ohne Zuschauer stattfinden müssen. Zuschauer welche bereits Tickets für das nächste Spiel vom 22. Mai 2019 besitzen, werden gebeten sich im Q&A zum Geisterspiel zu informieren.

Zusammenarbeit mit den Behörden und der Liga werden intensiviert

Der Grasshopper Club Zürich hat bereits diese Woche Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Luzern eingereicht und unterstützt die Ermittlungsbehörden und die Liga bei der Identifikation der Täter. Zudem finden in den kommenden Tagen und Wochen Gespräche mit dem Zürcher Stadtrat, der Polizei und der Swiss Football League statt. Die Clubleitung wird sich, wie schon in der Vergangenheit, aktiv an der Lösungsfindung gegen Fan-Gewalt beteiligen. „Es braucht Massnahmen auf verschiedenen Ebenen. Damit meine ich nicht einzig repressive Massnahmen, sondern ein ausgewogenes aber konsequentes Agieren im Umgang mit diesem Thema. Wir wollen attraktiven Fussball sehen, der in einem sicheren, friedlichen und aufbauenden Umfeld stattfindet“, betont GC-Präsident Stephan Rietiker.

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