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NIEDERLAGE GEGEN LUZERN
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NIEDERLAGE GEGEN LUZERN

Die Hoppers müssen sich zuhause knapp mit 0:1 gegen den FC Luzern geschlagen geben.

1. Halbzeit

Bereits nach wenigen Sekunden besassen die Hoppers die erste gute Möglichkeit. Nach einem Fehlzuspiel in der Luzerner-Hintermannschaft kam der Ball zu Filipe de Carvalho. Dieser versuchte sogleich abzuschliessen, um Loretz im Tor des FCL zu düpieren, doch ein gegnerisches Bein konnte den Schuss im letzten Moment blocken und so die Chance entschärfen. Nur eine Minute später ging es mit einer guten Möglichkeit auf der anderen Seite weiter. Chader setzte sich im GC-Strafraum schön durch und schloss aus relativ spitzem Winkel ab, der Ball rollte jedoch knapp am Tor von Hammel vorbei. In der 15. Minute konnten die Innerschweizer eine gute Kontermöglichkeit lancieren. Schlussendlich war es Klidje, welcher am Ende aus aussichtsreicher Position zum Abschluss kam. Der Versuch aber geblockt, nachdem Liam Bollati einen Sprint über das halbe Feld zurücklegte und so im letzten Moment dazwischenkam. Die Gäste besassen mehr Spielanteile im ersten Durchgang, die Hoppers konnten ihrerseits nur selten Akzente in der Offensive setzen. In der 29. Minute konnte sich Ndicka nach einem Eckball per Volley aus der Distanz versuchen, doch auch dieser Abschluss segelte klar über das Gehäuse. Drei Minuten vor der Pause dann die beste Chance vom Spiel: Chader setzte sich auf der linken Seite durch und versuchte es mit einem Schlenzer in die weite Ecke. Hammel im GC-Tor wäre geschlagen gewesen, doch das Spielgerät landete am Pfosten – Glück für die Zürcher. Und dann nahm die Partie plötzlich an Fahrt auf: zuerst scheiterte de Carvalho an Loretz, anschliessend kam im Gegenzug wieder Chader zum Abschluss. Beide Male parierte aber der Schlussmann ohne grössere Probleme. So ging es dann auch ohne Tore in die Halbzeitpause.

2. Halbzeit

Cheftrainer Bruno Berner stellte zu Beginn der zweiten Halbzeit von einer 3er- auf eine 4er-Abwehrkette um. Zudem kamen mit Babunski und Schürpf zwei frische Offensivkräfte. In der 53. Minute dann die erste gute Möglichkeit der Hoppers im zweiten Durchgang: Nach einem Eckball kam Momoh am zweiten Pfosten zum Kopfball, traf diesen aber nicht wünschenswert und verfehlte so das Tor. Nur drei Minuten später die nächste Kopfballchance, dieses Mal kam Seko an den Ball. Doch auch der Japaner setzte das Leder neben die Torumrandung. Auf Seiten von Luzern testete Chader Hammel in der 61. Minute mit einem Distanzschuss, der GC-Schlussmann war aber zur Stelle. Drei Minuten später war Hammel dann aber geschlagen. Die Luzerner kombinierten sich durch den GC-Strafraum und schlussendlich netzte Jashari wenige Meter vor dem Tor zur Führung ein. Cheftrainer Bruno Berner reagierte und brachte mit Batista Meier einen frischen Offensivspieler. In der 76. Minute waren es aber die Gäste, welche das Resultat hätten erhöhen können: Nach einem Konter kam Dorn allein vor Hammel zum Abschluss, doch der GC-Schlussmann parierte glänzend und bewahrte die Zürcher vor einem grösseren Rückstand. Kurz darauf dann das Comeback von Ndenge, der Mittelfeldspieler kehrte nach überstandener Verletzungspause zurück. Und Ndenge stand sogleich im Mittelpunkt: Die Nummer 7 setzte einen Freistoss aus der Distanz nur knapp über die Querlatte. So blieb den Hoppers die Schlussphase um den Ausgleich zu erzielen. Doch trotz allen Bemühungen konnte man sich keine weiteren Chancen erarbeiten und muss sich so knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Weiter geht’s für die Zürcher am kommenden Samstag. Dann ist man um 18 Uhr auswärts bei Stade-Lausanne zu Gast.

Wir haben heute viele schlechte Entscheidungen getroffen und waren oft technisch unsauber. Luzern war uns überlegen im Mittelfeld und liess uns nicht in die Duelle, so liefen wir dem Ball oft hinterher. Wir hatten heute eine sehr junge Truppe und müssen das Spiel nun analysieren.

Bruno Berner nach dem Spiel
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