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ERSTE NIEDERLAGE

ERSTE NIEDERLAGE

Die Hoppers müssen sich in Genf mit 3:1 geschlagen geben und holen so zum ersten Mal in dieser Saison keine Punkte.

1. HALBZEIT

Die Hausherren starteten deutlich besser in die Partie und machten den Hoppers von Anfang an das Leben schwer. Nach acht Minuten die erste Riesenmöglichkeit für Servette: Stevanovic setzte sich auf rechts durch und bediente Severin in der Mitte. Dieser brachte den Ball aus wenigen Metern aber nicht im Tor unter. Und die Genfer blieben gleich im Angriff. Zwei Minuten später setzte Pflücke den Ball nach einem Freistoss an den Aussenpfosten. Servette dominierte weiterhin die Anfangsphase und liess in der Defensive nichts zu. Trotzdem ging GC nach 20 Minuten in Führung und dies auf kuriose Art und Weise: Severin wollte den Ball zurück zum eigenen Torwart Frick spielen, doch anstatt bei Frick landete der Ball im Tor der Genfer. Mit der Führung im Rücken wurden die Zürcher in der Offensive anschliessend etwas aktiver. So hätte Pusic in der 28. Minute eigentlich den zweiten Treffer erzielen können. Der Mittelfeldspieler traf den Ball aus aussichtsreicher Position aber nicht wie gewünscht und liess diese gute Möglichkeit damit liegen. Der Druck der Genfer wurde gegen Ende der ersten Halbzeit weniger und die Hoppers fanden besser in die Partie. Bitter, denn genau in dieser Situation fiel der Ausgleich: Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff erzielte Antunes mit dem Kopf das 1:1. Das Tor war sicherlich verdient und sechs Minuten später hätte es aus Sicht der Hoppers sogar noch schlimmer kommen können. Stevanovic setzte den Ball an das Lattenkreuz. Dies war zugleich dann der Schlusspunkt einer ereignisreichen Halbzeit.

2. HALBZEIT

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Westschweizer die drückendere Mannschaft, die Zürcher aber nicht ganz so harmlos wie noch zum Start der ersten Hälfte. Die erste gute GC-Möglichkeit im zweiten Durchgang besass Morandi in der 61. Minute: Nach einem Konter wurde sein Abschluss im letzten Moment noch von einem Servette-Verteidiger geblockt. Cheftrainer Giorgio Contini reagierte, brachte mit Momoh und Schettine zwei frische Stürmer in die Partie. Und Letzterer setzte sich gleich in Szene: In der 78. Minute lenkte Morandi den Ball nach einer Schettine-Flanke an den Pfosten! Pech für GC, denn nur eine Minute später ging Servette nach einem Eckball mit Stevanovic in Führung. Ab der 84. Minute die Hoppers dann in Unterzahl: Noah Loosli sah nach einem taktischen Foul die zweite Gelbe Karte und musste so vom Platz. GC nun gefordert, rund zehn Minuten blieben den Zürchern. Mehr als Distanzschüsse von Schettine und De Carvalho schauten in der Schlussphase aber nicht mehr hinaus. Im Gegenteil, Fofana konnte in der 96. Minute nach einem Konter das 3:1 erzielen, was zugleich die Entscheidung war. So müssen sich die Hoppers zum ersten Mal in dieser Saison geschlagen geben.

Weiter geht es für GC in einer Woche. Dann empfangen sie zuhause den FC Winterthur am Sonntag um 16:30 Uhr.

Heute hat sehr viel gefehlt. Mit viel Glück sind wir im Spiel geblieben. Wir waren gegen den Ball zu wenig aggressiv und mit dem Ball zu fahrig. So gibt es nicht viel zu diskutieren. Insgesamt haben wir zu wenig gemacht, dem Gegner zu viele Räume gegeben und ihn nur selten attackiert. Trotzdem habe ich eine Mannschaft gesehen, welche bis zum Schluss nicht aufgegeben hat. Wir werden weiter an uns arbeiten, es ist noch eine lange Saison."

CONTINI NACH DEM SPIEL
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