MenuSuche

Raiffeisen Super League 2017/2018
So 13.05.18, 16:00 Uhr | swissporarena, Luzern

1 : 1
(0:0)

UNENTSCHIEDEN GEGEN LUZERN

Der Grasshopper Club Zürich und der FC Luzern trennen sich 1:1 unentschieden. Die Stadtzürcher konnten durch einen Kopfballtreffer von Djuricin (56.) in Führung gehen, ehe Rodriguez (68.) die Partie wieder ausglich.

Im Vorfeld des Spiels war eines bereits klar: Nimmt GC mindestens einen Punkt aus Luzern mit, ist es rechnerisch nicht mehr möglich, dass der Stadtzürcher Traditionsverein in dieser Saison absteigt. Die Limmatstädter hatten demnach alles in den eigenen Händen respektive Füssen.

Schon wenige Sekunden nach Anpfiff musste sich GC-Torhüter Heinz Lindner das erste Mal strecken, nachdem Schneuwly den Österreicher aus der Distanz prüfte. Die Zentralschweizer hatten sich unter der Woche mit dem Sieg gegen St.Gallen den dritten Platz gesichert und spielten heute mit einer sehr jungen Mannschaft. Trotzdem gehörte die Startphase den Innerschweizern: Nach einigen Angriffsversuchen von Luzern kamen die Grasshoppers in der 12. Spielminute zu ihrem ersten Torschuss. Doch Cvetkovic schoss das Leder aus zwanzig Metern am weiten Pfosten vorbei. GC war früh zum ersten Wechsel gezwungen: Wegen Problemen in der Rippengegend musste Jeffren das Spielfeld verlassen und wurde durch den Dänen Andersen ersetzt. Nur kurze Zeit nach dem Wechsel sprang wieder ein Schuss der Stadtzürcher knapp am Luzern-Kasten vorbei – diesmal hatte Bajrami das Geschoss abgefeuert. GC fand nach der Startviertelstunde immer besser in die Partie und setzte sich vermehrt in der gegnerischen Platzhälfte fest. Ein wenig mehr als eine halbe Stunde war gespielt, als Luzern in der Strafraumnähe der Grasshoppers unverhofft an den Ball kam. Schneuwly wurde in die Gasse geschickt und hatte nur noch Lindner vor sich. Anstatt es aus spitzem Winkel alleine zu probieren, suchte er den in der Mitte freistehenden Vargas. Glücklicherweise kam sein Zuspiel schliesslich zu ungenau. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften praktisch bis zur Pause. Kurz vor dem Pausenpfiff probierte sich Andersen nochmals aus der Distanz; das Leder schoss leider knapp über das Tor.

In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit passierte auf dem Platz erschreckend wenig – und das auf beiden Seiten. Dann hatte Doumbia in der 56. Spielminute viel Platz zum Flanken und tat dies haargenau auf den Kopf von Marco Djuricin. Der Österreicher verwertete die Hereingabe wunderschön zur Führung für die Grasshoppers! Rund fünf Minuten später suchten die Luzerner durch Voca den Ausgleich, doch Lindner parierte den Weitschuss mit einer spektakulären Flugeinlage – super gemacht vom GC-Torhüter. Kurz darauf schalteten die Innerschweizer mit einem Ball in Richtung Vargas schnell um. Der Schiedsrichterassistent entschied sofort auf Offside, was sich als Fehlentscheid herausstellte: Doumbia hatte das Abseits im Zentrum aufgehoben. Der Druck der Luzerner wurde danach immer grösser und GC wurde weit in die eigene Hälfte gedrängt. Schliesslich kamen die Zentralschweizer in der 67. Spielminute zum Ausgleich. Rodriguez konnte sich dabei als Torschütze auszeichnen. Auch nach dem Ausgleichstreffer drückte die Heimmannschaft weiter aufs Gaspedal und suchte die Führung. Trotzdem waren es die Grasshoppers, die rund 15 Minuten vor dem Schlusspfiff beinahe das 2:1 für ihre Farben erzielen konnten: Djuricins Knaller landete aber nur am Pfosten – das war sehr knapp! Nach diesem Warnschuss waren die Stadtzürcher wieder besser in der Partie und drängten weiter auf den Führungstreffer. Dies gab den Innerschweizern allerdings die Möglichkeit zum Kontern. In der 90. Spielminute schalteten die Luzerner schnell um: Schürpf brachte den Ball in die Mitte zu Rodriguez, aber dieser konnte den Ball zum Glück nicht im Tor unterbringen. Kurz darauf folgte der Schlusspfiff: 1:1 nach 90 Minuten. Mit diesem Unentschieden sicherten sich die Grasshoppers den Ligaerhalt.

Mitglied werden!