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NIEDERLAGE GEGEN LUZERN

NIEDERLAGE GEGEN LUZERN

GC Zürich muss sich gegen den FC Luzern in einer umkämpften Partie mit 0:1 geschlagen geben.

1. Halbzeit

Im strömenden Regen kamen die Gäste aus Luzern bereits nach vier Minuten zu einer ersten Möglichkeit: Okou sprintete in die Tiefe und zog aus einem eher spitzen Winkel ab, sein Schuss verfehlte aber das GC-Tor. Die Hoppers kamen ihrerseits in der siebten Minute zu einem ersten guten Vorstoss. Amir Abrashi setzte sich auf der linken Angriffsseite gut in den Strafraum, sein Pass in die Mitte fand jedoch keinen Abnehmer. Die Zuschauer in Zürich sahen eine aktive Startphase und nach zehn Minuten kam der FC Luzern zu einer Doppelchance.  Die Schüsse von Okou und Kadak wurden aber jeweils von einem GC-Bein geblockt. Anschliessend nahmen die Zürcher vermehrt das Spiel in die Hand und kamen immer wieder zu guten Aktionen und Ansätzen. So stürmte Francis Momoh in der 20. Minute auf das gegnerische Tor los und im Anschluss verzog Meritan Shabani seinen Schuss etwas. Die grösste Möglichkeit kam dann sechs Minuten später. Nach einer Corbeanu-Flanke kam Momoh am weiten Pfosten zum Kopfball, setzte diesen aber an die Latte, womit es beim 0:0 blieb. Drei Minuten später kamen dann auch die Gäste wieder einmal gefährlich vor Justin Hammel. Kadak setzte seinen Kopfball aber ins Aussennetz. Nun entwickelte sich die Partie wieder etwas offener und beide Mannschaften kamen zu Chancen. Erst schloss Fink einen guten GC-Angriff mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ab, dieser jedoch zu unplatziert und kein Problem für Loretz. Anschliessend zeigte Justin Hammel gegen Max Meyer nach einem FCL-Kontor eine tolle Parade und direkt danach prüfte Francis Momoh den FCL-Keeper mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel. In der 42. Minute dann die nächste Top-Chance für die Limmatstädter. Theo Corbeanu wurde von Shabani toll in die Tiefe lanciert und setzte sich auf rechts gegen seinen Gegenspieler durch. Der Kanadier bediente wiederum Shabani, welcher aus dem Rückraum zum Abschluss kam, seinen Schuss aber zu zentral auf den Keeper richtete. Zwei Minuten später war es dann genau die umgekehrte Reihenfolge. Dieses Mal bediente Shabani Corbeanu im freien Rückraum. Unsere Nummer 19 setzte das Leder aber über das Tor, womit es beim 0:0 zum Pausenpfiff blieb.

2. Halbzeit

Die erste gute Möglichkeit der zweiten Hälfte gehörte den Hoppers. Nach einem Doppelpass zwischen Fink und Shabani versuchte es Letzterer mit einem Schlenzer aus der Distanz, dieser verfehlte das Gehäuse jedoch knapp. Nur zwei Minuten später kamen dann auch die Gäste zu einer Top-Chance: Dorn kam im Rückraum zum Abschluss, wurde jedoch von Kempter geblockt. Luzern nun mit mehr Ballbesitz und in der 66. Minute mit der nächsten guten Aktion. Justin Hammel war jedoch zur Stelle und parierte den Abschluss von Max Meyer. Vier Minuten später tauchte plötzlich Dirk Abels nach einer Eckballvariante in einer freien Position im Strafraum auf. Der Abschluss des Aussenverteidigers flog aber über das Luzerner Tor. GC nun wieder etwas aktiver und in der 74. Minute mit der nächsten Chance. Filipe De Carvalho setzte sich auf der linken Seite durch und zog in den Strafraum. Der Flügelspieler versuchte es mit einem Schuss aus spitzem Winkel, setzte diesen aber ins Aussennetz. Sechs Minuten vor Schluss fiel dann doch noch der erste Treffer dieser Partie: Chader war es, der einen Ball von links zum 0:1 verwerten konnte und die Luzerner damit spät in Führung brachte. Die Zürcher versuchten nochmals alles und kamen in der Nachspielzeit durch Amir Abrashi beinahe zum Ausgleich. Loretz konnte jedoch parieren und damit müssen sich die Hoppers mit 0:1 geschlagen geben.

Weiter geht es am kommenden Wochenende in Lausanne. Am Samstag trifft man um 18.00 auf den FC Stade-Lausanne-Ouchy.

Das ist Fussball, manchmal tut es weh. Wir haben einen guten Match gezeigt. Wollten eine Reaktion auf das Winti-Spiel vor zwei Wochen zeigen. Es war eine gute Leistung der Mannschaft. Das Einzige, was fehlte, waren die Tore. Dann ist es eine Partie auf Messers Schneide und Luzern macht das Tor und wir konnten nicht mehr reagieren. Es ist hart, die Niederlage so zu akzeptieren aber es geht weiter.

Bruno Berner nach dem Spiel.
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