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NIEDERLAGE GEGEN BASEL

NIEDERLAGE GEGEN BASEL

Die Hoppers müssen sich in der 37. CSSL-Runde gegen den FC Basel 1893 knapp mit 0:1 geschlagen geben.

1. Halbzeit

Beide Mannschaften taten sich zu Beginn schwer, Abschlüsse zu kreieren. Bis zum ersten nennenswerten Versuch vergingen rund zehn Minuten. Dann war es Kololli, welcher Hammel mit einem satten Flachschuss prüfte. Der GC-Schlussmann konnte diese Aktion aber ohne Probleme klären. Auch der zweite Abschluss auf das Tor gehörte den Gästen: Ajeti konnte es in der 16. Minute versuchen, doch auch hier war Hammel zur Stelle.

Der erste GC-Abschluss kam in der 22. Minute, als es Ndenge aus dem Hinterhalt versuchte. Sein Distanzschuss mit rechts ging aber deutlich über das Tor. In der gleichen Minute sahen die Zuschauer dann die erste richtig gute Chance der Partie. Kololli versuchte es ausserhalb vom Strafraum und setzte den Ball an die Latte, von dort aus prallte dieser zurück in die Füsse von FCB-Stürmer Barry, welcher das Leder aber nicht wünschenswert kontrollieren konnte und das Gehäuse verpasste. Nur drei Minuten später war der Ball dann bereits zum zweiten Mal an der GC-Querlatte: Wieder war es Kololli, welcher innerhalb des Strafraums abschliessen konnte. Hammel lenkte den Versuch aber noch an die Latte. 

In der 35. Minute dann die beste GC-Chance bis dato. Der heutige GC-Captain Ndenge kam nach einem Freistoss nochmals zum Ball und versuchte es mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze aus. Der Ball segelte jedoch knapp am linken Torpfosten vorbei. Neun Minuten später die nächste GC-Grosschance: Nach einer Morandi-Flanke kam Momoh im Fünf-Meter-Raum zum Kopfball, setzte diesen aber knapp über die Querlatte. Dies zugleich der letzte Aufreger des ersten Durchgangs und so ging es ohne Tore in die Pause. 

2. Halbzeit

Vier Minuten nach Wiederanpfiff kamen die Zürcher bereits zu einer ersten Grossmöglichkeit. Morandi spielte einen flachen Ball von links auf den zweiten Pfosten. Dort kam Momoh völlig frei und allein vor Hitz zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Die Hoppers starteten deutlich besser in den zweiten Durchgang und forcierten die Offensive. Oft fehlte aber der letzte öffnende Pass. So schaute bis auf einen Abschluss von Momoh in der 63. Minute nicht mehr hinaus in der Startphase des zweiten Durchgangs.

So verstrich die Zeit und man befand sich bereits in der Schlussphase. Mit frischen Offensivkräften versuchte Cheftrainer Marco Schällibaum nochmals frische Akzente zu setzten. Offensivspieler Batista Meier, einer der Eingewechselten, versuchte es in der 84. Minute mit einem Distanzschuss. Hitz im Tor der Basler wurde aber nicht gefordert. 

In der 88. Minute dann die Basler mit einem seltenen Angriff. Über Ajeti kombinierten sich der FCB in den GC-Strafraum. Dort tauchte am Ende der Ballstafette Barry allein vor Hammel auf. Der FCB-Stürmer konnte diese gute Position aber nicht ausnützen und setzte den Ball an den Pfosten.

Die Zürcher versuchten in der Nachspielzeit nochmals alles und waren mehrheitlich im Angriff anzutreffen. Dies ermöglichte wiederum den Basler Räume für Konter. Und einer dieser nutzen die Gäste in der Nachspielzeit eiskalt aus. Fabian Frei war es, welcher kurz vor Schluss Hammel zur Führung bezwang. Dies zugleich die letzte Aktion der Partie und so muss man sich dem FCB knapp geschlagen geben.

Nun steht am nächsten Dienstag die letzte Meisterschaftspartie gegen Lausanne-Sport an. Anpfiff auswärts in der Westschweiz ist um 20:30 Uhr.

Die erste Halbzeit war nicht gut von uns. Wir hatten Glück und einen guten Torhüter, dies das einzige positive im ersten Durchgang. Wir waren zu nervös und haben zu wenig nach vorne gespielt.

Auch wenn die zweite Halbzeit auch nicht super war, war der Einsatz definitiv besser. Am Ende vom Tag war das Gegentor am Schluss ein Konter, wobei das Unentschieden uns auch nichts genützt hätte. Heute hatte der letzte Pass gefehlt. Schade, es hätte ein guter Tag werden können für uns, nun ist es aber so, dass wir in die Barrage gehen müssen.

Cheftrainer Marco Schällibaum
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