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AUSWÄRTSPUNKT IN LAUSANNE

AUSWÄRTSPUNKT IN LAUSANNE

GC Zürich spielt in der 2. Runde der CSSL gegen den FC Lausanne-Sport 1:1-Unentschieden. Das Tor für die Zürcher erzielte Giotto Morandi in der 76. Minute.

1. Halbzeit

Die Hoppers zeigten sich von der ersten Minute an bereit: Bereits nach 40 Sekunden eroberte Tsiy Ndenge einen Ball im Lausanner-Aufbauspiel. Mit einem Pass in die Tiefe lancierte er De Carvalho, welcher anschliessend am herauskommenden Castella scheiterte. Und nur eine Minute später gab es die nächste Aufgabe für den LS-Keeper. Dieses Mal versuchte es Morandi mit einem Weitschuss, auch dieser Abschluss konnte aber pariert werden. Die erste Möglichkeit für die Heimmannschaft gab es in der fünften Minute, als sich Kaly Sène im GC-Strafraum durchzusetzen versuchte. Sein Schuss stellte für Hammel aber keine Gefahr dar. Beide Mannschaften zeigten sich in der Startphase aktiv, die Hoppers aber etwas aufsässiger und in der neunten und zehnten Minute mit weiteren guten Chancen: Corbeanu und Ndenge setzten das Leder aber jeweils knapp am Tor vorbei. Danach wurde es etwas ruhiger und bis zur nächsten Möglichkeit dauerte es bis in die 24. Minute: Nach einem Eckball lief Theo Corbeanu von links an den Strafraum und zog ab, wieder war Castella im Heimtor aber zur Stelle. GC Zürich wurde anschliessend wieder etwas besser und sechs Minuten später setzte sich Dadashov mit einem schönen Lauf durch. Der Abschluss misslang dem Aserbaidschaner jedoch und somit blieb es beim 0:0. In der 34. Minute dann die Lausanner mit einer grossen Chance. Nach einem Ballverlust im GC-Aufbauspiel profitierte LS und plötzlich kam Kaly Sène alleine vor Hammel zum Abschluss, der Ex-Hopper setzte den Ball aber am Tor vorbei. Kurz vor der Pause schien es, als ob es torlos in die Halbzeit gehen würde. Doch in der 43. Minute kam Lausanne-Sport noch zu einem Eckball. Dieser wurde weitergeleitet auf Ilie, welcher den Ball zur LS-Führung im Tor versenkte. Trotz einem weiteren guten Abschluss von Morandi in der 45. Minute blieb es zur Pause beim 1:0.

2. Halbzeit

Zum Start der zweiten Hälfte kam Lausanne-Sport gleich in der ersten Minute gefährlich auf das GC-Tor. Von der linken Angriffsseite stiess Ilie in die Mitte, setzte seinen Schuss jedoch an den Aussenpfosten. In der 54. Minute dann die Zürcher mit der Chance auf den Ausgleich. Corbeanu profitierte von einem Missverständnis in der LS-Defensive. Statt auf den freistehenden Morandi abzulegen versuchte sich unsere Nummer 19 selbst durchzusetzen, verspielte dabei aber die gute Möglichkeit. Im Anschluss versuchte das Heimteam vermehrt, den Ball zu kontrollieren und so dauerte es zehn Minuten bis zur nächsten Chance für Lausanne-Sport: Nach einem Freistoss aus dem Halbfeld herrschte im Zürcher Strafraum ein Durcheinander. Der LS-Abschluss konnte aber von einem GC-Bein geblockt werden. Das Heimteam in dieser Phase näher am zweiten Treffer und in der 70. Minute mit einer weiteren Grosschance: Dieses Mal war es Sanches, welcher frei zum Kopfball kam, aber an Hammel scheiterte. Drei Minuten später die Hoppers im Angriff: Nach einem Flankenball von links landete der Ball im Rückraum bei Dirk Abels. Der Aussenverteidiger zog ab, sein Schuss aber noch entscheidend abgelenkt von einem LS-Verteidiger. GC Zürich nun wieder aktiver und drei Minuten später mit dem Ausgleich! Morandi war es, der nach einer Corbeanu-Ecke zum Kopfball kam und zum 1:1 einnetzte – der Ausgleich! Die Lausanner zeigten sich jedoch nicht beeindruckt vom Treffer und es entwickelte sich in der Schlussphase eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Keine davon konnte jedoch genutzt werden und somit blieb es bis zum Schluss beim 1:1-Unentschieden, welches alles in allem gerecht war.

Nun geht es für die Zürcher am kommenden Wochenende mit dem Heimspiel gegen den FC Basel 1893 weiter. Anpfiff zur Partie ist am Sonntag um 16.30 Uhr.

Wir haben sehr gut angefangen. Aggressiv, frech, das Einzige, was fehlte war das Führungstor, welches verdient gewesen wäre. Wir hatten die Chancen. Wir blieben konstant bis in die 35. Minute, als wir begannen Fehler zu machen und Lausanne somit aufkam. In dieser Phase bekamen wir dann auch das Tor und mussten trotz der Leistung mit einem Rückstand in die Pause. Lausanne kam besser aus der Halbzeit. Das war bereits letzte Woche so, das müssen wir anschauen und besser machen. Mit den Einwechslungen kam dann aber der Ausgleich. Das Spiel hätte mehr Tor verdient, beide Mannschaften wollten den Sieg. Schlussendlich geht der Punkt in Ordnung und wir nehmen ihn mit nach Hause."

Bruno Berner nach dem Spiel
  • HOPPER VOM MONAT APRIL
  • NIEDERLAGE IN GENF
  • ABSCHLUSS DER ERSTEN PHASE