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Raiffeisen Super League 2017/2018
So 06.08.17, 16:00 Uhr | swissporarena, Luzern

2 : 2
(0:1)

GC MIT EINEM REMIS GEGEN LUZERN

Trotz den ersten beiden Saisontreffern für GC reichte es am Ende nicht für die erhofften drei Punkte in Luzern. In einem hitzigen Duell führte eine früh dezimierte Zürcher Mannschaft mit 2:0, ehe man am Schluss noch zwei Gegentreffer einstecken musste. Die Tore für GC erzielten Munsy (7.) und Jeffrén (67.).

Eine defensiv sehr solide Mannschaft konnte bereits in der siebten Minute durch einen Konter von Vilotic auf Munsy in Führung gehen. Auch nach dem Führungstreffer liessen die Hoppers in der eigenen Platzhälfte wenig zu, bis in der 32. Minute Schiedsrichter Tschudi Charles Pickel zum zweiten Mal den gelben Karton zeigte. Pickel spielte dabei den Ball mit dem Rücken zum gegnerischen Tor, «übersah» den von hinten heranrauschenden Gegenspieler und traf ihn mit gestrecktem Bein am Schienbein. Der Matchplan der Hoppers beschränkte sich fortan auf das Verteidigen des eigenen Tores, was bis zum Halbzeitpfiff auch ohne Makel klappte.

Die zweite Hälfte war eine reine Abwehrschlacht. GC verteidigte, was das Zeug hielt, und der FCL blieb trotz einem Mann mehr lange Zeit ohne klare Torchancen. Meist versuchten es die Zentralschweizer mit hohen Bällen in den Strafraum oder mit Standards. GC jedoch stand kompakt und spielte konzentriert. In der 67. Minute kam es sogar noch besser für den Zürcher Traditionsverein. Doumbia lancierte mit einem seltenen Einfwurf in der gegnerischen Hälfte Jeffrén, der die Verteidigung austanzte und zum 2:0 reüssierte. Der Plan schien aufzugehen und es hätte gar noch besser kommen können. Lavanchy stibitzte dem Gegner an der Mittellinie den Ball, liess den herausstürmenden Hüter Omlin stehen, scheiterte jedoch am leeren Tor. Die Quittung für die fahrlässig vergebene Chance kam postwendend. Luzerns Jong versuchte es mit einem Schuss aus rund 20 Metern, der via Schienbein von Vilotic tatsächlich den Weg ins Tor fand - 1:2. Der FCL warf nun alles nach vorne und drückte die Hoppers in die eigene Hälfte. Die GC-Verteidigung hielt dem Druck jedoch bis zur 90. Minute stand. Ein hoher Ball in den Strafraum fand den Kopf von Juric der Demashaj bediente und schliesslich zum 2:2 einnetzte. Nun folgten Wildwestszenen: Juric sah mit einer Tätlichkeit an Lavanchy Rot. Schliesslich schickte Schiedsrichter Tschudi beide Spieler mit Rot unter die Dusche.

Es blieb beim 2:2 und somit dem ersten Punkt für GC. Betrachtet man den gesamten Spielverlauf geht die Punkteteilung sicherlich in Ordnung. Berücksichtig man die Zweitoreführung und die dicke Chance zum 0:3, schmerzt das Resultat aber dennoch. 

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