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WICHTIGER SIEG GEGEN LUGANO
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WICHTIGER SIEG GEGEN LUGANO

GC Zürich dreht die Partie gegen den FC Lugano und setzt sich mit 2:1 durch. Dank den Toren von Meritan Shabani und Petar Pusic können die Hoppers den dritten Sieg in Folge einfahren.

1. Halbzeit

In der Startphase gelang es keiner der beiden Mannschaften, zu wirklichen Torchancen zu kommen. Die erste Chance aus einer guten Position hatte Celar auf Seiten der Luganesi in der 13. Minute: Sein Abschluss war aber zu unplatziert und damit kein Problem für André Moreira. Die Hoppers kamen ihrerseits sechs Minuten später ein erstes Mal in Person von Renat Dadashov gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Der Stürmer wurde über die linke Seite lanciert, fand aber bei seinem Pass in die Mitte keinen Mitspieler. GC Zürich nun etwas aufsässiger und nur zwei Minuten danach mit dem nächsten guten Angriff. Über eine Herc-Flanke landete der Ball bei Shabani am weiten Pfosten, aber auch hier wollte der entscheidende Pass nicht gelingen. In der 25. Minute bot sich Christian Herc eine Freistossgelegenheit aus aussichtsreicher Position. Den Flachschuss des Slowaken konnte Lugano-Keeper Osigwe aber gut parieren. Entgegen dieser guten GC-Phase waren es aber die Gäste, die in der 30. Minute ein erstes Mal jubeln durften: Celar kam nach einer platzierten Flanke alleine vor Moreira zum Kopfball. Der Lugano-Stürmer liess sich diese Chance nicht nehmen und netzte souverän zur Führung für die Tessiner ein. Die Hoppers liessen sich von diesem Rückschlag aber nicht beeindrucken und machten weiter ihr Spiel. Die nächsten Topchancen hatten Abrashi (per Fallrückzieher) und Schettine jeweils in der 39. und 40. Minute. Beide scheiterten aber letztendlich an einem Lugano-Spieler, der gerade noch klären konnte. Die Zürcher drückten aber weiter und nur eine Minute später landete der Ball bei Meritan Shabani in der zweiten Reihe. Die Nummer 23 drückte ab und versenkte das Leder mit einem tollen Schuss im Tor – da war der verdiente Ausgleich für Blauweiss! Mit diesem Tor und dem Gleichstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

2. Halbzeit

Die Zürcher nahmen den Schwung aus der Schlussphase der ersten Hälfte mit und starteten mit viel Furore. In der 49. kam Schettine im Strafraum an den Ball, dem Brasilianer wurde die Schusslinie von den vielen Lugano-Beinen aber verdeckt. So misslang sein Passversuch etwas, womit die Chance vertan war. Anschliessend wurde die Partie wieder etwas ruhiger und keine der beiden Mannschaften kam zu Grosschancen. Nach einer gespielten Stunde erhöhten die Hoppers wieder das Tempo und kamen zu guten Ansätzen. In der 67. Minute dann ein gut ausgeführter Angriff über die rechte Angriffsseite, wo Schettine den Ball in die Mitte spielte. Dort lauerte der gerade eingewechselte Pusic, schloss ab und traf damit zur Führung für sein Team - 2:1 für den GCZ! Die Gäste gaben aber nicht auf und kamen nur drei Minuten später zur Ausgleichsmöglichkeit. Celar proftierte von einem Fehler im Aufbauspiel der Hoppers und kam gleich zu einer Doppelchance. Beide Male klärte unser Schlussmann Moreira aber stark und verhinderte damit das 2:2. Mit der Führung im Rücken nahmen die Hoppers das Tempo aus der Partie, liessen den FC Lugano anlaufen und lauerten auf Konter. Den Gästen wollte aber nicht mehr viel gelingen. Im Gegenteil, vier Minuten vor Schluss hatten die Hoppers noch einmal eine Druckphase. Dadashov scheiterte jedoch aus bester Position am stark parierenden Lugano-Keeper. Dies war aber noch nicht der Schlusspunkt der Partie und die GC-Fans mussten noch einmal zittern: In der 88. Minute kam Aliseda im Strafraum an den Ball und zog ab. Sein Abschluss prallte aber gegen den Pfosten und somit gab es keinen Treffer für die Gäste. Bis zum Schlusspfiff wurden die Hoppers nochmals in die eigene Hälfte eingeschnürt, ein weiteres Tor wollte aber nicht mehr fallen und somit brachte man die drei Punkte ins Trockene.

Weiter geht es für den Grasshopper Club Zürich am Ostermontag. Dann geht es auswärts zum Leader nach Bern. Anpfiff für diese Partie ist um 16.30 Uhr. 

Wir sind schlechter in die Partie gekommen als Lugano. Wir waren nicht genügend präsent und hatten auch viele Abspielfehler in unserem Spiel, haben uns aber im Verlauf der ersten Hälfte reingekämpft und das Tor kam dann im richtigen Moment. Ein sehr schöner Schuss von Meritan, welcher dazu führte, dass das Spiel wieder bei null startete.
In der Pause konnten wir dann verschiedene Dinge ansprechen und das Spiel ausgeglichener gestalten. Wir hatten eine bessere Raumbesetzung und machten mit der Effizienz auch das 2:1. Bis zum Schluss mussten wir leiden und es hat auch einige Big Saves von André Moreira gebraucht. Schlussendlich bin ich sehr froh über die drei Punkte und den dritten Sieg in Serie."

Giorgio Contini nach dem Spiel
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