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Raiffeisen Super League 2017/2018
So 04.02.18, 16:00 Uhr | Tourbillon, Sion

1 : 3
(0:2)

GC SIEGT IN SION

Der Grasshopper Club Zürich gewinnt das wichtige Spiel auswärts gegen den FC Sion mit 1:3. Nach einer verhaltenen Anfangsphase zeigte man sich äusserst effizient und führte nach 45 Minuten durch die Tore von Lavanchy (31.) und Bajrami (39) mit 0:2. Nach dem Anschlusstreffer von Adryan (46.) machte Basic (77.) den Sack per Penalty zu.

GC war zu Besuch beim Letztplatzierten der Raiffeisen Super League. Mit einem Auswärtssieg würde GC auf den vierten Tabellenplatz klettern, mit einer Niederlage würde der Abstand zu einem Abstiegsplatz kleiner werden.

Die erste Partie nach der Winterpause begann auf Seiten der Hoppers äusserst vorsichtig. Während die Sittener in der Startviertelstunde mehr Ballbesitz hatten, zog sich die GC-Elf eher zurück und beschränkte sich aufs Kontern. Man stand sehr kompakt und liess praktisch keine Chancen zu. Die gefährlichste Situation vor dem Tor der Hoppers war ein Freistoss von Dimarco in der dritten Minute, welche Bergström mit dem Kopf aus der Gefahrenzone klären konnte. Danach machten die Walliser mehr Druck. Zuerst war es Mboyo, der das Leder aus etwa sieben Metern übers Gehäuse schoss. Nur eine Minute später prüfte Schneuwly Lindner mit einem schönen Schlenzer - der GC-Schlussmann parierte den Ball wunderbar. GC kam lange zu keiner zwingenden Möglichkeit. Nach einer halben Stunde gelang den Hoppers ein schöner Angriff über die rechte Seite. Zuerst wurde die Hereingabe von Lika geblockt. Der zweite Ball landete bei Basic. Der Neo-Captain haute einfach mal drauf und scheiterte an der Sion-Defensive. Kurze Zeit später standen die Stadtzürcher sehr hoch. Das Pressing wurde belohnt: Man eroberte sich tief in der gegnerischen Hälfte den Ball. Schliesslich steckte Djuricin die Kugel perfekt zu Lanachy durch und dieser liess sich nicht zweimal bitten - 0:1 nach 31 Minuten. GC spielte jetzt wie verwandelt. Die Spielanteile waren zu diesem Zeitpunkt viel ausgeglichener als in der Startphase und die Hoppers stürmten vermehrt gefährlich vors Tor der Sittener. In der 39. Spielminute kam es zu einem Eckball für den Stadtzürcher Traditionsverein. Kapics Hereingabe wurde fürs Erste geklärt. Bajramis Nachschuss aus der zweiten Reihe segelte durch das ganze Getümmel und schliesslich auch durch die Handschuhe von Fickentscher: 0:2 für GC! Danach zeichnete sich Lindner in der Nachspielzeit aus, indem er eine gefährliche Möglichkeit von Schneuwly blockte. Danach war Pause.

Die zweite Halbzeit startete überhaupt nicht nach dem Gusto der Hoppers. Die Sittener ersetzten Schneuwly durch Adryan. Dieser köpfte nach wenigen Sekunden zum 1:2-Anschlusstreffer ein. GC liess sich dadurch nicht verunsichern. Man spielte sich kurze Zeit später gefährlich vor das gegnerische Tor. Lavanchy und Bajrami waren sich nicht ganz einig, wer schiessen soll -  Letzterer verzog schliesslich knapp ins Aussennetz. In der 53. Spielminute kam es zum Super League-Comeback von Jeffren. Er ersetzte mit Marco Djuricin den anderen Rückkehrer. Beide waren längere Zeit verletzt. Nur einige Zeigerumdrehungen später bewies Lindner seine spielerischen Fähigkeiten. Nachdem Mboyo der Hintermannschaft entwischte, sprintete der GC-Torwart rechtzeitig aus seinem Kasten und klärte den Ball aus der Gefahrenzone. Ein bisschen mehr als eine Stunde waren gespielt, als GC zu zwei super Torchancen kam. Bei der ersten äusserst schön herausgespielten Möglichkeit wurde Likas Schuss aus Versehen von Jeffren geblockt. Nur wenige Sekunden später lief Kapic alleine auf Fickentscher zu. Der Sittener-Golie konnte den Abschlussversuch entschärfen. Das wäre eine 100% Torchance gewesen. In der 72. Spielminute gelang Freddy Mveng fast ein Traumtor. Lindner klärte den Ball mit einer Faust weit aus dem Strafraum. Mveng nahm das Leder direkt ab und haute es aus grosser Distanz an die Latte - Glück für GC! Nur fünf Minuten später brachte Kukeli Taipi im Sechzehner zu Fall, nachdem der Ball schon lange weg war. Klare Entscheidung: Elfmeter für die Hoppers. Basic verwandelte diesen ganz abgebrüht mit einem Panenka. Danach mussten die Sittener mehr Risiko eingehen und GC kam vermehrt zu guten Möglichkeiten. Das 1:4 lag in der Luft, aber keine der Torchancen landete im Netz. Um ein Beispiel herauszupicken: Doumbia lief in der 92. Spielminute praktisch alleine auf Fickentscher zu. Anstatt zu schiessen, sah er Taipi in der Mitte. Da der Ball leicht in dessen Rücken gespielt wurde, rutsche er aus und die Grosschance war vertan. Die drei Punkte waren trotzdem im Trockenen. GC gewann mit 1:3!

 

 

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