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05.07.2020

AUFSTEIGER IN ROLLE DES RIESENTÖTERS

Der FC Stade-Lausanne-Ouchy, GC’s Gegner diesen Dienstag im Stadion Letzigrund, schlägt sich als Aufsteiger in die Challenge League nicht nur beachtlich, sondern erzielte im speziellen gegen die «Grossen» der Liga ausgezeichnete Resultate.

Nach vier Runden hatten die Lausanner lediglich einen Punkt ergattert und die Mannschaft stand, eigentlich wie erwartet, am Tabellenende. Der Sieg in Vaduz und vor allem der 3:0-Erfolg im Derby gegen Lausanne-Sport brachte die Wende und dem Aufsteiger viel Respekt. Im Herbst fielen die Romands zwar nochmals in eine Resultatkriese, aber auch aus dieser fanden sie den Weg heraus und so konnte sich der FC Stade-Lausanne-Ouchy bald einmal im Mittelfeld der Tabelle einnisten.

Einer der Höhepunkte des FC Stade-Lausanne-Ouchy war zugleich der Tiefpunkt für GC. In der dritten Runde nach der Winterpause verpasste «SLO» den Gasshoppers eine schallende 4:1-Ohrfeige. Ein weiterer Husarenritt gelang Ouchy erst neulich mit dem 0:0 auswärts beim Leader und Erzrivalen Lausanne-Sport. Zuletzt erreichten die Westschweizer ein 2:2 gegen Winterthur. Mit 35 Punkten ist die Equipe von Trainer Stefano Maccoppi aktuell auf Rang 7 in der Tabelle klassiert und damit in bester Gesellschaft mit Aarau, Wil und Winterthur.

Topscorer der Mannschaft ist Roland Ndongo mit sechs Toren und vier Assists. Der Aufsteiger hat keinen Spieler in seinen Reihen, der auf Grund seiner Werter heraussticht. Die Mannschaft als Ganzes ist sehr ausgeglichen und so ist unter anderem auch das Toreschiessen auf zahlreiche Schultern verteilt, 13 Spieler haben in dieser Saison bereits für den FC Stade-Lausanne-Ouchy getroffen. Der erfahrenste Akteur steht im Tor. João Barroca spielte für Servette-Genf und Lausanne-Sport vier Jahre in der Super League. Der FC Stade-Lausanne-Ouchy ist der einzige Club in der Challenge League, der keinen ehemaligen GC-Spieler in seinem Kader hat.