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17.03.2019

GC KÜNDIGT HARTE MASSNAHMEN GEGEN RANDALIERENDE FANS AN

Strafanzeige wird geprüft – Verwaltungsrat bestimmt Leiter aller Untersuchungen

Der Grasshopper Club Zürich ist entsetzt über das Verhalten einer Gruppe von GC-Fans, welche gestern Samstag im Tourbillon-Stadion in Sion das Publikum und die Spieler des FC Sion und des Grasshopper Club Zürich gefährdet haben. Nach wiederholtem Zünden und Werfen von gefährlichen Feuerwerkskörpern musste das Super League Spiel in Sion vom Schiedsrichter abgebrochen werden. «Wir entschuldigen uns in aller Form beim Publikum, bei den Spielern beider Mannschaften und den Helfern im Stadion. Das Verhalten der Randalierer ist inakzeptabel. Wir wollen keine solchen Fans und werden die beteiligten Randalierer zur Rechenschaft ziehen», sagte GC VR-Präsident Stephan Anliker. 

GC-Vizepräsident und Anwalt Dr. András Gurovits leitet Untersuchungen

An einer ausserordentlichen Sitzung am Sonntagmorgen sprach sich der Verwaltungsrat für harte Sanktionen und Massnahmen gegen die Urheber der Krawalle von Sion aus. Anliker bestätigte den Beschluss des Verwaltungsrates, dass der Vorfall in Sion in enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Fussball-Liga, der Polizei und gegebenenfalls mit der Staatsanwaltschaft genau untersucht wird. Der Vizepräsident des Grasshopper Club Zürich, Dr. András Gurovits, wurde vom VR mit der Leitung und Koordination aller notwendigen internen und externen Untersuchungen beauftragt.

Grasshopper prüfen Strafanzeige gegen Unbekannt

Dr. András Gurovits bestätigt, dass alles unternommen wird, um den Vorfall aufzuklären: «Nach einer solchen Eskalation und einer Gefährdung des Publikums und der Spieler, müssen wir auch strafrechtliche Massnahmen genau prüfen». Gurovits will, dass der Fall intern wie extern untersucht wird. «Nach Vorliegen der Ergebnisse werden wir entsprechende Massnahmen einleiten» so Gurovits weiter.

Appell an die Verantwortung der verschiedenen Fan-Gruppen

Der Verwaltungsrat der Grasshopper ist der Meinung, dass die von den Fan-Gruppierungen selbst immer wieder hervorgehobene Selbstregulierung im Fanbereich nicht ausreichend funktioniere. Den Clubverantwortlichen liegt es fern, jene Fans zu bestrafen, welche mit dem Vorfall in Sion nichts zu tun haben. Trotzdem verlangt die Clubleitung, dass innerhalb aller Fan-Gruppierungen solche Aktionen nicht toleriert werden. «Wir vertrauen den Fan-Gruppen, dass sie dieses Problem bei ihren Mitgliedern aktiv adressieren und so zur Lösung beitragen. Die Randalierer haben dem Grasshopper Club Zürich auch in sportlicher Hinsicht geschadet. Spieler, Trainer und das Personal waren geschockt ob der rohen Gewalt einzelner GC-Fans in Sion», lässt sich der Verwaltungsrat zitieren.

Der Grasshopper Club Zürich wird über die Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen, als auch über die daraus folgenden Massnahmen, laufend kommunizieren.

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